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Regionalliga Süd, 14. SpieltagEmotionsgeladenes SüdhessenderbyTGM SV Jügesheim - Germania Wiesbaden 2:1 (2:1) | ||
Bilder und Text von Jörn Szypkowski24.04.2008 „Kein schönes Spiel…”, meinte auch die Trainerin des TGM SV Jügesheim, Tamara Varga, deren Mannschaft sich jedoch 2:1 gegen Germania Wiesbaden durchsetzen konnte. Ein Spiel, das von Fouls und durchzogen war, aber von der unterschätzten Mannschaft gewonnen wurde. Gleich zu Anfang bedrängten die Wiesbadenerinnen den TGM SV Jügesheim mit gleich 5 Eckstößen, auch die weiteren Minuten war Wiesbaden größtenteils spielbestimmend, auch als Julia Kiesewalter alleine auf Keeperin Böhm zulief. Diese war bereits aus ihrem Tor gekommen, um den Angriff so früh wie möglich zu stoppen, als der Schiedsrichter Steffen Ehwald wegen eines Abseitsfouls abpfiff. Nach dieser Aktion kamen die Jügesheimer Frauen in Fahrt und es kam zum ersten Tor des Spiels durch Deniz Özer. Es gab weiter einige Freistöße und Einwürfe, bis in der 26. Minute Sina Nielbock aus Wiesbaden einen gefährlichen Schuss Richtung Tor brachte, der aber durch eine Parade von Böhm zur Ecke für Wiesbaden abgewehrt wurde. In der 31. Spielminute kam es dann durch Özer zum 2:0 für den TGM SV Jügesheim, sie zögerte zwar etwas, setzte dann den Ball jedoch mit einem präzisen Schuss unten links ins lange Eck. ![]() Wiesbadens Keeperin Sabrina Koch streckt sich hier vergeblich, der Schuss von Deniz Özer ist nicht zu halten In der 38. Minute kam es dann zum Handspiel durch Jügesheim, der fällige Freistoß führte zum Anschlusstreffer für Wiesbaden durch Lena Weyershäuser. Bis zum erlösenden Halbzeitpfiff nach 45 Minuten ohne Nachspielzeit gab es dann keine größeren Torszenen mehr. Nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit kamen beide Mannschaften nicht mehr richtig zum Spiel, es gab viele Fouls, bis eine eindeutige Fehlentscheidung des Schieds- richters fast zum 2:2 führte, weil er in der 60. Minute die gehobene |
Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen und leider auch vielen Fouls | |
Fahne seines Linienrichters übersah, der das Abseits von Wiesbadens Nr. 18 richtig erkannt hatte. In der 63. Minute kam es dann zum ersten Wechsel bei Jügesheim, Berger machte Platz für Wurzel. Richtig handelte der Schiedsrichter, als er in der 70. Minute die gelbe Karte gegen Jügesheim hob, nachdem die Spielerin mit der Nummer 19 eindeutig am Trikot ihrer Gegenspielerin gezogen hatte. ![]() Auch dieses Bild zeigt, wie umkämpft dieses Hessenderby war Man konnte sehr deutlich spüren, wie angespannt vor allem die Spielerinnen waren, doch auch die Zuschauer blieben nicht ruhig, als der Schiedsrichter Tritte und Fouls nicht wahrnahm. Die nächste Gelbe Karte hob der Schiedsrichter dann gegen Julia Kiesewalter nach einem Bodycheck an ihrer Gegenspielerin, die dann für 5 Minuten am Boden lag und das Spielfeld verließ. In der 76. Minute kam es dann noch zu einer guten Chance für Wiesbaden durch Wiebke Werlein, die ungehindert auf das Jügesheimer Tor zulief, zum Abschluss kam, aber unbelohnt blieb, weil Böhm auch diesmal wieder den Ball gekonnt parierte. |
In der 85. Minute wurde bei Jügesheim Werner gegen Desch gewechselt und kurz darauf wechselte Wiesbaden Elena Ries gegen Ramona Kerperin aus, doch auch dieser Wechsel 10 Minuten vor Spielende sollte den Spielausgang nicht mehr wenden. Die Wiesbadener Spielerinnen gaben noch einmal alles, doch die Bälle gingen über das Tor oder die Stürmerinnen kamen gar nicht erst zum Schuss. Kurz vor dem Schlusspfiff wechselte auf der Jügesheimer Seite Naji noch mit Donderski, aber viel zu tun hatte die Torfrau des TGM SV bis zum Schlusspfiff nach 94 Minuten nicht mehr, da Wiesbaden außer Verzweiflungsschüssen nicht mehr viel zum Spiel beitragen konnte.
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