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Zweite Bundesliga NordSpannung in der NachwuchsligaSaisonvorschau 2007/08 | ||
von Nora Kruse
09.08.2007
Berlins Trainer Sven Thoß will den Aufstieg, glaubt jedoch an einen "Dreikampf mit ähnlichen Chancen" zwischen seinem Team, Lok Leipzig und Gütersloh.
„Ich will raus aus der Liga“, sagt TeBe Berlins Trainer Sven Thoß, „alles andere wäre nach dem dritten Platz im letzten Jahr Schwachsinn.“ Etwa
15 Spieltage hielten die „Veilchenladies“ dem Aufstiegskampf stand, dann kamen Verletzungen, Niederlagen und mangelnde Motivation, die das Unternehmen
Aufstieg zerstörten. Damit das nicht wieder eintritt, „mussten einige Baustellen repariert werden, insbesondere im Angriff“, so Thoß. Mit Nadine Sandmann
vom 1. FFC Turbine Potsdam II „haben wir eine gute Wahl getroffen, die ist sicherlich gut für die Stammelf.“ Lediglich zwei Abgängen stehen in Berlin
sieben Neuzugänge gegenüber, der prominenteste kommt aber erst ab der Rückrunde zum Einsatz: Inken Becher. Mit allen ist Thoß in der Vorbereitung zufrieden
und zuversichtlich, im „Dreikampf mit Lok Leipzig und Gütersloh um den Aufstieg eine gute Rolle spielen zu können.“ |
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„Was wir mit unserer
Jugendarbeit auf die Beine gestellt haben, kann sich sicherlich sehen lassen, nur können wir die Spielerinnen meist nicht halten.“ Dennoch hält Enge seine
Mannschaft für „gut besetzt“ und glaubt, „vieles auch durch mannschaftliche Geschlossenheit ausgleichen zu können“. Mit der sei er bislang zufriedener als
in der vergangenen Saison, das Hauptaugenmerk liege auf Abwehrverhalten und Standard- situationen.
"Sie ist der Boss auf dem Platz", sagte Herfords Trainer Björn Kenter einmal über Kerstin Nolte - auch in dieser Saison kommt es auf sie
an, das Geschehen zu leiten.
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Während in den ersten beiden Zweitligajahren die beiden Absteiger Brauweiler und Wolfsburg zu den Aufstiegsfavoriten zählten, sieht die Situation mit
Rheine anders aus. „Wir müssen den Ball flach halten. Erstes Ziel ist der Klassenerhalt, auch wenn wir Überraschungen gerne mitnehmen“, so Trainer
Ralf Spanier. Nahezu die gesamte Mannschaft wurde ausgewechselt. „Das Klima im Team ist sehr gut und wir haben keine wirklichen Probleme. Die Mannschaft
muss sich als Einheit finden und dann wollen wir in den nächsten drei Jahren wieder in die Erste Liga.“
Claudia Schulz (Mitte) verlässt ihre Niendorfer Kolleginnen und nimmt in Hamburg eine tragende Rolle ein.
Mannschaften, die in der vergangenen Saison sichere Mittelfeldplätze eingenommen haben, waren Kiel, Potsdam und überraschend weit oben der
Hamburger SV II. „Wir haben vier, fünf Spielerinnen an die erste Mannschaft verloren, das müssen wir erstmal kompensieren“, erklärt Trainerin
Claudia von Lanken das Hauptproblem, das aber auch auf andere Vereine zutrifft. „Spielen die jungen Talente in der Zweiten Liga ein gutes Jahr, klopfen
schon die Erstligavereine an.“ Der Sinn der Zweiten Liga, einen starken Unterbau zu formen, ist eben auch der Schwachpunkt. Dennoch ist von Lanken
zuversichtlich. Das Klima sei gut und „die Truppe ist heiß“. Mit Claudia Schulz hat der HSV eine erfahrene Spielerin verpflichtet, „eine Type, die man
braucht. Sie hat Lust zu führen und die jungen Spielerinnen wollen lernen.“
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