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Weltmeisterschaft 2007Vor schweren AufgabenDie dänische Mannschaft | ||
Von Nora Kruse (Text u. Fotos)
17.08.2007
Nach langer Verletzungspause aufgrund von Rückenproblemen ist Louise Hansen noch auf den WM-Zug aufgesprungen.
Am 12. September wird sich zeigen, inwieweit die Vorbereitung ausreichend war, dann trifft Dänemark auf China. „Das wird ganz schwer. Für die Chinesen ist
das das Eröffnungsspiel, da werden wohl über 40.000 Menschen im Stadion sein.“ Doch zumindest ein Punkt gegen den Gastgeber wäre wichtig, um einen guten
Turnierstart zu haben und sich die Chance auf das Viertelfinale zu wahren. Drei Punkte gegen Neuseeland hat man in Dänemark fest eingeplant, aber zum
Überstehen der Gruppenphase muss man sich am 19. September auch gegen Brasilien gut präsentieren, was nicht leichter werden dürfte als gegen China. |
Auf ihr ruhen viele Hoffnungen: Stürmerin Maiken With Pape (l.) | |
Beim diesjährigen Algarve Cup zeigte das Team mit dem zweiten Platz schon mal, was an guten Tagen drin ist, der Trainer war jedoch noch skeptisch: „Wir
spielen noch nicht so gut, wie wir eigentlich können.“ Seine Hauptkritikpunkte waren die Zweikämpfe, in denen zu viele Bälle an den Gegner verloren gingen,
und das Passspiel. „Das haben wir wirklich bei jedem Training geübt“, sagt Hansen über die Lehren, die ihr Trainer aus dem Traditionstur- nier in Portugal
zog. |
Spielsystem könnte helfen, um nicht zu
viel Risiko einzugehen und die durch eingeschränkte Vorbereitung weniger eingespielte Elf vor zu viel Neuland zu stellen. Denn klar ist, dass auf die
dänische Mannschaft viel Arbeit zukommt, China oder Brasilien hinter sich zu lassen und sich zumindest den zweiten Platz zu sichern. Dieser wäre aber nicht
nur wichtig, um Fernost weitere Tage genießen zu können, sondern auch um eine Chance auf das Olympia-Ticket zu haben.
Seit etwas über einem Jahr gibt Trainer Kenneth Heiner-Møller die Richtung im dänischen Team vor.
Die besten drei europäischen Teams qualifizieren sich für die Olympischen Spiele. Während England rausfällt, weil bei den Spielen ein Team Großbritannien
antritt, müssen die Däninnen noch eine weitere europäische Mannschaft hinter sich lassen. Die Konkurrenz ist vielleicht so eng wie nie. Es wird knapp –
aber vor allem spannend.
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