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Regionalliga Nord
49 Tore in zehn Spielen
Torreicher Start in die Regionalliga Nord
Betrachtung von HSV II, FFC Oldesloe und TSV Nahe | ||
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von Fuxi (Text und Fotos)
03.09.2005 FFC Oldesloe Ob neue Besen gut kehren, darüber ist man beim FFC Oldesloe geteilter Meinung. Hatte im Winter nach dem Wechsel von Reinhard Lindtner zu den Männern des TSV Bargteheide Ex-Bundesligaspielerin Claudia Wenzel das Zepter übernommen und den zweiten Platz gehalten, kehrte sie nun auf den Platz zurück.
Josie Hinz (l.) vom FFC Oldesloe |
Nachfolger wurde der erfahrene Michael Clausen, zuletzt
Nachwuchskoordinator des VfB Lübeck. Am schwersten wiegen dürfte der Verlust von Christina Plessen, die es zum
Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel zog.
Aufgehört hat auch die erfahrene Manuela Bleck, die dem ersten HSV-Bundesligakader angehörte. Bereits im Winter war Jessica Freelandt nach Differenzen mit der Vereinsführung gegangen und spielt nun für den Lokalrivalen VfL. Abwehrspielerin Nicole Schadwell spielt mittlerweile für die Zweite. Dafür sind die Neuzugänge umso zahlreicher: Denise und Desiree Steinike kamen vom Hamburger Verbandsligaaufsteiger VSG Stapelfeld, Marialiiza Kranz vom TSV Dänischburg bei Lübeck, Christine Deppner aus dem eigenen Nachwuchs - alle nur Insidern bekannt. Zudem kehrten Diana Wittenberg (HSV III.) und Johanna Wöhler (USA-Aufenthalt) zurück. Und natürlich Claudia Wenzel. Und wie wichtig die Rückkehr Wenzels ist, zeigte sich beim 7:2 beim SV Hastenbeck, als sie dem Hamelner Führungstor per Freistoß den Ausgleich folgen ließ |
und so
den Grundstein zum ersten Saisonsieg legte. Trotz des 2:2-Ausgleiches blieb Oldesloe am Drücker und kam durch Neuzugang
Denise Steinike, zweimal Gaitana Lippert, Theresa Blum und Kranz zu einem wichtigen Kantersieg.
Wichtig vor allem deshalb, weil das erste Spiel in die Hose ging: Im Kurpark war der FFC enttäuschend dem Aufsteiger TSV
Nahe mit 0:2 unterlegen - wie schon im vergangenen Landespokal-Halbfinale. Wohin die Reise geht, lässt sich schwer
abschätzen. Beim FFC Oldesloe sind die Ambitionen hoch: Auf Dauer soll
das obere Tabellendrittel angepeilt werden, und mit dem "Projekt 2008" schwebt sogar der Zweitligaaufstieg in den
Stormarner Köpfen. Es kommt darauf an, wie zuverlässig junge Talente auf Liganiveau getrimmt werden. Will die
Talentschmiede gute Fußballerinnen für längere Zeit binden und ein ständiges Kommen und Gehen verhindern,
muss von mehr geträumt werden: Vom Oberhaus...
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