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Das Frauenfußball-Magazin



Untere Ligen

2. Liga, wir kommen!

Die Regionalligen auf der Zielgeraden

Text von Christian Heidler

20.05.2010   Während für die Bundesligen nur noch der Ausgang der Relegation offen ist, sind auch in den Regionalligen bereits fast alle Würfel gefallen. Fünf Aufstiegsplätze zur 2. Bundesliga sieht die Spielordnung vor, die grundsätzlich von den Meistern der fünf Regionalligen beansprucht werden können. Die nachfolgende Rundschau gilt den (potentiellen) Aufsteigern und ihren Ligen.

Dabei kann schon vorausgeschickt werden, dass in 2 Regionalligen die Saison bereits abgeschlossen ist und in weiteren 2 Staffeln der Aufsteiger bereits fest steht. Offen und äußerst spannend bleibt aber das Rennen im Westen!

Nord: Neuling aus der Boomregion

Fangen wir im Norden an. Hier hatte der BV Cloppenburg vergangenes Wochenende allen Grund zum Feiern. Auch wenn der BVC schon vorzeitig als Meister der Regionalliga feststand, folgten nahezu 1.000 Zuschauer, zumeist Frauen- und Mädchenteams der Umgebung, dem Aufruf zum Saisonfinale. Dazu war der ärgste Rivale, der Mellendorfer TV, genau der richtige Gegner. Der Zweitligaabsteiger war zuvor gegen Cloppenburg aus dem niedersächsischen Pokal geflogen und hatte somit noch eine Rechnung mit dem Ligaprimus offen. Doch das Team von Trainer Ludwig Ferneding gab sich auch zum Saisonausklang keine Blöße und besiegte die Mellendorfer mit 3:0.

Besarta Shabani

Besarta Shabani (rechts) und der Mellendorfer TV haben den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga verpasst

Archivbild: Fuxi

Das Oldenburger Münsterland gilt als Boomregion Niedersachsens. Und ein wenig spiegelt der Ballspielverein Cloppenburg von 1919 diesen Aufstieg mit seinen Frauen wider. Als der im Landkreis Cloppenburg belegene SV Höltinghausen gleich nach seinem Aufstieg in die Regionalliga 2007 Vizemeister wurde, war den Verantwortlichen schnell klar, dass in der Mannschaft das Zeug zu Höherem steckte. Da der Verein nicht über ausreichende Infrastruktur und finanzielle Mittel für die 2. Bundesliga verfügte, suchte man einen starken Verbündeten und fand ihn in der Kreisstadt. Nach dem Wechsel der Mädchen- und Frauenfußballmannschaften zum BVC ging es ab der Spielzeit 2008/09 unter dessen Wappen an das Projekt Aufstieg. Dabei mussten sie letztlich nur dem SV Werder Bremen den Vortritt lassen. Im zweiten Anlauf hat es jetzt aber geklappt!

Ayleen Yaren gegen Andrea Görken

Andrea Görken als Zweitligaspielerin von Viktoria Gersten im Duell mit Ayleen Yaren von Tennis Borussia Berlin. Vielleicht gibt es diesen Zweikampf nächste Saison wieder - mit Görken im Trikot des BV Cloppenburg

Archivbild: Nora Kruse

Zusätzlich steht der Verein ja auch noch im Finale des Niedersachsenpokals, den man kommendes Wochenende in Barsinghausen gegen den ATSV Scharmbeckstotel gerne auch noch gewinnen möchte. Für den DFB-Pokal ist Cloppenburg als Aufsteiger ohnedies schon qualifiziert. Nachdem die Männer des Vereins bereits 2006 im DFB-Pokal spielen konnten und nur knapp mit 1:0 dem damaligen Bundesligisten 1. FC Nürnberg unterlagen, hoffen auch die Frauen des BVC einen prominenten Gegner im Stadion an der Friesoyther Straße empfangen zu können.

