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Erster Teil
Zwei weitere Spielerinnen von Arsenal bilden den Kern des englischen Mittelfeldes. Katie Chapman bringt Stabilität
ins Mittelfeld. Begründet durch ihren Trainingsfleiß gehört Chapman zu den fittesten englischen Spielerinnen, und ist trotz
ihrer schlanken Statue eine der robustesten Tacklerinnen. Chapman hat bereits als 14-Jährige Meisterschaft und FA Cup mit
Millwall gewonnen und ihrer Silbersammlung Erfolge mit Fulham und Arsenal hinzugefügt. Die 25-jährige Mutter eines Sohnes
stand seit ihrem Debüt mit 18 Jahren immer im englischen Kader und hat in 58 Länderspielen fünf Tore erzielt. Ihre
Vereinskameradin Kelly Smith, ehemalige Profispielerin in der WUSA, ist die einzige Engländerin, die bislang für die
Wahl zur Weltfußballerin des Jahres nominiert wurde. Ihre Fähigkeiten und ihr Auge sind konkurrenzlos auf englischer Seite.
Seit die Mittelfeldspielerin 1995 im englischen Dress debütierte, hat sie 21 Tore erzielt und nahm darüber hinaus eine
Schlüsselrolle bei Arsenals Erfolgen ein.
Eine der besten Fußballerinnen der Welt und unverzichtbar für die "Three Lions": Kelly Smith
Foto: Natalia Sollohub
Ihr Verein stellt ebenfalls zwei der Stürmerinnen erster Wahl im Kader Hope Powells. Karen Carney ist der Youngster,
der sich bei der EM 2005 mit dem Last-Minute-Treffer gegen Finnland auf der Weltbühne etablierte. Seit der EM ist Carney
von Birmingham nach Arsenal gewechselt und gewann gleich in ihrer ersten Saison mit den
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„Gunners“ das Quadrupel. Als
bewegliche Flügelspielerin, die mit ihren Läufen Abwehrreihen in Angst und Schrecken versetzen kann, bringt Carney Bewegung
ins englische Team – insbesondere, wenn sie mit Vereinskollegin Rachel Yankey Flanken schlagen kann. Yankey ist mit
71 Länderspielen die erfahrenste Akteurin auf dem Feld. Die 27-Jährige war 2005 bei den New Jersey Wildcats Teamkameradin
von Rachel Unitt. Von der Queen als MBE (Member of the British Empire) geehrt, ist Yankey eines der bekanntesten Gesichter
im englischen Team und ein echter Trumpf im Ärmel Powells. Bekannte Rivalin ihres Trikots ist Sue Smith. Die
Spielerin von Leeds United zog sich 2002 einen schweren Beinbruch zu und hatte seitdem Probleme, sich in die englische
Startelf zurück zu kämpfen. In den EM-Kader 2005 schaffte es die 27-Jährige nicht und arbeitete stattdessen als Expertin
für die BBC. Mit der Nominierung für China hat sich Smith den Weg in Powells Blickfeld wieder erkämpft und möchte zu ihrem
64. Länderspiel kommen.
Die Rückennummer Neun wird bei der WM Eniola Aluko tragen. Wie Carney, hat die 20-Jährige bei der EM 2005 einen
bleibenden Eindruck hinterlassen. Als bewegliche Stürmerin mit dem richtigen Gefühl und Auge für das Ziel, hat Aluko eine
Schlüsselrolle bei Charltons Erfolgen der vergangenen Jahre eingenommen. Bedingt durch die Krise in ihrem Verein, wird sich
die Jurastudentin ab der nächsten Saison das Trikot von Chelsea überstreifen. Herausgefordert wird Aluko von Arsenals
Lianne Sanderson, einer Teenager-Stürmer-Sensation und Uefa Cup Siegerin im zarten Alter von 19 Jahren. In sechs
Länderspielen hat sie ein Tor erzielt und beendete die vergangene Saison der Premier League als Torschützenkönigin. Eine
weitere Stürmerin im Kader ist Jody Handley. Die 28-Jährige vom FC Everton hat gegen Nigeria im Juli 2002 ihr
erstes Länderspiel absolviert und 13 Monate später das erste Tor erzielt. Nach einen Ausflug zu den Doncaster Belles,
kehrte sie 2004 nach Everton zurück.
Einzige Spielerin von den Doncaster Belles ist Postbotin Vicky Exley (31), das älteste Mitglied des englischen
Kaders. Seit ihrem Debüt gegen Italien 1996 ist Exley im Kader der Nationalmannschaft und war bei
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der EM 2001 und 2005 mit
von der Partie. Auch wenn ihre Einsätze begrenzt waren, ist Exley eine wichtiges Mitglied der Mannschaft, das seinen Teil
zur WM-Qualifikation beitrug. Mit ihr im Mittelfeldkader steht Evertons Jill Scott. Die ehemalige Spielführerin der
U19 war schon während der Qualifikation im erweiterten Kader. Mit sieben Länderspielen ist die 20-jährige
Mittelfeldspielerin relativ unerfahren, aber sowohl ihr Talent als auch ihr Auge machen klar, dass sie eine Spielerin für
die Zukunft ist. Kneifen wird sich wohl Evertons Verteidigerin Lindsay Johnson müssen, wenn sie mit der englischen
Mannschaft in China auf dem Feld steht. "Johno" hatte ihren Traum von der Weltmeisterschaft bereits begraben, als
Steph Hughton aus Leeds an ihrer Stelle nominiert wurde. Hughton brach sich jedoch kurz vor der Abreise nach Asien ein
Bein, Johnson wurde nachnominiert. Mit mittlerweile 19 Länderspielen seit ihrem Debüt gegen Holland 2004, wird sie
die Nummer zwanzig auf dem Trikot tragen.
Das Englandbild
komplettiert mit Anita Asante eine weitere vielseitige und talentierte Spielerin. Die 22-jährige Mittelfeld- und
Abwehrspielerin von Arsenal begann das Fußballspielen als Kind auf der Straße und ist seit ihrem 13. Lebensjahr bei den
„Gunners“. Bereits als Teenager hat sich Asante ins erste Team gespielt und war in der letzten Saison geradezu phänomenal,
als sie die Rolle der verletzten Faye White in der Innenverteidigung übernahm.
Mit neun Uefa-Cup-Siegerinnen and Bord, und einer Startelf, die zusammen auf über 500 Länderspiele kommt, reist die
Mannschaft von Hope Powell nicht nur nach China, um das Feld der 16 Mannschaften zu komplettieren. „Wir wissen, dass es
eine schwere Aufgabe ist, da machen wir uns keine Illusionen“, sagt die Trainerin. „Es ist aufregend!“
Vor wenigen Wochen haben Catherine Etoe und Natalia Sollohub ein Buch über die Nationalmannschaft veröffentlicht. Nähere
Informationen dazu auf der offiziellen Seite:
www.threelionsonhershirt.com
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