4. BZ-Cup des FSV 08 Bissingen
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Turniere
Sindelfingen gewinnt das Jubiläum
4. BZ-Cup des FSV 08 Bissingen
08.08.2008
Am Samstag, den 2. August veranstaltete der FSV 08 Bissingen anlässlich seines 100-jährigen
Bestehens den 4. BZ-Cup. Teilnehmer waren neben den drei Zweitligisten FFC Wacker München,
ASV Karlsruhe-Hagsfeld und VfL Sindelfingen auch Österreichs Vizemeister FC Wacker Innsbruck, sowie die Teams vom FC Bayern München II
(Regionalliga), FV Vorwärts Faurndau (Oberliga Baden-Württemberg) und SpVgg Warmbronn (Regionenliga Württemberg).
Die ungerade Teilnehmerzahl ist darauf zurückzuführen, dass eine Mannschaft aus dem benachbartem Elsaß sehr kurzfristig absagte.
Das Turnier war für die Trainer eine willkommene Gelegenheit, ihre Teams auf die kommende Saison einzustellen. Wenn auch nicht alle Mannschaften
vollzählig anwesend waren, so hatte doch Innsbruck seine beiden österreichischen Nationalspielerinnen Marlies Hanschitz und Sonja Pfaffeneder dabei.
Überraschende Spielergebnisse kamen nicht zustande. Wobei der Vize aus Österreich sicherlich gut mit der gezeigten Leistung in die zweite Bundesliga
passen würde. Gerade die 'unterklassigen' Mannschaften hatten ihre Probleme mit den schnellen Angriffen der Tirolerinnen. Nicht umsonst wurde Doris
Adamovics mit vier Treffern Torschützenkönigin.
Erstaunlich harmonisch wirkte der Auftritt des Titelverteidigers VfL Sindelfingen nach dem Umbruch innerhalb der Mannschaft. Immerhin mussten fünf
wichtige Spielerinnen wie Kim Kulig (Wechsel zum HSV) und Alisa Vetterlein (jetzt 1. FFC Frankfurt) ersetzt werden. Die beiden eingesetzten Torhüterinnen
Anke Langwisch und Ann-Katrin Berger wirkten sehr sicher. Auch Nadine Rolser auf der rechten Seite konnte mit enormer Laufbereitschaft überzeugen.
Nach dem etwas schwachen Start gegen den Ligakonkurrenten Wacker München folgten gute Spiele gegen den Regionenligist SpvGG Warmbronn und im Finale
gegen Wacker Innsbruck.
Da auch das Wetter überwiegend in Ordnung war – von strahlendem Sonnenschein bis leichtem Regen war alles dabei - konnte man mit dem Turnier
zufrieden sein. Nur eine Frage sei zum Thema Austragungsmodus erlaubt. Drei Vorundenspiele (bei Gruppe 2 nur zwei) plus ein Finalrundenspiel zu
jeweils zwei mal 20 Minuten dürften ein bisschen viel gewesen sein. Einige Spielerinnen schienen in der Finalrunde am Ende ihrer Kräfte zu sein.
Jedenfalls häuften sich hier die Fouls, die in den ersten Spielen doch eher Mangelware waren. Trotzdem ein großes Lob an den Veranstalter. Der Platz
war in sehr gutem Zustand, es wurde viel guter Fußball geboten und die Versorgung der Zuschauer mit Speis und Trank war bestens organisiert.
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