In der Liga dürfen sich die Fans, die BVCebras, auf so bekannte Namen wie Werder Bremen und Hamburger SV (II) aus dem Norden oder Turbine Potsdam (II) und vermutlich Lokomotive Leipzig aus dem Osten freuen. Weitere Saisonhöhepunkte sind dann sicherlich die Derbys gegen Viktoria Gersten. Von dort stießen übrigens mit Kim Schlösser, Sabrina Vogelpohl und Andrea Göken auch zweitligaerfahrene Spielerinnen zum BV Cloppenburg. Man darf gespannt sein, wie sich dieses neue Gesicht im bundesweiten Frauenfußball noch verstärken und präsentieren wird.

Nordost: Finanzen und Sportpolitik entscheiden den Aufstieg

Einen Spieltag vor Rundenende führt der Leipziger FC 07 die Regionalliga Nordost an. Allerdings haben die Messestädter nur einen Zweipunkteabstand auf den 1. FC Lübars. Das direkte Duell entschieden die Nordberliner an Christi Himmelfahrt in Leipzig mit 3:0 für sich. Pfingstsonntag spielen beide Teams dann in Berlin, Lübars gegen den 1. FFC Fortuna Dresden Rähnitz, der LFC beim abstiegsbedrohten 1. FC Union.

Jens Kohnke

Jens Kohnke war Erfolgstrainer und Ressortleiter der Frauen beim 1. FC Lübars. Nach dem Auswärtssieg in Erfurt am 18.04.2010 gab er den Rücktritt von all seinen Ämtern bekannt

Archivbild: Christian Heidler

Diese Begegnungen entscheiden zwar über den Ausgang der Meisterschaft, nicht jedoch über den Aufstieg in die 2. Liga. Aufgrund finanzieller Probleme hat das Ziehkind des Sächsischen Fußball-Verbandes nämlich keine Zweitligalizenz beantragt. Überhaupt gibt es beim einst so ambitionierten Leipziger FC 07 eine Zäsur. Die heftige Konkurrenz zum Lokalrivalen 1. FC Lokomotive Leipzig soll ein Ende finden. Ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Vereinen öffnet dem 1. FC Lok das sächsische Leistungszentrum für Mädchen- und Frauenfußball am Leipziger Gontardweg und „schützt” ihn künftig davor, im LFC 07 eine Konkurrenz in der 2. Bundesliga zu bekommen.

Des einen Leid ist des anderen Freud. In Lübars, wo es eine fast 40 Jahre währende Frauenfußballtradition gibt, wird man kommende Saison also keine Derbys mehr gegen Lichterfelde, Marzahn und Union Berlin bestreiten, sondern eine Klasse höher gegen Turbine Potsdam II und TeBe Berlin. Es


wird übrigens mit der zweithöchsten Spielklasse die gleiche Ebene sein, auf der dann auch die Männer von Hertha BSC auf Punktejagd gehen werden. Schon jetzt spielen die Frauen von Lübars in den Trikots des Kooperationspartners. Ob Hertha angesichts des eigenen Abstiegs und seiner finanziellen Nöte in der Lage sein wird, seinem weiblichen „Patenkind” auch ausreichend unter die Arme zu greifen? Ob es nach den vereinsinternen Querelen bei Tennis Borussia einige Spielerinnen von Charlottenburg nach Reinickendorf zieht? Ob sich die „Hertha-Damen” länger als Union oder Hohen Neuendorf in der 2. Bundesliga behaupten kann? Zahlreiche Fragen begleiten den Weg von Lübars in das Fußball-Unterhaus.

Süd: Der Favorit schafft den Durchmarsch

In der Regionalliga Süd ist schon alles geklärt und die Saison beendet. Der Sieg am drittletzten Spieltag beim Zweitplazierten SV Weinberg ließ die Sektkorken bei der TSG Hoffenheim knallen. Denn dem Favoriten gelang damit der erstrebte Durchmarsch von der Oberliga Baden-Württemberg in die 2. Bundesliga! Ganze 15 Punkte betrug schließlich der Vorsprung auf den ersten Verfolger. Der treffsicherste Sturm und die beste Abwehr verhalfen der TSG zudem zu einer hervorragenden Tordifferenz von plus 40 aus nur 18 Spielen!

