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2. Bundesliga Süd - 8. Spieltag

Wieder ein hoher Sieg für den VfL

VfL Sindelfingen - FFC Wacker München 5:1 (3:0)

Von Roland Baumann (Text u. Bilder)

30.10.2007

In einer kampfbetonten Partie behielt der VfL Sindelfingen gegen Wacker München mit einem verdienten, wenn auch etwas hohem 5:1-Sieg die Oberhand.

Dabei zeigten die Gästen aus Bayern von Anfang an, dass sie nicht gewillt waren, die Punkte kampflos abzugeben. Bereits in der fünften Minute zappelte der Ball im Sindelfinger Tor. Doch Schiedsrichterin Doris Kausch entschied wohl zu recht auf Abseits. Sechs Minuten später war auf der Gegenseite Kim Kulig durch, doch Wackers Torhüterin Isabell Rokitte konnte klären. In der 14. Minute tauchte wieder Kulig vor Rokitte auf. Den ersten Schuss konnte sie noch abwehren, doch gegen den Nachschuss war Münchens Torhüterin machtlos.

Sie lieferten sich harte Zweikämpfe: Johanna Loistl (in schwarz) und Michaela Althaus

Die Bayern gaben sich aber nicht geschlagen. In der 26. Minute hatte Hélène Brévart eine gute Chance, doch die VfL-Abwehr konnte zur Ecke klären. Im Gegenzug bracht Kulig rechts bis zur Grundlinie durch. Ihre Flanke konnte Michaela Althaus locker zum 2:0 erhöhen. Wenig später setzte Kulig, nach einer feinen Kombination mit Eve Chandraratne, ihre Sturmpartnerin Tanja Coblenzer in Szene, die die Vorlage zum 3:0 verwertete. Bis zur Pause wurde weiter gekämpft, doch konnten beide Abwehrreihen alle Lücken schnell schließen.

Auch nach der Pause gab es viele packende Zweikämpfe, wobei die Gästeelf besser ins Spiel fand. Nicht von ungefähr erzielte dann


Zweimal war Tanja Coblenzer (Mitte) erfolgreich - hier zum 4:1.

auch Brévart in dieser Druckphase den 1:3-Anschlusstreffer. Doch schon der Gegenzug beendete jede Hoffnung auf die Wende im Spiel. Die wieder überragend spielende Kulig bediente erneut mustergültig Coblenzer und der alte Toreabstand war wieder hergestellt. Kurz vor Schluss nahm Trainer Rommel die rot-gefährdete Chandraratne vom Platz. Sie hatte sich in den vielen Zweikämpfen aufgerieben. In der 88. Minute setzte Kulig den Schlusspunkte, als sie drei Gegenspielerinnen aussteigen ließ und den Treffer zum 5:1 markierte.

Wieder bärenstark: Kim Kulig (l.) im Zweikampf mit Ines Ortner-Bach.

Münchens Trainer Wilhelm Link beanstandete, dass seine Spielerinnen zu weit vom Gegner standen. Günter Rommel sprach ein Kompliment an seine Elf aus, die nach der deftigen Pokalpleite gegen den FFC Frankfurt wieder in


die Spur fand. „Der Gegner war stark, aber wir konnten blitzschnell von Abwehr auf Angriff umschalten. Nach dem Pokalaus konnten wir vom bestem Team viel lernen“.

Statistik

Sindelfingen
Vetterlein, Hees, Althaus, Schanz, Spengler, Müller (66. Betz), Schindler, Kulig, Chandraratne (82. Meyer), Grab, Coblenzer (85. Lingelbach)

München
Rokitte, Nottebrock, Ortner-Bach, Karl, Breitenberger (82. Secci), Loistl, Rechl, Hesse, Fröhlich (86. Lipp), Brévart, Hopfner (60. Hartmann)

Tore
1:0 Kulig (14.)
2:0 Althaus (22.)
3:0 Coblenzer (31.)
3:1 Brévart (66.)
4:1 Coblenzer (67.)
5:1 Kulig (90.)

Gelb
Chandraratne, Rechl, Brévart

Schiedrichterin: Kausch

Zuschauer: 100

Zweite Bundesliga Süd

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