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Weltmeisterschaft 2007Der Kader des TitelverteidigersTeamporträt: Deutschland | ||
Angriff:
8 Sandra Smisek ![]() Sandra Smisek Wuselig, technisch stark, ballsicher, gute Vorbereiterin, alles Eigenschaften, die auf Sandra Smisek zutreffen. Nur mit ihrer Torgefährlichkeit hapert es etwas, bei 116 Länderspielen sind 27 Treffer für eine Stürmerin nicht unbedingt furchterregend für die Gegnerinnen, und auch im Verein blieb es bei 9 Toren in der Saison. Doch Smisek reißt Lücken in die gegnerische Abwehr, schafft Raum für ihre Mitspielerinnen, kann dazu den Ball gut halten und Abwehrspielerinnen auf sich ziehen. Eine Mannschaftsspielerin, die sich dazu noch besonders gut mit Vereinskameradin Birgit Prinz versteht.
9 Birgit Prinz ![]() Birgit Prinz 108 Tore in 164 Länderspielen! Deutschlands Rekordnational- spielerin Birgit Prinz unterstreicht ihre Rolle als Ausnahmespielerin immer wieder neu. Die einzige, die auch beim Algarve Cup, als die deutsche Mannschaft insgesamt eine desolate Leistung bot, überzeugen konnte. Prinz hat eine fantatische Saison hinter sich, hat viele Spiele für ihren Verein im Alleingang entschieden. Ihre Robustheit, Technik, Torge- fährlichkeit sind die Säulen, auf denen das deutsche Angriffspiel ruht. Dabei spielt Prinz sehr mannschaftsdienlich, gibt oft ab, wo sie auch selbst verwandeln könnte, und zeichnet für so manches Tor ihrer Mitspielerinnen mitverantwortlich. Selbstverständlich im Sturm absolut gesetzt! |
11 Anja Mittag ![]() Anja Mittag Auch Anja Mittag gehört zu den U19-Weltmeisterinnen von Thailand 2004, war damals sogar beste deutsche Torjägerin. Ihre Stärke ist Schnelligkeit, und es gab auch Länderspiele, wo sie zweimal in einem Spiel den Ball im gegnerischen Tor versenken konnte. Doch allein in der ersten Halbzeit gegen Tschechien vergab sie sechs gute Möglichkeiten und brachte damit die Bundestrainerin so in Rage, dass sie Mittag in der Halbzeit auswechselte und im Fernsehen moserte, so etwas müsse sie sich nicht noch eine Halbzeit lang ansehen. Insgesamt ist die Torquote von Anja Mittag in der A-Nationalmannschaft noch zu schlecht, und so gilt das Gleiche, wie für Smisek: Mittag reißt Lücken, ist anspielbar, ballsicher... die Tore muss dann halt jemand anders schießen!
16 Martina Müller ![]() Martina Müller Oft erst gegen Ende der Spielzeit eingewechselt, hat sich Martina Müller in der Nationalmannschaft zum Joker entwickelt. Ein Joker, der oft noch ein spätes Tor macht: auf 26 Treffer in ihren 58 oft nur kurzen Einsätzen hat es Müller gebracht. Dabei ackert und kämpft sie auch noch wie kaum eine andere, verdient sich ihre Tore durch unermüdlichen Einsatz. Dafür ist sie keine ganz so gute Vorbereiterin wie ihre Konkurrentinnen im Sturm. Doch im Verein gelang ihr in dieser Saison wenig, selbst mit der brasilianischen Nationalspielerin Cristiane als Sturmpartnerin und Britta Carlson als Mittelfeldspielerin im Team brachte es Wolfsburg nur auf 20 Tore - von denen Müller 11 erzielte. Der zweitschlechteste Sturm der Liga also, nicht unbedingt eine gute Visitenkarte |
für eine Nationalstürmerin, und manches Mal, wenn Müller in der
Nationalmannschaft von Anfang an spielen durfte, hatte man den Eindruck, sie sei als Einwechselspielerin gefährlicher. Doch spielen sollte Martina Müller in China auf jeden Fall!
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