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Bericht und Bilder von Sascha Heyer
14. September 2011
Das Pokalspiel der 2. Runde stand für den Magdeburger FFC unter keinem guten Stern. Mit Stephanie Abel, Isabelle Knipp und Jacqueline
Ernst fehlten gleich 3 Stammkräfte gegen das Bundesligateam des VfL Wolfsburg. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Am Ende kam es auch zum
Favoritensieg, auch wenn die Wolfsburgerinnen sich schwerer taten, als vielleicht erwartet.
Es war das berühmte „Spiel auf ein Tor“ - denn wenn die Magdeburgerinnen es
tatsächlich einmal in die gegnerische Hälfte und somit in Richtung Tor von Jana Burmeister (welche heute ihr Pflichtspieldebüt beim VfL gab)
schafften, dann wurden diese Angriffe recht schnell abgefangen. Eine ernsthafte Torchance ergab sich innerhalb der 90 Minuten für die Magdeburgerinnen
nicht. Entweder gab es kein Durchkommen durch die kompakt stehende Abwehr der Wölfinnen oder Jana Burmeister war im Strafraum zur Stelle.
Nach 13 Minuten konnte von der ersten echten Torchance für die Wolfsburgerinnen gesprochen werden.
Aber Conny Pohlers vergab diese und war wohl zu überrascht vom Abpraller der Torhüterin Eva Lotta Ravn nach einem Schuss von Nadine Keßler aus gut 20
Metern. Weitschüsse und Flanken sowie das Hoffen auf den gewinnbringenden „Abstauber“ schien das Mittel zu sein, welches Ralf Kellermann
für heute wählte. Nach weiteren vergebenen Chancen durch Lena Goeßling und Ivonne Hartmann war es Pohlers, die in der 23. Minute den verdienten
Führungstreffer erzielte.
Bereits 2 Minuten später zeigte dann
Nadine Keßler ihren Zug zum Tor und verwandelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze unhaltbar ins gegnerische Gehäuse. Die Wölfinnen drehten
langsam aber sicher auf und in der 35. Minute sorgte Neuzugang Lena Goeßling mit einem fulminaten Weitschuss, aus etwa 30 Metern, noch vor der Pause
für die endgültige Entscheidung. Einzig die mangelnde Torausbeute und der Umgang mit den sich bietenden Torchancen ist wohl das, was auf Seiten der
Wolfsburgerinnen an diesem Tag kritisiert werden könnte.
In der 2. Halbzeit ging es dann genau so weiter wie in der ersten und die 155 Zuschauer stellten sich
wohl auch nur die Frage, wann denn das nächste Tor fallen würde. Erneut gab die Torschützenkönigin der letzten Saison, Conny Pohlers, die
Antwort und blieb nach einer Ecke von Verena Faißt in der 65. Minute Kopfballsiegerin und Eva Lotta Raven durfte erneut hinter sich greifen. Auch Martina
Müller kam noch zu ihrem Torerfolg. Erneut war es ein Distanzschuss, der die Abwehr überwand und so den Weg ins Tor fand. Nach ihrer Einwechslung in
der 66. Minute war besonders bei Anna Blässe noch viel Einsatzbereitschaft erkennbar, aber ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen. Pünktlich vor
dem großen Regenschauer war das Spiel dann beendet. Man kann wohl von einem standesgemäßen 5:0 Sieg sprechen, aber auch bei mehr Treffern
hätten sich die Magdeburgerinnen wohl nicht beschweren dürfen.
Stenogramm:
Magdeburger FFC:
Raven - Roeloffs, Gabrowitsch, Rath, Weinbeer, Träbert, Krakowski (78. Lopocsi), Vogelhuber (44.
Tjeerdsma), D. Schuster, Bartke (60. Klemme) , Steinbrück
VfL Wolfsburg:
Burmeister - Faißt (74. L. Vetterlein), Omilade, Henning, Bunte (66. Jakabfi), Keßler,
Goeßling, I. Hartmann (66. Blässe), Moser, M. Müller, Pohlers
Tore:
0:1 Pohlers (22.)
0:2 Keßler (25.)
0:3 Goeßling (35.)
0:4 Pohlers (65.)
0:5 M. Müller (68.)
Gelbe Karten:
- / Hartmann
Schiedsrichterin:
Sandra Blumenthal (Pritzwalk) mit Anke Seemann und Cora Winter
Zuschauer:
155
DFB-Pokal
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