Stephanie Breitner

Hoffenheims U17-Nationalspielerin Stephanie Breitner am Ball, hier in einem Testspiel gegen den FV Löchgau im Sommer 2009. Nun werden die beiden Teams in der zweiten Liga Süd gegeneinander antreten!

Archivbild: Roland Baumann

Doch zur Winterpause sah es für Hoffenheim noch gar nicht nach einem Spaziergang durch eine Liga aus, in der grundsätzlich jede Mannschaft in der Lage war, jeden zu bezwingen. Ausgerechnet Mitaufsteiger SG Germania Wiesbaden machte da den Hoffenheimerinnen den Platz an der Sonne streitig! Dass nicht alle Bäume gleich in den Himmel wachsen, das hatte die Elf aus dem Kraichgau spätestens nach dem 6. Spieltag realisiert, als man beim TSV Jahn Calden eine deftige 5:0-Klatsche kassierte. Beim nächsten Heimspiel folgte dann auch noch eine Niederlage mit 2:3 gegen den SV Weinberg. Fortan gab die TSG aber keine Punkte mehr gegen Aufstiegskonkurrenten ab, verlor lediglich beim 0:0 in Roßdorf noch mal 2 Punkte und enteilte dem Rest der Liga.

Damit erfüllt sich der Wunsch des TSG-Mäzenen Dietmar Hopp sowohl im Männer- als auch im Frauenfußball auf Bundesebene präsent zu sein. Der Frauenfußball bei dem Dorfverein aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist noch sehr jung. Bezieht man aber den Vorläufer SG Mühlhausen/St. Leon in die Betrachtung ein, so gibt es eine kurze, aber sehr erfolgreiche Geschichte bei dem Verein, der seit einigen Jahren sein Gründungsjahr 1899 etwas krampfhaft in den Vordergrund stellt. Die Wurzeln des Mädchen- und Frauenfußballs der TSG liegen im Jahr 2000 in St. Leon-Rot. Dort, wo ab 2004 das Jugendförderzentrum von Dietmar Hopp entstand, wurde eine ausgezeichnete Jugendarbeit verrichtet. Erste Früchte waren z.B. die Teilnahmen an der Süddeutschen Meisterschaft und Berufungen von Talenten in DFB-Auswahlmannschaften. Seit der Saison 2007/08 firmieren alle Mannschaften unter der TSG Hoffenheim. Um die erfahrene Sabrina Esslinger (geb. Rastetter) hat Cheftrainer Jürgen Ehrmann ein junges und hungriges Team formiert, das sich gewiss auch in der 2. Bundesliga behaupten wird.

Südwest: Rückkehr eines Altmeisters

Die Vorentscheidung in der Regionalliga Südwest fiel eigentlich schon am 9. Mai, als der SV Dirmingen das Spitzenspiel gegen den 1. FFC 08 Niederkirchen klar mit 1:4 verlor. Und als Dirmingen dann auch noch eine Woche später beim 1. FFC Montabaur nicht über ein 1:1 hinaus kam, während die Niederkirchnerinnen tags zuvor Dudenhofen mit 9:0 weggefegt hatten, war auch rechnerisch alles klar. 2 Spieltage vor Saisonabschluß steht die Elf aus dem rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim uneinholbar am oberen Tabellenende. 10 Punkte Vorsprung und ein hervorragendes Torverhältnis von 100:18 sprechen für sich!

