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2. Bundesliga Süd, 5.Spieltag"Der Teamgeist stimmt!"1. FFC Frankfurt II - VfL Sindelfingen 2:1 (1:0) | ||
Text von Tom Schlimme |
Mit diesem Schuss erzielte Theresa Betz den Anschlusstreffer für Sindelfingen, Jasmin Jannermann kann nicht mehr eingreifen. Doch am Ende blieb es beim 2:1 für Frankfurt | |
Es war aber auch ein Verdienst der heute insgesamt sicheren Frankfurter Abwehr, dass den Sindelfingerinnen vorne so wenig gelang. So konnte Frankfurts Innenverteidigerin Anne Engel in der 27. und 30. Minute die gefährliche Coblenzer gleich zweimal noch in der Nähe des Elfmeterpunkts vom Ball trennen. ![]() Hierfür gab es Elfmeter: Im Strafraum muss Eve Chandraratne (rotes Trikot) den Arm vom Gesicht ihrer Gegnerin (Annika Stunz) fern halten, sonst ist der Pfiff berechtigt Das 1:0 in der 43. Minute resultierte dann aus einem Elfmeter, den Frankfurts Stürmerin Patrizia Barucha souverän versenkte. Vorausgegangen war ein Foul von Eve Chandraratne an Annika Stunz knapp innerhalb des Strafraums. Das 2:0 kurz nach der Pause ist der Schlafmützigkeit der Sindelfingerinnen bei Standardsituationen geschuldet, denn ein Freistoß von Schatton getreten trudelte derart gemütlich in den Strafraum, dass er eigentlich ohne Mühe abzuwehren gewesen wäre. Statt dessen kam mit Barucha eine der kleinsten Spielerinnen auf dem Platz (1,62m) unbedrängt mit dem Kopf an den Ball und konnte so ihren zweiten Treffer an diesem Tage erzielen. ![]() Michaela Althaus kommt hier gegen Jasmin Jannermann (am Boden) und Sabrina Schneider zum Flanken, doch in der Mitte war niemand zur Stelle Danach fand das Spiel dann fast nur noch in der Frankfurter Hälfte statt, wobei aber die Sindelfinger Angriffsbemühungen meist schon vor der Strafraumgrenze abgewehrt wurden. Die Frankfurterinnen hielten mit dem schon erwähnten Teamgeist dagegen, Sindelfingen fand, wie es hinterher auch ihr Trainer Rommel ausdrückte, nicht die richtigen Mittel, um sich ausreichende Chancen zu erspielen. Immerhin gab es noch einen Fallrückzieher von Coblenzer nach Zuspiel von Kulig zu sehen, der aber vorbeiging, und nach einer unübersichtlichen Situation im Frankfurter Strafraum konnte Theresa Betz im Nachschuss den Anschlusstreffer erzielen. Auf Frankfurter Seite waren sich zwar einige sicher, dass hier ein Sindelfinger Handspiel vorausgegangen war, aber hinterher wollte sich niemand mehr deswegen echauffieren, schließlich blieb es ja beim 2:1-Erfolg. |
Ich möchte aber doch noch beiden Teams und beiden Trainern meine Bewunderung aussprechen, dass sie die in meinen Augen - und der vieler anderer Zuschauer um mich herum - eher dürftige Schiedsrichterleistung mit geradezu stoischer Ruhe über sich ergehen ließen. Schiri Kausch lag einige Male schlicht daneben mit ihren Entscheidungen, hatte auch keine klare Linie bei ihren Karten. Während die Gelb-Rote gegen Schatton recht hart war, kam später Jasmin Jannermann nach einem deutlich härteren Foul an Michaela Althaus ohne Karton davon, und bei einem überharten Einsteigen von Angelika Rößler, die die durchgebrochene Vanessa Schäfer vom Ball trennte, indem sie einfach Spielerin samt Ball ummähte, wurde noch nicht einmal auf Foul entschieden. Der DFB ist hier gefordert, mehr für die Ausbildung der Schiedsrichterinnen zu tun. Zum Beispiel würde eine Beobachtung und Reflexion durch einen Schiedsrichterkollegen auf der Tribüne viel helfen, denn wie soll sich sonst eine Schiedsrichterin weiterentwickeln, die mangels Fernseh- oder Videobilder keine Gelegenheit hat, ihre Entscheidungen noch einmal überprüfen zu können? ![]() ![]() Nach dem Spiel: Niedergeschlagenheit bei Sindelfingens Tanja Hees, Jubel beim Nachwuchsteam des 1. FFC Frankfurt
1. FFC Frankfurt II:
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