Von Peter Henkel 25.5.2006
Wie auch schon vor dem Hinspiel stellten sich die Beteiligten des UEFA-Cup-Finales den Fragen der Journalisten. Neben den Cheftrainern Bernd Schröder und Dr. H.-J. Tritschoks standen auch die Spielerinnen Ariane Hingst, Nadine Angerer und Steffi Jones Rede und Antwort. Ebenfalls im Podium saßen die 'Offiziellen' des 1.FFC Frankfurt, Monika Staab (1.Vorsitzende) und Siegfied Dietrich (Management) sowie die Vertreter der UEFA Antonetta Santagata und Christophe von Wattenwyl. Moderiert wurde die Konferenz gemeinsam von Rolf Töpperwien und Siegfried Dietrich.
Zuerst hatten die Gäste aus Potsdam das Wort:
 Potsdams Cheftrainer Bernd Schröder im Gespräch mit Rolf Töpperwien.
Schröder: "Das 6:2 von Ostern ist wie eine Last auf unserem Rücken. Wir erwischten Frankfurt im Tiefschlaf, das wird es nicht mehr geben."
Hingst: "Nach dem Double sind wir noch nicht zufrieden. Insbesondere die Art und Weise wie das Hinspiel verloren ging, hat uns geärgert."
Angerer: "Ich hoffe das mein Team das Spiel soweit bestimmt, dass ich wenig zu tun haben werde."

Ariane Hingst war gut gelaunt
Dann gaben die Gastgeber Auskunft:
Tritschoks: „Unser Ziel ist es morgen den UEFA-Cup zu gewinnen, das ist ganz klar. Die Ausgangssituation ist gut, aber wir sind uns bewusst, dass es ein schweres Spiel sein wird. Wir wissen, dass Potsdam das Spiel sehr ernst nehmen wird und wir müssen auf der Hut sein. Erfreulicherweise befinden wir uns in einem Aufwärtstrend und wir haben aus der 6:2-Niederlage gelernt.“
Jones: "Ich freue mich auf das Spiel und hoffe dass morgen viele Fans in das Stadion finden um beide Mannschaften anzufeuern, gute Aktionen honorieren und für gute Stimmung sorgen. Wie der Trainer schon sagte, werden wir aufpassen müssen, da Potsdam so stark spielt, das sie den Cup holen können, wenn wir es zulassen - und das wollen wir nicht.“
Staab: "Morgen wird es unser Ziel sein, nächstes Jahr wieder international dabei zu sein. Es ist interessant und wichtig sich auch mit Top-Mannschaften aus dem Ausland zu messen. Die Mannschaft hat genug Selbstvertrauen, dass sie sich das morgen nicht nehmen lassen wird.“
Dietrich: "Organisatorisch ist alles auf gutem Weg. Ein Problem war, dass wegen des Oberligaspiels erst heute morgen mit den Arbeiten im Stadion begonnen werden konnte. Wir sind mit 130 Leuten vor Ort, um das Stadion so umzugestalten, dass es den hohen Anforderungen der UEFA genügt und ein würdiger Rahmen für das Spiel sein wird. Wir haben die Region sensibilisiert und viel Werbung gemacht: an vielen Frankfurter Brücken hängen Werbebanner und es wurden 3000 Großplakate im Rhein-Main-Gebiet verteilt. Ich gehe davon aus, dass das morgige Spiel eine tolle Werbung für den Frauenfußball sein wird. “
|