Interview mit Tabea Kemme
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U20 Nationalmannschaft
„Wir wissen, dass es nicht mehr lange dauert”
Interview mit Tabea Kemme
06.07.2010 Die heute 18-jährige Tabea Kemme begann ihre Karriere beim SG Freiburg/Oederquart. 2005 zog es sie zum 1. FFC Turbine Potsdam, wo sie 3 Jahre später die Deutsche Meisterschaft mit den B-Juniorinnen gewann. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tabea auch bereits in unregelmäßigen Abständen einige Einsätze in der zweiten Mannschaft. 2008 wechselte sie in den ersten Kader von Turbine, mit dem sie in der vergangenen Spielzeit ihren wohl größten Erfolg der noch jungen Karriere feierte. Als erste Mannschaft überhaupt gewannen die Potsdamerinnen - mit Kemme im Endspiel - die UEFA Women´s Champions League. Die 18-jährige, gebürtig aus Stade, hat bereits Turniererfahrung sammeln können. Mit der U-17 Nationalmannschaft wurde sie 2008 Europameisterin. Bei der U17 damals noch im Sturm eingesetzt und sicherlich als gelernte Stürmerin zu bezeichnen, füllt Tabea Kemme inzwischen im Verein und auch in der U20-Nationalmannschaft die Position einer offensivstarken linken Außenverteidigerin aus.
Tabea hat sich kurz die Zeit genommen, einige Fragen zu beantworten.
Tabea, mit Potsdam hast du eine super Saison gespielt. Ihr seid Deutscher Meister und habt die UEFA Women´s Champions League gewonnen. Was sagst du selber zu der abgelaufenen Saison?
Nachdem ich mich verletzt hatte, habe ich mich wieder hoch gekämpft und konnte meine Leistung zeigen. Dass ich im Finale der Champions League mitwirken konnte und beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft dabei war, war natürlich hervorragend. Für uns als Mannschaft war das eine Top-Saison. So kann es weitergehen!
Wie siehst du eure Chancen bei dieser WM?
Weil das eine Heim-WM für uns ist, sehe ich generell gute Chancen bis ins Finale zu kommen. Wenn wir unsere Leistung abrufen können, dann sieht es nicht schlecht aus.
Welche Erwartungen hast du bei diesem Turnier an dich selber?
Ich möchte meine Leistung, die ich bringen kann, auch auf den Punkt genau zeigen. Dann werde ich sehen, wie ich der Mannschaft helfen kann.
Der Tag des Eröffnungsspiels in Bochum am 13. Juli rückt immer näher. Wie würdest du die derzeitige Stimmung im Team beschreiben?
Wir wissen, dass es nicht mehr lange hin ist. Aber wir arbeiten im Training ordentlich darauf hin. Wir freuen uns drauf und die Stimmung ist bestens.
Was bedeutet es für dich, dass die WM in Deutschland stattfindet? Spürst du da einen besonderen Druck?
Eine Weltmeisterschaft ist eine Weltmeisterschaft - Sicher ist die Aufmerksamkeit für den Gastgeber immer höher. Aber man sollte den Druck nicht an sich ranlassen und sein Ding durchziehen.
Vielen Dank, Tabea, dass du dir die Zeit genommen hast.
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