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Zweite Bundesliga Süd, 16. Spieltag

Dranbleiben ist alles

VfL Sindelfingen - SV Dirmingen 6:0 (3:0)

Von Roland Baumann (Text u. Fotos)

08.04.2008

Nachdem am Vortag der Tabellenführer FF USV Jena mit einem 7:0 gegen Hagsfeld vorgelegt hatte, zog der VfL Sindelfingen mit einem klaren 6:0 gegen den SV Dirmingen nach und hält damit das Rennen um den Aufstieg in die Erste Bundesliga offen.

So schlecht sah es anfangs um die Gästeelf gar nicht aus. Die Saarländerinnen standen gut im Mittelfeld und störten erfolgreich das Spiel des VfL. Es bedurfte einiger glänzenden Aktionen, um das Heimteam in Führung zu bringen. In der 12. Minute war Kim Kulig bei einem von Theresa Betz präzise herein gegebenen Eckball zur Stelle und köpfte zum 1:0 ein. Wenig später gelang ihr mit einem tollen Solo das 2:0. Auch das dritte Tor war eine Koproduktion von Kulig und Betz. Eine Kulig-Flanke nahm Betz volley und versenkte das Leder zum 3:0. Mit diesem Ergebnis ging es zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Sindelfingen die Schlagzahl, während die Saarländerinnen ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten. Es schlichen sich mehr und mehr Konzentrationsfehler ins Gästspiel ein.

Nach tollem Solo kommt Kim Kulig frei zum Schuss und trifft zum 2:0, Britta Schwarz ist ohne Chance.


Das Freistoßtor von Theresa Betz zum 4:0 aus der 59. Minute.

Einen dieser Fehler – ein Foul gut zwanzig Meter vor dem Tor – nutze Theresa Betz mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 4:0. Jetzt boten sich dem VfL eine Reihe von Chancen. Nach einen Foul an Tanja Coblenzer im Strafraum erhöhte Tanja Hees mit dem fälligen Strafstoß auf 5:0. In der Schlussphase erzielte die immer fleißige Eve Chandraratne nach einem sehenswerten Alleingang den 6:0-Endstand.

Hier entwischt Eve Chandraratne (r.) ihrer Gegenspielerin Claudia Fetzer.

Das Ziel der Gästetrainerin Claudia Fetzer, möglichst lange das Unentschieden zu halten, wollte nicht aufgehen. Drei Tore aus drei Chancen, mehr sah allerdings auch VfL-Trainer Dietmar Sehrig nicht in der ersten Hälfte. Dafür bot seine Elf in der zweiten Halbzeit die Power, die im Aufstiegsrennen gegen den USV Jena erforderlich ist. „Wer kämpft bis zum Schluss, wird belohnt“.


Der Elfmeter aus der 65. Minute von Tanja Hees.

Sindelfingen
Vetterlein, Hees, Althaus, Spengler (46. N. Müller), M. Müller, Fauser, Kulig, Chandraratne, Betz (60. Heller), Grab (66. Roth), Coblenzer

Dirmingen
Schwarz, Trein, Holz, Canivet (66. Neis), Klein, Brück, Fetzer, Stürmer, Leuck (46. Petry), Weyrich, Bähr

Tore
1:0 Kulig (12.)
2:0 Kulig (15.)
3:0 Betz (32.)
4:0 Betz (59.)
5:0 Hees (65.) FE
6:0 Chandraratne (82.)

gelbe Karten: Leuck, Brück

Schiedsrichterin: Miriam Dietz

Zuschauer: 80

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