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Regionalliga West
Der Zug ist abgefahren!
Herforder SV Borussia Friedenstal - FFC Heike Rheine II 3:1 (2:0) | ||
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Von Michaela (Text) und Silvia Schmidt (Fotos)
05.05.2005 Bereits zum dritten Mal in dieser Saison trafen die 1. Mannschaft des Herforder SV Borussia Friedenstal und die 2. Mannschaft des FFC Heike Rheine aufeinander. Nach einem 2:2 Im Hinspiel und der knappen 2:3-Niederlage im Pokal schaffte es der HSV im dritten Spiel, den ersten Sieg gegen Heike II einzufahren. Nach dem gleichzeitigen Sieg des TuS Köln rrh. beim Arminia Ibbenbüren kann Heike II die Regionalliga-Meisterschaft wohl abschreiben, und Köln scheint nun im Titelkampf alle Trümpfe in der Hand zu haben. Das Spiel in Herford stand für den Gast aus Rheine schon vor Beginn unter keinem guten Stern. Trainer Ralf Spanier mußte kurzfristig auf Spielmacherin Ruth Spiekermann und auf Mittelfeldspielerin Isabel Quiroga verzichten. Nachdem Henrike Zollfrank schon vor dem Spiel beim Warmlaufen passen mußte, hatte die eingesetzte Sandra Hoffmann bereits nach 15 Minuten gesundheitliche Probleme. Herfords Trainer Björn Kenter konnte dagegen aus dem Vollen schöpfen: Alle an Bord, fit, hochmotiviert und gewillt, das Spiel zu gewinnen. Kerstin Nolte trifft für den Herforder SV
Herford war dann auch die eindeutig bessere Mannschaft, die aus einer sicheren Deckung heraus schnell nach vorne spielte und dabei die Heike-Abwehr immer wieder vor Probleme stellte. Zunächst ohne zählbaren Erfolg, obwohl Chance um Chance erspielt wurde. |
Herford dominierte das Spiel: Hier fünf Spielerinnen der Heimmannschaft gegen zwei Rheinenserinnen | |
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So war es in der 16. Minute auch Kerstin Nolte nach Flanke von Layanna Koppmann, die den Ball an Anna Kaucke vorbei im Rheiner Tor unterbringen konnte.
Weitere große Möglichkeiten vereitelte die glänzend aufgelegte Kaucke ein ums andere Mal, bevor es in der 25. Minute erneut Kerstin Nolte war, die eine Maßflanke von Simone Bartsch per Kopf zum 2:0 verwandeln konnte. Von Heike war in der 1. Halbzeit nicht viel zu sehen, aber Herford konnte die Überlegenheit nicht weiter in Tore umsetzen, und so ging es mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit. Nach dem Wechsel sollte es für Heike Rheine nur noch zum Anschlußtreffer zum 2:1 durch ein sehenswertes, unhaltbares Freistoßtor von Sabine Czekalla (55.) reichen. Dadurch bekamen sie etwas Oberwasser. Obwohl sich Herford hinten reindrängen ließ und nicht mehr so konzentriert und aggressiv wie in der ersten Halbzeit spielte, konnte Heike Rheine II aus ihrer Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Vielmehr befreite sich Herford nach und nach aus der Umklammerung und kam wieder zu guten Chancen durch Koppmann und Bartsch. Es war dann auch Simone Bartsch vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. |
Nachdem Heike-Spielerin Mareike Brinkmann in der 80. gelb/rot sah, erzielte Bartsch mit einem schönen 12-Meter-Schuß den 3:1-Endstand. Die beste Rheine-Spielerin: Torfrau Anna Kaucke
Für Heike-Trainer Ralf Spanier ist die Meisterschaft gelaufen: "Mit solchen Leistungen wie in den letzten 3 Spielen haben wir in der 2. Bundesliga auch nichts zu suchen. Wir konzentrieren uns jetzt auf den Kreis- und natürlich den Westfalenpokal".
"Einmal gegen einen Großen gewinnen-dann können wir Platz vier verteidigen." Das hatte HSV- Trainer Björn Kenter gesagt. Eindrucksvoll und souverän erfüllte ihm der Herforder SV Borussia Friedenstal diesen Wunsch mit dem ungefährdeten 3:1-Sieg gegen den FFC Heike Rheine II. | |