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Zweite und dritte LigenVon Meistern und LizenzenAufsteiger und solche, die es werden wollen | ||
Text von Christian Heidler16.5.2007 Die Klubs haben ihre „Bewerbungsunterlagen” für die Saison 2007/2008 eingereicht – Das Gros der Zweitligaaufsteiger steht bereits fest Um in den Frauen-Bundesligen antreten zu dürfen, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Neben der sportlichen Qualifikation ist dies die Lizenzerteilung durch den DFB. Daher haben die interessierten Vereine das gemacht, was auch viele Stellensuchende zu erledigen haben: Sie haben ihre Bewerbungsunterlagen eingeschickt. Lt. DFB-Meldung vom 06.03.07 gingen insgesamt 49 Anträge auf Zulassung zur Saison 2007/2008 fristgerecht in Frankfurt ein. Ein Finanzplan sowie die Bestätigung, dass vorgegebene technisch-organisatorische Voraussetzungen erfüllt werden, gehören zu den wesentlichen Unterlagen, die vom DFB vor Lizenzerteilung überprüft werden. ![]() Gegentreffer mußte der FCR Duisburg II in der laufenden Saison nur wenige hinnehmen. Dieses Bild unserer Fotografin Michaela datiert denn auch aus der Vorsaison Bei den aktuellen Erst- und Zweitligisten gibt es keine Überraschungen. Sämtliche Vereine der 1. Bundesliga haben wieder für ihre Spielklasse gemeldet. Gleiches gilt für die Klubs der beiden Staffeln der 2. Bundesliga. Zusätzlich haben 9 Zweitligisten auch für das Fußball-Oberhaus gemeldet. Aus der Nordstaffel sind das der inzwischen feststehende Aufsteiger SG Wattenscheid 09, die Aufstiegskonkurrenten FC Gütersloh 2000 und Tennis Borussia Berlin sowie der KSV Holstein Kiel. Von den Süd-Zweitligisten haben sich Tabellenführer 1. FC Saarbrücken, die beiden Verfolger VfL Sindelfingen und FF USV Jena sowie TuS Köln rrh. und SC Regensburg beworben. ![]() Vor einem Jahr waren die Blicke von Mirja Herrmann (vorn) und Svenja Fritz
noch skeptisch. Inzwischen haben die beiden Spielerinnen des FFC Oldesloe
die Meisterschaft im Norden und damit den Aufstieg errungen
Die Aufsteiger in die 2. Bundesliga werden durch die Meister (oder deren Nachrücker) der vier Regionalligen sowie einem Vertreter des Süddeutschen Fußball-Verbandes (SFV) gestellt. Letzterer wird grundsätzlich in einer Aufstiegsrunde zwischen den Meistern der Oberligen Baden-Württemberg, Bayern und Hessen ermittelt. Alles klar ist in der Regionalliga Nord. Nur der FFC Oldesloe hatte |
Saarbrücken hat gute Chancen auf die Rückkehr in die
1. Bundesliga und würde den Aufstieg gerne so feiern hier wie den Einzug in das
Pokalhalbfinale | |
sich um den Aufstieg beworben und eben dieser Verein hat einen Spieltag vor Rundenende einen satten Vorsprung von 20 Punkten auf den nächstfolgenden Verein VFL Oythe. Die Meisterschaft ist schon lange klar gemacht und so wird die 2. Bundesliga Nord kommende Saison neben Kiel noch einen zweiten Klub aus Schleswig-Holstein beherbergen. Genau umgekehrt stehen die Vorzeichen beim MTV Wolfenbüttel. Der letztjährige Absteiger aus der 2. Bundesliga wird als Tabellenletzter in die Viertklassigkeit durchgereicht. Die Regionalliga Nordost war lange Zeit von einem spannenden Dreikampf an der Spitze geprägt. Inzwischen abgefallen ist der SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf, was u.a. auch an der Heimniederlage gegen Konkurrent 1. FC Union Berlin liegt. Die „Eisernen“ besitzen nach 20 von 22 Spieltagen ein Sechs-Punkte-Polster auf Hohen Neuendorf. Und da Union auch noch das deutlich bessere Torverhältnis als die Randberliner aufweist, ist der Aufstieg nahezu perfekt. ![]() Jugendnationalspielerin Bianca Joswiak ist eine der Stützen
bei Union Berlin Zwar ist die Tordifferenz beim punktgleichen Magdeburger FFC derzeit um 5 Treffer besser als die der Hauptstädter, doch hat der Klub aus der Elbe-Stadt keine Zweitligalizenz beantragt. Hinter dem MFFC würde den Berlinern also schon die Vizemeisterschaft zum Aufstieg genügen. Vielleicht teilen sich Magdeburg und Union Berlin also die Lorbeeren, indem die einen die Meisterschaft und die anderen den Aufstieg feiern. Möglich aber auch, daß Union den Tabellennachbarn noch einholt und als Meister aufsteigt, treffen doch beide Teams zum krönenden Saisonabschluß noch in der Alten Försterei aufeinander. Zumindest insoweit herrscht also noch Spannung im Nordosten. Auch die Zweifel rechnerischer Art am Aufsteiger aus der Regionalliga West sind seit vergangenen Sonntag beseitigt. Satte 10 Punkte trennen den FCR Duisburg II von seinem Verfolger, dem Ex-Zweitligisten SG Lütgendortmund, was angesichts von nur noch drei anstehenden Spielen nicht mehr aufzuholen ist. Nachdem die Reserve des Bundesligazweiten schon zweimal knapp das Aufstiegsziel verfehlt hatte, ist nun endlich der Sprung |
in die zweithöchste Spielklasse geglückt. Schon früh aus dem Rennen war dagegen die DJK Arminia Ibbenbüren, dem dritten West-Verein, der Lizenzunterlagen zusammengestellt hatte.
Nachdem vergangene Saison bereits die SpVgg Oberaußem-Fortuna aus dem laufenden Spielbetrieb zurückgezogen hatte, geschah selbiges zur Winterpause übrigens auch mit der Ratinger SpVgg.
![]() Hatte vorige Saison im Südwesten die Nase vor dem SV
Dirmingen: Die Reserve des SC 07 Bad Neuenahr
Mit großer Sicherheit lassen sich also bereits vier der fünf Aufsteiger in die 2. Bundesliga benennen. Oldesloe, Union Berlin und vermutlich auch der FCR Duisburg II werden dabei der Nordstaffel zugeordnet werden, Dirmingen und der noch zu ermittelnde Vertreter des SFV der Südstaffel.
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