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Interview mit Dzsenifer Marozsan

· Archivbestand · 429 Wörter


U20 Nationalmannschaft

WM in Deutschland - Der Traum eines jeden Sportlers

Interview mit Dzsenifer Marozsan

06.07.2010   Dzsenifer Marozsan, in Ungarn (Budapest) geboren als Tochter eines ungarischen Nationalspielers, in Deutschland aufgewachsen, gilt als eines der größten Talente Deutschlands. Die ersten Schritte am Ball unternahm sie bei der DJK Burbach. Beim 1. FC Saarbrücken schaffte die damals 15-jährige den Sprung in die Stammelf und wurde so in der Saison 2007/08 zur jüngsten Bundesliga-Spielerin (und jüngsten Bundesliga-Torschützin) aller Zeiten. Einen Tag nach ihrem 16. Geburtstag stand Dzsenifer Marozsan mit dem 1. FC Saarbrücken im Finale des DFB-Pokals - das dann aber mit 1:5 gegen den 1. FFC Frankfurt verloren wurde. Seit 2009 schnürt die heute 18-jährige nun für eben jenen 1. FFC Frankfurt ihre Fußballschuhe. Sehr geschätzt werden sowohl in Frankfurt als auch in der U-20 Nationalmannschaft ihre technischen Fähigkeiten, zudem ist sie sehr gefährlich bei Standardsituationen.

Dzsenifer hat sich die Zeit genommen, einige Fragen zu beantworten:

Dzsenifer, mit dem 1.FFC Frankfurt bist du in der Rückrunde noch mal durchgestartet und am Ende auf Platz 3 gelandet. Wenn du einmal zurück blickst, war dein Wechsel nach Frankfurt die richtige Entscheidung, und was hat er dir gebracht?

Der Schritt war für meine Entwicklung als Spielerin sicherlich notwendig. Ich habe in Frankfurt die Möglichkeit, mit vielen Nationalspielerinnen zusammen zu spielen und mich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln.

Du hast bereits Turniererfahrung - Mit der U17 bist du 2008 in Neuseeland Dritter und Torschützenkönigen geworden. Welche Erfahrungen und Erinnerungen hast du von diesem Turnier mitgebracht?

Das waren sehr schöne Erfahrungen und der dritte Platz bei der ersten U 17-WM der Geschichte ein tolles Ergebnis. Wir haben dort sehr gute Spiele gemacht, sind aber leider an den USA im Halbfinale gescheitert. Vom Umfeld, Kulisse und unserem Teamgeist her aber war das eine tolle Erfahrung.


Was sagst du zu euren Gruppengegnern Costa Rica, Kolumbien und Frankreich?

Wir respektieren jeden Gegner und nehmen ihn sehr ernst. Aber wird denken von Spiel zu Spiel und konzentrieren uns immer auf das nächste.

Du gehörst zu den jüngsten Spielerinnen im Team bist aber gleichzeitig eine der Leistungsträgerinnen. Spürst du hier einen besonderen Druck?

Nein! Wir funktionieren sehr gut als Team. Ich sehe mich als Teil der Mannschaft, jede Spielerin hat ihre Aufgabe und muss Verantwortung übernehmen.


Was bedeutet es für dich diese WM in Deutschland zu spielen?

Das ist natürlich der Traum eines jeden Sportlers. Vor einer tollen Heimkulisse zu spielen, darauf freuen wir uns schon alle. Und eins ist klar: Wir wollen natürlich ins Finale.

Vielen Dank, Dzsenifer, dass du dir die Zeit genommen hast.



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