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2. Bundesliga Nord, 1. SpieltagMagerkost zum AuftaktFC Gütersloh - 1. FC Union Berlin 1:0 (1:0) | ||
Von Nora Kruse (Text u. Fotos)
07.09.2008
Lisa-Marie Scholz erzielte das goldene Tor. |
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Die Berlinerinnen blieben durch einige Einzelaktionen und Schüsse aus der zweiten Reihe zwar gefährlich, Gütersloh war dennoch die überlegene
Mannschaft.
Doch nach dem 1:0 setzten sich die Gastgeberinnen zur Ruhe. „Wir haben aufgehört, Fußball zu spielen“, kommentierte André Birker. Einen Grund wusste der
neue FCG-Trainer dafür nicht, „sonst hätte ich es abgestellt.“ Der Aufstiegskandidat stand zu tief, die sich redlich bemühende Lauryn Welch wurde in der
Spitze förmlich allein gelassen.
Zu oft zu allein: Neuzugang Lauryn Welch (l.), hier gegen Anna-Luise Mewes, war häufig sich selbst überlassen.
So waren es die Unionerinnen, die den besseren Start in der zweiten Hälfte erwischten. Vier Minuten waren gespielt, als sich Alexandra Thom auf der
rechten Seite durchsetzte und auf Anne Stein passte. Doch Kathrin Wojtasik hielt gegen die frei vor ihr stehende Stein grandios und rettete das 1:0.
Eine „geile Partie“ habe Wojtasik gespielt, so Birker, der ihr den Vorzug vor Nadine Jablonsky gab und sich bestätigt sah. Wojtasik hielt nicht nur in
dieser Situation blendend, auch Berlins zweite Großchance in der buchstäblich letzten Sekunde des Spiels durch Nicole Hansen wurde vereitelt.
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Für den größten Aufreger des Spiels sorgte daher unfreiwillig Schiedsrichterin Sandy Kuchmann. Die Unparteiische aus Hachelbich erlitt nach gut 75 Minuten
einen Kreislaufkollaps, für sie einspringen musste Assistent Patrick Hofmann. Nach kurzer Diskussion mit den Spielführerinnen und Trainern einigte man sich
darauf, die Partie fortzuführen und die verbleibenden 15 Minuten ohne zweite Linienrichterin zu spielen. Kritische Situationen ergaben sich nicht, die
„zweite Halbzeit plätscherte so dahin“, wusste auch Holz keine bessere Beschreibung für den Saisonauftakt. Insgesamt gehe der Sieg für Gütersloh
aufgrund der Chancen in der ersten Hälfte in Ordnung, erklärte der Berliner und auch Birker stimmte ein: „verdient, aber glücklich“.
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