FCR 2001 Dusburg - FF USV Jena
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Hallenturnier
Gelungene Turnierpremiere
1. Leverkusener Frauenfußball- Hallenmasters
11.01.2010 Das relativ kurzfristig einberufene 1. Leverkusener Hallenmasters bestand seine Premiere mit Bravour und darf sich lt. Alfred Vianden (Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein) berechtigte Hoffnungen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr machen.
Der Einzug der Mannschaften in die Schmidt- Arena wurde stimmungsvoll inszeniert.
Zum Auftakt in das WM Jahr 2011 konnten die Organisatoren, der Sportpark Leverkusen und die Bayer 04 GmbH, gleich vier Bundesligisten (FCR 2001 Duisburg, SG Essen-Schönebeck, SC 07 Bad Neuenahr), einen Zweitligisten (1. FC Köln) sowie drei Regionalligisten (VfL Borussia Mönchengladbach, Alemania Aachen und VfL Bochum) für die Turnierpremiere gewinnen und hatten damit auch gleichzeitig die besten Teams aus NRW zusammen.
Im Auftaktspiel putze der FCR Duisburg den Regionallegisten Alemania Aachen gleich mit 9:1 vom Platz.
Besonders interessant erschien dabei die Paarung zwischen Mönchengladbach und Bochum; denn beide Teams kämpfen momentan in der Regionalliga-West um den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Aber obwohl Mönchengladbach im Direktvergleich die Oberhand behielt schieden beide Mannschaften nach der Vorrunde aus.
Vor anfangs noch spärlicher Kulisse eröffnete OK-Präsidentin Steffi Jones das Turnier in der Schmidt-Arena. Im Laufe des Turniers erhöhte sich Besucherzahl auf ca. 1500 und die Stimmung auf den Rängen wurde wesentlich besser. Die Mannschaften wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei bei den Spielen größere Überraschungen allerdings Mangelware blieben
Gruppe A:
FCR2001 Duisburg,
1. FC Köln,
SG Essen-Schönebeck,
Alemania Aachen
Gruppe B:
Bayer 04 Leverkusen,
VfL Borussia Mönchengladbach,
VfL Bochum
SC 07 Bad Neuenahr
"Stehmaschen" ;-)
In der Vorrunde traf Bad Neuenahr auf Leverkusen und behielt dabei die Oberhand, auch wenn Lisa Schwab in dieser Szene Ramona Petzelberger den Ball abjagen konnte..
Lediglich Bayer 04 Leverkusen verpatzte seine Premiere und verlor im ersten Spiel überraschender Weise 1:3 gegen Regionalligist VfL Bochum. Dennoch rettete sich das Team von Doreen Meier, trotz zweier Niederlagen, mit Glück ins Halbfinale, da sich in der letzten Begegnung in Gruppe B Bochum und Mönchengladbach gegenseitig eliminierten.
Silke Tancyus versucht hier Turid Knaak aufzuhalten und für den FC Köln Schlimmeres zu verhindern. War sie doch am heutigen Tag die einzige Spielerin aus der aktuellen Bundesligamannschaft.
In Gruppe A zeigte sich der 1. FC Köln in einem erschreckend schwachen Zustand und landete am Ende der Vorrunde, mit 0 Punkten, auf dem letzten Tabellenplatz. Der Grund für das schlechte Abschneiden war allerdings schnell gefunden: die Mannschaft stieg erst Montag (10.01.2011) wieder ins Training ein und so waren viele Spielerinnen noch nicht aus dem Weihnachtsurlaub zurück und der FC musste mit Spielerinnen aus den unteren Mannschaften auffüllen. So blieben letztendlich den Bundesligisten im Halbfinale unter sich.
Die Freude von Doreen Maier währte nur 9 Minuten...bis zur Aufholjagd des FCR.
Das erste Halbfinale zwischen Duisburg und Leverkusen wurde dabei zu einem echten Krimi. Als würde eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz stehen spielte sich Leverkusen in einen Rausch und führte nach neun Minuten mit 2:0 durch Carolin Dej und Kathrin Hendrich. Aber zu früh gefreut – binnen drei Minuten drehte der Pokalsieger das Spiel durch Tore von Linda Bresonik und Inka Grings (2).
Wiedersehen zwischen Freundinnen: Ilka Pedersen, Ana Christina Oliveira Leite und Leonie Zellmann.
Das zweite Halbfinale zwischen Bad Neuenahr und Essen war relativ ausgeglichen. Nach Ende der regulären Spielzeit stand es 1:1, so dass der Sieger im Neun- Meter- Schiessen ermittelt werden musste. Die Kurstädterinnen hatten das Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 4:3.
Eine Spielszene aus dem Finale: Alexandra Popp versucht Lena Gößling den Ball wegzuschnappen. Erst viel zu spät kamen die Kurstädterinnen in Fahrt und verloren das Finale.
Souveräner Turniersieger wurden letztendlich die Löwinnen aus Duisburg, die sich mit 4:3 gegen Bad Neuenahr durchsetzen konnten. Die Kurstädterinnen fanden zu spät ins Spiel und so lief ihnen am Ende einfach die Zeit davon. Im kleinen Finale setzte sich die SGS gegen die Bayer-Elf mit 4:2 durch. Die Torjägerinnenkrone sicherte sich mit 10 Treffern Inka Grings (FCR 2001 Duisburg). Zur besten Torhüterin des Turniers wählten die Trainer Lisa Schmitz von Bayer 04 Leverkusen.
Enttäuschung über die Niederlage gegen Duisburg- lag Leverkusen doch bis zu 9. Minute mit 2:0 in Führung. Eine kleinen Trost gab es für Lisa Schmitz am Ende aber doch: sie wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt.
Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg freute sich über den Titelgewinn und wollte aber keine vorzeitigen Schlüsse über die Verfassung der Mannschaft ziehen. „Für mich war es in erster Linie wichtig zu sehen wie und ob die Mannschaft gut aus der Pause gekommen ist. Bisher haben wir drei Ausdauereinheiten absolviert – jetzt beginnen wir mit der Vorbereitung. Das Turnier war gut organisiert und kann man ruhig fest installieren.“
In den Spielpausen wurden die Zuschauer durch Tanzeinlagen der Wildcats unterhalten. Die Cheerleader von Bayer 04 Leverkusen sind amtierender Deutsche Meister im Cheerleading.
Fazit:
Ein neues Turnier – perfekt organisiert, dass macht Lust auf mehr!
Prominenter Besucher des Turniers: Silke Rottenberg im Gespräch mit der ehemaligen Weltmeisterin im Speerwurf Steffi Nerius.
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