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Weltmeisterschaft 2007, 1. Spiel Gruppe DChinesinnen mit Gewaltschüssen erfolgreichChina - Dänemark 3:2 (1:0) | ||
Text von Tom Schlimme |
rauschte Chinas Spielführerin, Abwehrchefin Li Jie, heran und versetzte dem Ball eine solche Geschwindigkeit, dass Keeperin Johannsen kaum zucken konnte, da zappelte er schon hinter ihr im Winkel. ![]() Die dänische Torhüterin Heidi Johannsen, sicher bei hohen Bällen und mit guten Reflexen, doch bei drei Weitschüssen war sie machtlos China kombinierte nun sicherer, Dänemark weiter nervös und mit langen Bällen. Für Gefahr vor dem chinesischen Tor sorgte eigentlich vor allem Chinas Torhüterin Han Wenxia, die immer wieder hohe Bälle unterlief und sich das ganze Spiel hindurch eine Serie von Patzern leistete. Doch Pape, die den Ball nach einem Fehler von Han Wenxia auf den Kopf bekam, köpfte weit vorbei, später wurde in einer ähnlichen Situation, als der Ball sogar im Tor landete, abgepfiffen, weil die Schiri ein Foul gesehen haben wollte. Gefährlicher waren die Angriffe der Chinesinnen, so in der 38. Minute, als nach einer Flanke von Zhou Gaoping Han Duan nur um Ballbreite am Pfosten vorbeiköpfte. ![]() Cathrine Paaske Sørensen gelang der Ausgleichstreffer zum kaum noch für möglich gehaltenen 2:2, doch die Freude währte nicht lange Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Dänemark stärker, doch da war es schon zu spät, es ging mit dem Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel erst mal wieder China mit einer Großchance, doch Ma kommt nicht an den Ball, Johannsen klärt. 49. Minute, Ecke Dänemark, die chinesische Keeperin wieder mit Unsicherheit, aber Situation abgepfiffen zur Rettung Chinas. Direkter Gegenzug, schneller Konter auf Bi Yan, die schießt ein paar Meter vor dem Strafraum aus vollem Lauf, der Ball wird noch leicht abgefälscht und landet unhaltbar für Johannsen im Netz. 2:0 für China, das war nun bei aller leichten Überlegenheit doch des Guten zu viel! Doch schon in der nächsten Minute kam Dänemark wieder zu einer Ecke, wieder Han Wenxia im Blindflug, Anne Dot Eggers Nielsen kam mit dem Kopf dran, Anschlusstreffer nur eine Minute nach der scheinbar sicheren chinesischen Führung! Dänemark spielte nun endlich sicherer, kombinierte auch im Mittelfeld, konnte die Partie ausgeglichen gestalten. Doch es wirkte schon etwas verzweifelt, wie die dänischen Spielerinnen dem Rückstand hinterher rannten, bei vielen kleinen Entscheidungen immer wieder benachteiligt vom Schiedsrichterteam, das auch in Fragen, ob ein Ball im Aus war oder wer ihn ins Aus gespielt hatte, regelmäßig im Zweifel für China entschied. |
Klar, dass China jetzt Platz zum Kontern fand, so in der 69. Minute, als die ansonsten eher unauffällige Ma im Strafraum links an Gitte Andersen vorbeizog, doch für eine Flanke geriet ihr Ball zu hoch, für einen Schuss zu ungenau, und so strich das Leder an Freund und Feind vorbei ins Aus. Super jedoch wenig später ein Hackentrick von Ma auf Bi Yan, deren Schuss knapp vorbei ging. Dänemark wechselte in der 74. Minute aus, Trainer Kenneth Heiner-Møller brachte nun endlich Dänemarks erfolgreichste Stürmerin Merete Pedersen und mit Stine Kjær Dimun gleich noch eine Stürmerin, und der Druck aufs chinesische Tor wurde größer. In der 87. Minute, als alles schon danach aussah, als würden die dänischen Bemühungen erfolglos bleiben, dann doch noch Tor für Dänemark: Kjær Dimun mit Flanke von rechts, Cathrine Paaske Sørensen mit dem Kopf ins Tor. Riesenjubel bei den Däninnen, doch die Freude währte keine Minute, schon im direkten Spielzug nach dem Anstoß kam Song Xiaoli etwa 3 Meter vor der Strafraumgrenze an den Ball und ihr gelang ein weiterer Sonntagsschuss. Wieder kam der Ball so hart und platziert aufs Tor, dass man Keeperin Johannsen nicht den Hauch eines Vorwurfs machen kann. Eher den Feldspielerinnen, die in der Freude über den Ausgleich die nötige Konzentration vermissen ließen. ![]() Anne Dot Eggers Nielsen erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2 nur eine Minute nach der scheinbar sicheren chinesischen Führung
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