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Die Frauen-Nationalmannschaft Deutschlands bei der Fußball-EM 2022 in England

Die Europameisterschaft 2022 in England endete für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Finale von Wembley — mit einer 1:2-Niederlage nach Verlängerung und vor 87.192 Zuschauern. Es war die erste Finalniederlage einer deutschen Auswahl bei einer Europameisterschaft.

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Das Turnier und der Weg ins Finale

Die von der UEFA ausgerichtete Europameisterschaft fand vom 6. bis 31. Juli 2022 in England statt. Die deutsche Auswahl erreichte das Endspiel und traf dort auf den Gastgeber.

Für Deutschland war es das neunte EM-Finale. Die acht davor — 1989, 1991, 1995, 1997, 2001, 2005, 2009 und 2013 — hatte die Mannschaft alle gewonnen.

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Das Finale in Wembley

England gewann das Endspiel am 31. Juli 2022 mit 2:1 nach Verlängerung. Ella Toone traf in der 62. Minute, Lina Magull glich in der 79. Minute aus, und Chloe Kelly erzielte in der 110. Minute nach einer Ecke das entscheidende Tor.

Mit 87.192 Zuschauern war es das bis dahin am besten besuchte Spiel einer Europameisterschaft der Frauen. England gewann damit seinen ersten EM-Titel.

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Was danach kam

Bei der Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland scheiterte die Mannschaft erstmals in der Vorrunde. 2024 gewann sie in Paris die olympische Bronzemedaille.

Bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz erreichte Deutschland das Halbfinale und verlor dort 0:1 nach Verlängerung gegen Spanien; das entscheidende Tor fiel in der 113. Minute. Den Titel gewann erneut England, im Finale gegen Spanien nach Elfmeterschießen.

Bundestrainer ist seit August 2024 Christian Wück.

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Die deutsche EM-Bilanz im Überblick

Deutschland ist mit acht Titeln die erfolgreichste Nation der Europameisterschaft. Gewonnen wurden die Turniere 1989, 1991, 1995, 1997, 2001, 2005, 2009 und 2013 — zwischen 1995 und 2013 also sechs Turniere in Folge, an denen die Mannschaft teilnahm.

Dieser Serie folgten zwei Viertelfinal-Niederlagen: 2017 in den Niederlanden 1:2 gegen Dänemark, und bei der WM 2019 in Frankreich 1:2 gegen Schweden. 2022 war damit das erste Finale seit neun Jahren.

Vor diesem Hintergrund war die Niederlage von Wembley ein doppelter Bruch: die erste Finalniederlage überhaupt, und das Ende der Selbstverständlichkeit, mit der ein deutsches EM-Endspiel bis dahin als gewonnen galt.

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Was 2022 für die Wahrnehmung des Frauenfußballs bedeutete

Die 87.192 Zuschauer im Finale waren der Höchstwert, den ein Spiel bei einer Europameisterschaft der Frauen bis dahin erreicht hatte. Alle Spiele wurden in Deutschland von ARD und ZDF übertragen.

Für die Einordnung lohnt der Vergleich mit den Zahlen, die dieses Archiv festhält: die erhaltene Zuschauerstatistik der Frauen-Bundesliga bewegt sich in den erfassten Spielzeiten im Bereich von einigen hundert bis wenigen tausend Zuschauern pro Partie. Die Reihe steht unter Zuschauerzahlen.

Ein Finale in Wembley und ein Bundesligaspieltag sind nicht dasselbe. Die Größenordnungen zeigen aber, wie weit Turnier- und Ligabetrieb im Frauenfußball auseinanderliegen — damals wie heute.

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Der letzte Titel, den dieser Bestand dokumentiert

Die Europameisterschaft 2013 in Schweden war der achte und bislang letzte EM-Titel der deutschen Auswahl — und das letzte Turnier dieser Serie, das in diesem Archiv noch mit eigener Berichterstattung vertreten ist. Der Bestand endet zwei Jahre später.

Zwischen diesem Titel und dem Finale von 2022 liegen neun Jahre und ein vollständiger Generationswechsel. Mehrere Spielerinnen, die 2013 Europameister wurden, sind in den Dokumenten dieses Bestands schon als Nachwuchsspielerinnen erfasst — Jahre, bevor sie in der A-Nationalmannschaft spielten.

Genau darin liegt der Wert eines Archivs dieser Jahre: es hält die Zeit vor der Bekanntheit fest. Die Einträge unter Juniorinnenauswahlen und Interviews führen zu diesen frühen Dokumenten.

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Der Bezug zu diesem Archiv

Der hier erfasste Bestand endet 2015 und enthält deshalb keine Berichte von der EM 2022. Dokumentiert sind die Turniere davor: die Weltmeisterschaften 2007 und 2011, die Europameisterschaften 2005, 2009 und 2013 sowie die olympischen Turniere 2008 und 2012. Die Turnierberichterstattung ist unter Turniere erschlossen, die Länderspiele und Kadermeldungen unter Nationalelf.

Mehrere Spielerinnen, die 2022 im Kader standen, kommen im Bestand vor — weil sie schon vor 2015 in der Bundesliga oder in den Juniorinnenauswahlen spielten. Die Einträge unter Spielerinnen führen jeweils zu den Dokumenten, in denen sie genannt werden, und halten die Laufbahn bis heute fest.

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Häufige Fragen

Wie endete das EM-Finale 2022 zwischen England und Deutschland?

England gewann am 31. Juli 2022 in Wembley 2:1 nach Verlängerung. Tore: Toone (62.), Magull (79.), Kelly (110.).

Wie viele Zuschauer sahen das EM-Finale 2022?

87.192 Zuschauer im Wembley-Stadion.

Wann fand die Frauen-EM 2022 statt?

Vom 6. bis 31. Juli 2022 in England.

Wie schnitt Deutschland bei der EM 2025 ab?

Die Mannschaft erreichte das Halbfinale und verlor 0:1 nach Verlängerung gegen Spanien.

Quellen: de.uefa.com, www.zdfheute.de, www.dfb.de