2. Bundesliga Süd, Nachholspiel vom 14. SpieltagSindelfingen festigt Platz 2VfL Sindelfingen - TSV Crailsheim 3:0 (3:0) | ||
Text und Bilder von Roland Baumann 26.04.2010 Im Nachholspiel des 14. Spieltages gewann der VfL Sindelfingen gegen den Verfolger TSV Crailsheim leicht und locker mit 3:0. Die Tore, die alle in der ersten halben Stunde fielen, erzielten Nadine Rolser, Nina Müller und Nicole Rolser. Somit war die Partie früh entschieden. Kaum hatte Schiedsrichterin Ines Appelmann das Spiel angepfiffen, musste sie wieder zum Mittelkreis bitten. Bereits in der zweiten Minute, es war eigentlich der erste Angriff der Gastgeber, der zum zum 1:0 führte. Leonie Maier trieb den Ball vorwärts, passte auf die rechts mitgelaufene Nicole Rolser, die dann auch gleich vors Tor flankte. Dort war ihre Schwester Nadine zur Stelle und drückte das Leder über die Linie. Crailsheims Antwort nur zwei Minuten später endete im Abseits. Während die weiteren Angriffsbemühungen der Gäste wenig konstruktiv ausfielen, zog auf der Gegenseite Nina Müller einfach mal ab und traf rechts ins Eck zum 2:0. Auch beim dritten Treffer war fehlende Präsenz der Gästeabwehr als Hauptursache auszumachen. Nicole Rolser tanzte sich durch die Crailsheimer Abwehrreihen und markierte den Treffer zum 3:0. Crailsheim bemühte sich, doch außer durch Standards wie in der 35. Minute, als VfL-Keeperin Lena Nuding nach einem Freistoß für Crailsheim gerade noch rechtszeitig vor Valentina Maceri an den Ball kam, wollte nichts gelingen. Da auch die Möglichkeiten der Gastgeber ungenutzt blieben, ging es mit diesem 3:0 in die Pause. Eine der ganz wenigen Szenen, in denen die Gästeelf gefährlich vor dem VfL-Tor aufkreuzte, doch schnappt sich Torhüterin Lena Nuding das Leder vor Valentina Maceri, die ins Leere springt. Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte erarbeiteten sich die Gastgeber weitere Chancen, wie in der 50. Minute, als Nina Müller den Crailsheimer Spielaufbau störte und den Ball erobern konnte. Leonie Maier, die den Pass annahm, agierte aber zu unentschlossen und kam nicht zum Abschluss. Nachdem auch Stefanie Fauser, die knapp vor Gästekeeperin Kim-Corina Kaller an den Ball kam, sowie Nadine Enoch, nach einer schönen Kombination mit Nadine Rolser, und Leonie Maier nach einer Vorlage von Enoch das Tor verfehlten, begnügte sich der VfL mit der Verwaltung des Spiels. |
Gegen die engmaschige VfL-Abwehr konnte Crailsheims Offensive nicht viel ausrichten. Carolin Hörber versucht hier gegen Marina Schwägler, Susi Höller und Stefanie Fauser eine Anspielstation zu finden | |
Leonie Maier (rechts, gegen Jeanette Dyer) konnte mit Einsatz und viel Spielübersicht gefallen. Geduldig wartete die Heimelf auf Chancen, ohne viel zu riskieren. Der TSV fand einfach nicht ins Spiel. Erst in der 79. Minute wurde es nach einer Ecke für die Gäste gefährlich, doch konnte sich VfL-Keeperin Nuding den Ball fischen. Kurz vor Schluss bot sich dem TSV erneut mit einem Freistoß eine Möglichkeit, doch konnte die VfL-Abwehr den Ball abfangen. So blieb es beim 3:0. ![]() Die VfL-Abwehr hatte das Spiel gut im Griff. Mara Schanz attackiert die ballführende Juliane Klenk TSV-Trainer Christian Isert sprach dann auch von der schlechtesten Leistung seines Teams in dieser Saison. Schon mit dem ersten Gegentreffer in der zweiten Minute sei das Spiel gelaufen gewesen. Die Gegentore seien allesamt der Passivität seines Teams anzukreiden. Die Luft sei irgendwie raus. |
VfL-Trainer Nico Koutroubis freute sich über ein überlegen geführtes Spiel in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit sollte eigentlich das Tempo hoch gehalten werden, doch fand seine Mannschaft nicht mehr so richtig ins Spiel. Dennoch könne er mit dem Spiel und der Leistung seiner Elf zufrieden sein. ![]() Gestärkt durch die drei frühen Tore, kontrollierten die Gastgeber das Spiel. Hier schirmt die österreichische Nationalspielerin Susi Höller den Ball vor Carolin Hörber ab
VfL Sindelfingen:
| |