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2. Bundesliga Nord, 11. SpieltagHerforder SV clevererHamburger SV II - Herforder SV 0:3 (0:1) | ||
Text und Bilder von Yvonne Gottschlich19.11.2007 Dass Fußball nicht immer schön und erfolgreich sein muss, zeigte der Herforder SV Borussia Friedenstal beim Gastspiel an der Hagenbeck- straße in Hamburg. Am 11. Spieltag der 2. Frauenfußball Bundesliga empfing der Hamburger SV II den Herforder SV. Die Herforderinnen verloren im Vorjahr das HSV Duell und sinnten auf Rache, auf dem gut zu bespielenden Rasen im Wolfgang-Meyer-Stadion sahen die wenigen Zuschauer schnell, wer das Spiel machen will. Die Gäste aus der Werrestadt nahmen das Heft in die Hand, clever und zielstrebig spielte die Borussia nach vorn, fand aber den Abschluss nicht. Da half Vanessa Bastin von den Rothosen nach, die Abwehrspielerin bekam in der 17. Minute die Flanke von Fiona Rolfs vor die Füße und traf ins eigene Netz. Hinter ihr stand die einschussbereite Marie Pollmann, aber Bastin traf sicher und Torhüterin Weber war chancenlos. ![]() Hamburgs Vanessa Bastin produzierte ein Eigentor. Hier stoppt sie aber Herfords Maxine Mittendorf Herford ließ nicht nach, versuchte den Ball in den eigenen Reihen zu halten und schön nach vorne zu spielen, was auf dem schmierigen Rasen nicht immer gelang. „Uns war klar das wir mit schönspielerei nichts erreichen”, sah Herfords Trainer Björn Kenter den Ansatzpunkt für die zweite Hälfte. Nun versuchten es die Gäste mehr und mehr mit langen Bällen in die Spitze, die Simone Müller erlaufen sollte. Die Stürmerin kämpfte, kam auf dem Boden aber kaum mal davon, oder wurde von den Abwehr- |
Vanessa Bastin und Gina Heinßen können Simone Müller nicht aufhalten | |
spielerinnen gehalten und gefoult, was Schiedsrichterin
Katrin Gathmann selten pfiff. Sie übersah auch ein elfmeterwürdiges Foul an Maxine Mittendorf. Dass eben diese Mittendorf aber immer wieder aufstand und weiter kämpfte, zahlte sich in der 62. Minute aus. Ein langer Ball erreichte Mittendorf auf der linken Seite, wo sie zwei Gegenspielerinnen austanzte und den Ball von der Strafraumkante in den langen Winkel schoss - 2:0. Christina Schulte hatte Hamburgs Top-Scorerin Kathrin Patzke (bereits neun Treffer in der laufenden Saison) da aber den Zahn schon gezogen, die Stürmerin hatte keine Chance gegen Herfords lange Nummer acht. Nach der Einwechselung von Svenja Klaffei hatte Herford das Spiel wieder im Griff. Nach der Unruhe hinten machte vorne Simone Müller wieder Alarm. Erst schimpfte Müller über eine klare Fehlentscheidung, dann nahm sie sich ein Herz und zog aus 18 Metern frech ab, der Ball tropfte |
an den Innenpfosten und rollte zum 3:0 über die Linie. Trainer Björn Kenter freute sich „über den verdienten zu Null Sieg” und HSV Trainerin Claudia von Lanken gratulierte: „Herford steht zu recht da oben, die waren cleverer.”
Hamburger SV II:
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