Birgit Bernhart

Sie trifft und trifft und trifft! Birgit Bernhart hat mehr als ein Drittel der mittlerweile 100 Ligatore für den 1. FFC 08 Niederkirchen diese Saison erzielt. Das Bild zeigt Bernhart in ihrer Zeit als Kapitänin der zweiten Mannschaft des 1. FFC Frankfurt, gegen die sie nun in der nächsten Saison spielen wird

Archivbild: Tom Schlimme

Ein Drittel der erzielten Treffer geht alleine auf das Konto von Birgit Bernhart. Mit ihren 34 Einschüssen führt die Nr. 10, die zudem auch Co-Trainerin ihrer Mannschaft ist, die aktuelle Torschützenliste deutlich vor Dirmingens Ramona Weyrich an, die 28 mal ins Schwarze traf. In Silvana Arcangioli (16 Tore), Melanie Weber (14) und Nadine Anton (12) stehen Chefcoach Torben Meyer aber auch mehrere treffsichere Alternativen zur Verfügung.

Mit Niederkirchen wird nun also ein klangvoller Name ins Blickfeld zurückkehren. Der 1. FFC 08 Niederkirchen ist schließlich Nachfolger des einst so erfolgreichen TuS Niederkirchen (Deutscher Meister 1993). Die Ausgliederung des Frauen- und

Mädchenfußballs in einen eigenständigen Verein war notwendig geworden, da der Altverein sich nicht mehr in der Lage sah, Bundesligafußball zu finanzieren und deswegen die Mannschaft trotz sportlicher Qualifikation nicht mehr für die Spielzeit 2008/2009 zur 2. Bundesliga meldete. Nach 2 Jahren in der Regionalliga kehrt Niederkirchen wieder auf die Bundesebene zurück.

Mehr zur Geschichte des Frauenfußballs in Niederkirchen findet sich bei FanSoccer >> hier


West: Spannender Dreikampf

Noch 3 Spieltage, noch 3 Titelanwärter – das ist die Spannung verheißende Ausgangslage im Endspurt um die Meisterschaft in der Regionalliga West. Das Trio wird angeführt von Borussia VfL 1900 Mönchengladbach. Das Team vom Bökelberg weist derzeit 51 Punkte und das beste Torverhältnis (+52) auf. Es folgt der 1. FFC Recklinghausen 2003 (50, +22) vor dem TuS Harpen (49, +39). Bereits an 14 Tagen hat Gladbach die Tabelle angeführt. Die Borussia ist das beste Team der Rückrunde und konnte vergangenen Sonntag den 1. FFC Recklinghausen nicht nur mit 3:0 bezwingen sondern auch wieder von der Tabellenspitze verdrängen. Am kommenden Spieltag (30.05.) kann sich jedoch schon wieder alles ändern wenn Gladbach beim TuS Harpen anzutreten hat.

Borussia Mönchengladbach

Den Niederrheinpokal hat Borussia Mönchengladbach gerade gewonnen. Nun soll die Meisterschaft in der Regionalliga West folgen

Bild: Andreas Reimer

Die Frauenfußball-Abteilung beim niederrheinischen Traditionsverein wurde 1995 mit Unterstützung des Managers Rolf Rüssmann gegründet. Vergangene Saison spielte die Borussia noch in der Verbandsliga und schaffte mit einem Torverhältnis von 132:14 den Regionalligaaufstieg. Der neue Übungsleiter Friedel Baumann war zuvor im Trainerteam des FCR 2001 Duisburg und kennt sich im Frauenfußball somit gut aus. Mit Eyline Lupprich weiß er die derzeit erfolgreichste Torschützin (20) der Liga in seinen Reihen.

Mit dem 1. FFC Recklinghausen versucht sich ein weiterer Aufsteiger am Durchmarsch in die 2. Liga. Dem reinen Frauenfußballverein steht mit dem FC Schalke 04 ein starker Kooperationspartner zur Seite. Im Team von Trainer Oliver Schubert stehen auch einige Spielerinnen, die bereits in höheren Spielklassen aktiv waren wie z.B. Monique Langpohl, Carmen Israel oder Jennifer Balkenhol. Bekannteste Blau-Weiße ist die seit 2008/09 für Duisburg spielende U 17-Europameisterin Alexandra Popp.

