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2. Bundesliga Nord
Den Sprung gut überstanden
Saisonvorschau für die SG Lütgendortmund | ||
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Von Heinz Günter Sporkel (Text und Fotos)
05.08.2005 Die SG Lütgendortmund wurde nach Erreichen der zweiten Bundesliga von vielen Insidern gleich als Absteiger gehandelt. Lange Zeit sah es in der Hinrunde so aus, als sollten die Kritiker Recht behalten. Doch eine gut gespielte Rückrunde brachte die SGL ans rettende Ufer. Nun gilt es für das Team aus dem „Rauhen Holz“, weiter nach vorne zu blicken und sich in der Liga zu stabilisieren. Die SGL setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Zusätzlich machen die Verantwortlichen auch mit kreativen Ideen auf sich aufmerksam. Mädchentag, großes U17-Turnier oder ein außergewöhnliches Foto-Shooting auf der Zeche Hannover. Man ist also bestens vorbereitet und gut organisiert in Dortmund. Die spielerischen Aufgaben können kommen. Rückblick Saison 2004/2005
Das erste Jahr zweite Liga war für die SG Lütgendortmund Neuland. Man wusste nicht, was auf das von Marco Geers und Thomas
Baeck geführte Team zukam. Die Saisonvorbereitung wurde wie zu Regionalligazeiten bestritten. So wurde hier gerade das
Kraft- und Schnelligkeitstraining sowie das Trainieren von Standardsituationen vernachlässigt. Dies stellte sich für das
Trainergespann hinterher als großer Fehler raus. Man hatte nicht damit gerechnet, dass man selbst gegen die schwächeren
Vereine der Liga sehr hohes Tempo spielen muss. Man war gewohnt, solche Spiele in der ehemaligen Regionalliga zu
gewinnen.
Die beiden Trainer haben mit der Mannschaft den Klassenerhalt geschafft und wollen sich in der nächsten Saison mit dem Team im soliden Mittelfeld festsetzen: Thomas Baeck (l.) und Marco Geers
Vorschau auf die neue Saison:
Die Vorbereitung wird für die Spielerinnen sehr hart. Dies versprachen Marco Geers und Thomas Baeck mir schmunzelnd. Man
hat aus den Fehlern gelernt. Die Spielerinnen haben begriffen, dass sie selber an sich arbeiten müssen, um auch in dieser
Liga Akzente setzen zu können. Wenn Lüdo, so Trainer Geers, hundertprozentig fit in die Liga geht, dann kann man auch so
manchen Klub mit Aufstiegsambitionen ärgern. Die SG Lütgendortmund wird nach all den Jahren die beste und fitteste
Mannschaft der Vereinsgeschichte haben. |
Einfallsreichtum bewies die Mannschaft der SG Lütgendortmund mit einem Foto-Shooting auf der Zeche Hannover.
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Das ist das Ziel von Marco Geers. Er will im gesicherten Mittelfeld landen.
Kein Zittern mehr bis kurz vor Saisonende. Diesmal wird nichts den Zufall überlassen. So wird man bei sieben der elf
Auswärtsspiele beim Gegner nächtigen. Es gibt auch Überlegungen, sich einen eigenen Mannschaftsbus für die Auswärtsspiele
zuzulegen.
Die Spielerinnen sind der Herausforderung gewachsen. In Lütgendortmund hat sich ein Team entwickelt, was vollkommen harmoniert. Man versteht sich nicht nur auf den Platz sondern auch außerhalb. Diese Situation findet man nicht unbedingt in anderen Klubs. Selbst wenn mal eine Spielerin nicht im grünen Bereich ihrer Leistungsstärke ist, wird sie wieder aufgebaut. Hier hat jede Spielerin das Gefühl wichtig und auch umsorgt zu sein.
Wichtig im System der Lütgendortmunderinnen ist auch die Jugend. Hier entwickelt sich ein System, was dem vom FCR Duisburg
(fast) in nichts nachsteht. Jugendspielerinnen entwickeln sich in einem tollen Umfeld. Ich selber konnte mich beim
U17-Turnier der SGL davon überzeugen. So saßen die Spielrinnen nach beiden Turniertagen noch mit der Gitarre in der Hand
auf den Platz und hatten ihren Spaß. Eine wirklich tolle und schöne Atmosphäre. Die SG Lütgendortmund hat eine bessere Mannschaft als im Vorjahr. Es gibt auf allen Positionen Alternativen. Das gut harmonierende Trainergespann hat aus der letzten Saison sehr viel gelernt. Die Neuzugänge sind allesamt Verstärkungen. Mit Meike Dworak verlor man eine sehr gute Spielerin. Der Weggang von Mira Möller ist keine Schwächung und wird aus den eigenen Reihen ohne Probleme abgedeckt. Dafür hat man nun im Sturm mit Larissa Kock eine echte Granate. Die SG Lütgendortmund wird sich mit dem Abstieg nicht beschäftigen müssen. Am Ende der Saison wird die SGL auf Platz fünf bis sechs in der zweiten Liga Nord und hat so manchem Gegner das Leben schwer gemacht. Vorläufiger Kader:
Tor
Abwehr
Mittelfeld
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Sturm Heike Czyganowski (1964) Katrin Littek (1978) Denise Hedegger (1981) Isabel Janßen (1981) Larissa Kock (1983) Lena Schüht (1983) Deborah Steinhoff (1979) Annika Heller (1989) Anja Kunze (1988) Tanja Wiludda (1973) Jutta Pohlmann (1972)
Trainer: Thomas Baeck
Physiotherapeut: Betreuer: Johannes Rohkämper
Alle weiteren Informationen (zum Stadion, der Mannschaft, Eintrittspreise etc) findet ihr
auf der Homepage des Vereins unter:
Kurz nachgefragt bei Zehra Ertürk
Hallo Zehra, wie geht es denn so nach den ersten Trainingeseinheiten?
Was denkst du, wer wird denn am Ende der Saison um den Aufstieg mitspielen und wem traust du das Ziel
„1.Bundesliga“ am ehesten zu?
Welche Mannschaften werden wohl um den Klassenerhalt spielen?
Was traust du denn deiner Mannschaft für die neue Saison zu?
Was hast du aus der letzen Saison als positive Erfahrung für dich selbst mitgenommen?
Welche Ziele hast Du Dir selber für die neue Saison gesetzt?
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