Der gemeine Duisburger Fußballfan dürfte sich am letzten Wochenende verdutzt die Augen gerieben haben. Denn beim Auswärtsspiel beim VfL Sindelfingen saß ein neues/altes Gesicht auf der Ersatzbank: Die ehemalige Nummer eins im Löwinnentor Christina Bellinghoven. Die 24-Jährige, die in Schweden ihr Masterstudium fortgesetzt hatte, wird ihr Team, zumindest bis Saisonende, unterstützen.
So hieß es auf der vereinseigenen Homepage: In den letzten Tagen hatte es hinter den Kulissen der Löwinnen viele Gespräche gegeben: Jedermann war schließlich klar, dass es im Tor nach der Verabschiedung von Ashlyn Harris einen Engpass gab – da passte es gut, dass Bellinghoven nach ihrem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt wieder in Duisburg ist. Und nach einigen intensiven Gesprächen kam man überein, dass die Keeperin helfen wird und bis zum Saisonende wieder zur Löwinnenfamilie gehört: „Auf meiner Position ist schließlich ‚Not am Mann‘ und da bin ich gerne bereit zu helfen“, kommentiert ‚Chrissi‘ gewohnt unaufgeregt ihre Rückkehr. Und da auch die Spielberechtigung rechtzeitig eintraf, konnte sie Sonntag schon wieder Bundesliga-Luft schnuppern, zumindest von der Bank aus.