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Landespokal Schleswig Holstein
Erwartbare Sensation - Nahe knallt Oldesloe im Viertelfinale raus
FFC Oldesloe - TSV Nahe 0:2 (0:0) | ||
| Text und Fotos von Fuxi 25.4.2005 Der FFC Oldesloe bleibt in der Krise. Nach den Patzern in der Regionalliga, die die Aufstiegsambitionen zunichte machten, mussten die Stormarnerinnen auch den Traum von der zweiten DFB-Pokal-Teilnahme begraben. Gegen den verlustpunktfreien Verbandsligaspitzenreiter TSV Nahe unterlagen sie auf eigener Anlage verdient mit 0:2. Der TSV Nahe musste durch eine Veranstaltung auf dem eigenen Platz in die Fremde. Das eingebüßte Heimrecht schien sie aber nicht zu stören. Sie spielten von Beginn an frech, ohne Respekt. Die erste Szene hatte dennoch der FFC nach einer Viertelstunde. Ex-U17-Nationalspielerin Christina Plessen prüfte Not-Torhüterin Gesa Lorenzen, die sicher fing. Verteidigerin Lorenzen musste zwischen die Pfosten, da Stammkeeperin Julia Hinrichs nicht zur Verfügung stand. Die Partie war geprägt von Zweikämpfen. Es gab wenig Spielerisches und kaum Torraumszenen, obwohl beide sehr engagiert zur Sache gingen. Schließlich trafen hier die Nummern 2 und 3 Schleswig-Holsteins aufeinander. Nach einer halben Stunde köpfte die Oldesloer Stürmerin Gaitana Lippert einen Eckball von Bianca Löwenstrom vorbei. Zwingend war das allerdings nicht. ![]()
Tina Plessen (re., Oldesloe) im Duell mit Eike Peters (Nahe)
Durchgang zwei begann mit einem Wechsel: Kirsten Stamer ersetzte beim FFC Oldesloe Jana Dibbern im Sturm. Letztere aber durfte zwei Minuten später nach einer
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Trainer Foley und sein Team bejubeln den Halbfinaleinzug | |
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Verletzung von Sturmkollegin Lippert wieder rein, die bei einem vielversprechenden Konter ohne gegnerische Einwirkung im Rasen hängen geblieben war. Dann kam Nahe. Knops Freistoß kam hoch in den Strafraum, Jennifer Schult irritierte die FFC-Torhüterin, Mirja Herrmann rettete noch auf der Linie, aber Katrin Grabert staubte ab - 0:1! Der nominelle Underdog führte. Jetzt musste Oldesloe kommen.
Das Tor tat dem Spiel gut. Nahe merkte, dass hier was ging. Korthals' Schuss nach einer Stunde verfehlte den FFC-Giebel nur knapp. Die Gastgeber agierten zu ungenau, wirkten planlos. Aber sie kamen zu Chancen. Ein Distanzschuss von Stamer verfehlte den Kasten. Nach Freistoß von Nicole Schadwell prüfte Plessen Torfrau Lorenzen mit der Hacke. Die klärte zur Ecke. Tina Plessen fand eine Viertelstunde vor Schluss erneut an der Schlussfrau. Und selbst wenn Nahe mithalf, wurde es nichts: nach Ballverlust von Merchant im eigenen Strafraum traf die wieder eingewechselte Jana Dibbern den Pfosten.
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FFC-Keeperin Dreessen kassiert das 0:2
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Der Gegner des TSV Nahe wird am Mittwoch zwischen dem Heider SV und der SG Neuenbrook/Rethwisch ausgespielt.
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Die Ex-Bundesligakickerinnen Merchant (Rheine) und Knop (HSV, Duisburg, Brauweiler) freuen sich über den Sieg
Jasmin Dreessen - Gina Buchwald, Nicole Schadwell, Mirja Herrmann (58. Manuela Bleck) - Theresa Blum, Svenja Fritz (80. Jana Dibbern), Marnie Dibbern, Bianca Löwenstrom - Christina Plessen - Jana Dibbern (46. Stamer), Gaitana Lippert (48. Jana Dibbern / 59. Gaitana Lippert)
TSV Nahe: Gesa Lorenzen - Marcia Merchant - Susanna Bürger, Miriam Summa - Katrin Grabert, Birte Knop, Particia Soder (90. Caroline Hahn), Eike Peters - Martina Rohde - Wiebke Korthals, Jennifer Schult
Schiedsrichter: Patrick Krüger (VfL Vorwerk Lübeck)
Tore:
gelbe Karte: Manuela Bleck (89., FFC Oldesloe, Trikotziehen)
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