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2. Bundesliga Nord 3. Spieltag
Gelungener Saisonstart
1. FFC Turbine Potsdam II - SG Lütgendortmund 3:1 (2:1) | ||||
| Von Hans Jirschik 29.08.2005 Nach drei Spielen darf man es getrost aussprechen: Frauen-Zweitligist Turbine Potsdam II hat einen richtig guten Saisonstart hingekriegt. Nach dem 2:1 gegen Wolfsburg und einem 2:2-Unentschieden in Calden gewann die Kandler-Elf gestern auch ihr zweites Heimspiel gegen SG Lütgendortmund mit 3:1 (2:1). Sieben Punkte stehen damit bereits zu Buche, für ein paar Stunden waren die Potsdamerinnen gestern sogar Tabellenerster. Es war kein leichter Sieg, wie das Ergebnis vielleicht vermuten lässt. Auch traten die Gäste trotz ihrer dritten Niederlage - gegen Timmel und Gütersloh hatten sie jeweils nur mit einem einzigen Tor Differenz verloren - gar nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Im Gegenteil. Vom starkem Potsdamer Beginn kaum beeindruckt, versuchte man mit Kontern sein Glück. Zunächst sogar erfolgreich, denn in der 17. Minute wurde Deborah Steinhoff aus dem Rückraum frei gespielt und von der Strafraumgrenze traf sie über die ihr entgegen geeilte Christina Bellinghoven ins leere Tor. Fast wäre wenig später das 0:2 gefallen, doch Anne Mucha lenkte einen gefährlichen Schuss von Steinhoff (21.) zur Ecke ab. Wenigstens machten diese |
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Aktionen des Gegners die
Turbienen wach. Annelie Brendel leitete das 1:1 ein. Ihr Angriff auf der
linken Seite wurde noch abgeblockt, den Nachschuss hielt die Gästekeeperin
Duschinski mit toller Parade. Die folgende Ecke verlängerte Juliane Höfler
(24.) per Kopf ins Netz. Eine Augenweide war Josephine Schlankes 2:1 (31.).
Aus 20 Metern zog die Potsdamerin urplötzlich ab, die Rakete war unhaltbar
für Duschinski.
Immerhin blieb Turbine nach dem 2:1 spielbestimmend. Der Sieg war damit aber nicht sicher. In der 62. Minute musste Anne Mucha nach einer turbulenten Strafraumszene auf der Linie klären und später erzielte Lütgendortmund sogar ein Tor (73.). Zum Glück stand die Schützin Heddicke klar im Abseits. Auf der anderen Seite gab es einige Möglichkeiten mehr, doch da fehlte im Abschluss einige Male die Konzentration. Schließlich bewiesen Potsdams Trainer mit ihrem Doppelwechsel (77.) ein glückliches Händchen, als sie Paula für Carolin Schiewe brachten und Christin Lüdtke durch Nicole Parlow ersetzten. Parlow wurde Sekunden nach ihrer Einwechslung von Brendel angespielt, leitete den Ball weiter zu der ebenfalls erst in der zweiten Halbzeit ins spiel gekommenen Christin Sandmann, und diese schoss zum 3:1-Endstand ein.
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Trainer Thomas Kandler: "Obwohl wir in der zweiten Halbzeit ein paar
Probleme hatten, war der Sieg auf Grund der guten Mannschaftsleistung
verdient."
Aufstellungen: 1. FFC Turbine Potsdam II Bellinghoven - Mucha, Höfler, Schlanke - M.Kerschowski, Schiewe (76. Parlow), Brendel, Marxkord, Böhme (63. Sandmann), Lüdtke (76. Silva dos Santos) - Heller SG Lütgendortmund Duschinski - Zimmer (46. Stemmer), van den Berg, Hauenschild - Israel, Brandt, Schüth, Snopek (58. Czyganowski), Rafail - Mattheus (46. Heddicke), Steinhoff Schiedsrichter: Michel (Stolpen) Zuschauer: 85 Tore:
0:1 Steinhoff (13.)
Gelbe Karte: Schiewe, Heller - Stemmer, van den Berg rote Karte:- | |