Carmen Israel

Carmen Israel spielte schon einmal mit der SG Wattenscheid 09 in der ersten Liga. Inzwischen tritt sie für den 1. FFC Recklinghausen gegen den Ball und kann sich noch Hoffnungen auf einen Aufstieg in die 2. Liga machen

Archivbild: Tom Schlimme

Aus Westfalen stammt auch der Dritte im Bunde, der TuS Harpen. Der Club aus dem Bochumer Norden weiß den großen Nachbarn VfL hinter sich und wird seine Mädchen- und Frauenfußballabteilung zusammen mit dem bisherigen Lokalrivalen SG Wattenscheid 09 beim VfL Bochum 1848 einbringen. Aus Harpen stammen u.a. die Nationalspielerinnen Petra Landers und Annike Krahn sowie Tanja Schulte, inzwischen Trainerin des Bundesligaaufsteigers Herforder SV Borussia Friedenstal. Aktuell stehen Spielerinnen wie Mirja Kothe, Hue-Man Cao oder Goalgetterin Carolin Ekamp für die Klasse des Vereins. Fraglich ist allerdings, ob sich Roger Dorny und seine Frauen wirklich über eine Meisterschaft freuen könnten. Der VfL hat nämlich beantragt, dass die Spielklassenzugehörigkeiten der Wattenscheider Mannschaften zum 01.07.2010 auf den VfL Bochum übertragen werden und nicht die von TuS Harpen – und die SGW ist gerade aus der 2. Bundesliga abgestiegen, selbst bei Gewinn der Meisterschaft durch Harpen könnte der VfL Bochum also nicht aufsteigen.

Mirja Kothe

Mirja Kothe spielte vor Jahren bereits einmal für die SG Essen-Schönebeck in der 1. Bundesliga, musste dann aber aus beruflichen Gründen kürzer treten und spielt inzwischen bei TuS Harpen. Die Meisterschaft in der Regionalliga West kann ihr Team noch holen, der Aufstieg würde damit aber nicht verbunden sein

Archivbild: Volker Lieberum

Die 2. Liga wird professioneller

Mit Hoffenheim und möglicherweise Mönchengladbach erhält die 2. Liga weiteren Zuwachs von Mannschaften aus Vereinen mit Profimannschaften in der 1. Männer-Bundesliga. Wie wichtig oder zumindest hilfreich die Unterstützung von Profivereinen ist, zeigen auch die Beispiele Lübars, Recklinghausen und Harpen. Dass Teams wie Hoffenheim oder Bremen sogar den direkten Durchmarsch durch eine Regionalliga schaffen, belegt wie ungleich die Kräfteverhältnisse im Frauenfußball derzeit sind.

Selbst der Weg des Frauenfußballs vom SV Höltinghausen zum BV Cloppenburg macht deutlich, dass kleine Dorfvereine kaum noch den hohen Anforderungen an Bundesligafußball gewachsen sind. Vor allem bedarf es ausreichender finanzieller Ressourcen, wie das Negativbeispiel Leipziger FC 07 verdeutlicht. Wo es an Geld und guter Infrastruktur mangelt, da muß zumindest überdurchschnittliches Engagement gezeigt werden. Weil in Mischvereinen dem Frauenfußball nur selten die benötigte große Unterstützung gewährt wird, bleibt meist nur der Gang in einen eigenständigen FFC; so wie in Niederkirchen erfolgreich praktiziert.

Ein anderer Trend hat sich diesmal übrigens nicht fortgesetzt, nämlich der Zug von Reservemannschaften in die 2. Liga. Eigentlich war in keiner der 5 Regionalligen eine 2. Mannschaft richtig nahe an den Aufstiegsplätzen.

Die Entwicklung des deutschen Frauenfußballs auf Vereinsebene bleibt spannend; nicht nur in der 1. Bundesliga sondern gerade auch an der Nahtstelle zwischen Regional- und Bundesligafußball.

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