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2. Bundesliga Süd, 4. SpieltagKantersieg gegen ersatzgeschwächte Brauweiler ElfVfL Sindelfingen - FFC Brauweiler Pulheim 7:1 (3:0) | ||
Text und Bilder von Roland Baumann19.9.2007 Mit einem 7:1 Sieg über den Bundesligaabsteiger aus Brauweiler Pulheim unterstrich der VfL Sindelfingen seine Aufstiegsambitionen. Kaum war das Spiel angepfiffen, musste die Unparteiische Christina Jaworek schon wieder zum Mittelkreis bitten. Kim Kulig war schon im ersten Spielzug über links durchgebrochen. Ihre Flanke setze Eve Chandraratne in der 2. Spielminute eiskalt zum 1:0 ins Pulheimer Gehäuse. Und der Druck des VfL hielt an. Bereits in der 13. Minute erhöhte Tanja Coblenzer mit einer ihrer zahlreichen Möglichkeiten auf 2:0. Auffallendste Spielerin war aber Kim Kulig, die immer wieder ihre Sturmpartnerinnen geschickt in Szene setzte. So auch in der 43. Minute, als sie wieder mit einer feinen Kombination Tanja Coblenzer schickte, die zum 3:0 Pausenstand einnetzte. ![]() Auch die erstligaerfahrene Frauke Renner, hier am Ball, hatte es schwer gegen Kim Kulig (Nr. 17)
![]() Das 4:1 durch Tanja Coblenzer (im blauen Trikot am Boden) In dieser Phase war es die Gästespielerin Paula Balzer, die einige gute Akzente setzte. Mit ein bisschen Glück für den FFC Brauweiler Pulheim hätte das Spiel noch kippen können. Doch in der 75. Minute dominierte wieder Kim Kulig. Mit einem energischen Sprint überlief sie die Gästeabwehr und bediente mustergültig die mitgelaufene Coblenzer, die mit ihrem dritten Treffer das 4:1 markierte. Die letzte Viertelstunde gehörte dann ganz der 17-jährigen Kulig. In der 81. Minute war sie noch einmal |
Das 2:0 durch Tanja Coblenzer (Nr. 23) | |
als Vorbereiterin für Eve Chandraratnes 5:1 tätig. Kurz darauf gelang ihr dann selbst ein Treffer, nachdem sie die Gästeabwehr ausgetanzt hatte. Auch den Schlusspunkt setzte Kulig, als sie einen von Eve Chandraratne herausgeholten und selbst getretenen Freistoss zum 7:1 Endstand ins Pullheimer Gehäuse lenkte. ![]() Kim Kulig (links), die hier den Ball an Lena Fehrenbach vorbeispielt, machte ein Bombenspiel. Vier Tore bereitete sie vor, zwei schoss sie selber! Der Gästetrainer Manuel Ortiz Gonzales konnte mit seiner ersatzgeschwächten Elf – drei Spielerinnen stammten aus der zweiten bzw. aus der Jugendmannschaft – nicht viel der Heimelf entgegensetzen. Nach diesem vierten Spieltag dürfte Brauweiler bereits mit vier Niederlagen und 3:16 Toren alle Chancen auf den direkten Wiederaufstieg verspielt haben. ![]() Eve Chandraratne, ebenfalls mit zwei Treffern erfolgreich, hier verfolgt von Meike Seuren
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Günter Rommel, Trainer des VfL Sindelfingen meinte zum Spiel seiner Mannschaft: „das Ergebnis war hui, die Leistung aber pfui”. Er sah zuviel leichte Fehler und gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit ein schwaches Passspiel. Nur ungern erinnerte er an in der Vergangenheit leichtfertig abgegebene Spiele. ![]() Paula Balzer, hier beobachtet von Selina Schindler, war noch eine der besten im Brauweiler Team - kein Wunder, sie ist eine der wenigen, die noch aus der Erstligaelf übriggeblieben sind
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