Qualifikation zur B-Juniorinnen-Bundesliga: DJK Arminia Ibbenbüren – Herforder SV
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15.06.2012 Das Hinspiel am eigenen Stadion konnten die Herforder B-Mädchen mit 2:0 durch Tore von Awas
Derbas und Michelle Reimer für sich entscheiden, doch man war trotz Überlegenheit gewarnt: der Gegner, Arminia Ibbenbüren, Dritter der Westfalenliga, hatte in der ersten Runde
bereits eine 0:2-Niederlage gegen Borussia Bocholt gedreht und so die zweite und entscheidende Runde erreicht.
Da in den Qualifikationsspielen die 1995er Jahrgänge nicht mehr spielberechtigt sind, mussten beide Teams ihre Kader mit Spielerinnen ihrer B2 beziehungsweise C-Jugend ergänzen.
Trotzdem fanden beide Mannschaften schnell in die Partie. Die erste große Torchance erinnerte stark an das Hinspiel, in dem der Herforder SV einige hochkarätige Möglichkeiten
ausließ. Jana Friedrich im Tor der Gastgeberinnen ließ einen Schuss von Nina Neumann abklatschen, der Ball fiel Awas Derbas vor die Füße, die aber das leere Tor verfehlte und nur
die Latte traf. Arminia Ibbenbüren versuchte aus einer sicheren Abwehr heraus auf die schnelle Lena Gruschka im Sturm zu spielen, was im Hinspiel immer wieder für Gefahr vor dem
Herforder Tor gesorgt hatte. Aber gerade in der besten Phase kassierte man das erste Gegentor. Herfords Spielführerin und U16-Nationalspielerin Lisa Lösch traf per Freistoß aus
gut 20 Metern ins rechte obere Eck. Nur fünf Minuten später schickte Awas Derbas Nina Neumann, die auf 2:0 für den Herforder SV erhöhen konnte. Die größte Chance, auf 1:2 zu
verkürzen vergab Leonie Seeliger kurz vor Pause, ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei.
Kurz nach dem Seitenwechsel zog Lisa Lösch aus der Distanz ab und erzielte so das 3:0. Jetzt waren nur noch die Gäste am Ball, Konter über Lena Gruschka oder Jana Oberholthaus
konnten von der Herforder Defensive frühzeitig abgefangen werden, während die eigenen Stürmerinnen immer wieder in der Nähe des Ibbenbürener Tors auftauchten. Neben Lisa Lösch war
auch eine Spielerin aus der B2 des HSV doppelt erfolgreich: Nina Neumann überlistete die aus dem Tor eilende Jana Friedrich mit einem sehenswerten Heber aus über 20 Metern
Entfernung zum 4:0. Den Schlusspunkt in einer insgesamt einseitigen Partie setzte die kurz zuvor eingewechselte Lea Grabowski ebenfalls aus größerer Distanz nach einem Zuspiel von
Katharina Meier, die im Mittelfeld den Ball erobern konnte.
Nach dem sehr fair geführten Spiel schienen alle zufrieden zu sein. Arminia Ibbenbüren hatte mit der zweiten Qualifikationsrunde mehr erreicht, als viele gedacht hatten und wird in
der nächsten Saison das dritte Jahr in Folge in der Westfalenliga spielen. Der Herforder SV schaffte die Bundesliga-Qualifikation, was außerdem bedeutet, dass die B2 endgültig den
Aufstieg in die Westfalenliga feiern darf – und damit auch in der nächsten Saison auf den heutigen Gegner treffen wird. Beide Mannschaften stimmten zusammen eine Humba an und
feierten so gemeinsam den Abschluss eines gelungenen Fußballnachmittags.
DJK Arminia Ibbenbüren:
ana Friedrich – Lena Huhne (63. Larissa Jasper), Daria Schmidt, Theresa Richter, Leonie Seeliger (41. Darlien Schürmann) – Julia
Dortmann (63. Lisa Hesse), Malin Ostendorf (41. Kristin Brüning), Melissa Steffen, Linda Grövert – Lena Gruschka, Jana Oberholthaus
Herforder SV:
Ülkay Kollu – Elena Auinger (51. Jill Eis), Leonie Heitlindemann, Katharina Meier, Lena Störmer – Lea Althof (68. Meike Delissen), Lisa Lösch, Laureen Brilka (58. Lea
Grabowski), Michelle Reimer – Awas Derbas (68. Hannah Lankes), Nina Neumann
Tore:
0:1 Lisa Lösch (20.)
0:2 Nina Neumann (25.)
0:3 Lisa Lösch (52.)
0:4 Nina Neumann (68.)
0:5 Lea Grabowski (80.)
Gelbe Karten: keine
Schiedsrichter: Tim Fauseweh (Emsdetten) mit Matthias Brüggemann und Dietmar Bien
Zuschauer: 150
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