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7. UEFA Women’s Cup – Viertelfinale – Hinspiel:Alles bleibt möglichWFC Rossiyanka – 1. FFC Frankfurt 0:0 | ||
Text und Fotos von Martin Kochem19.11.2007 Durch ein am Ende doch etwas schmeichelhaftes torloses Remis beim letztjährigen russischen Titelträger wahrte der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger seine Chancen auf den Einzug ins Halbfinale, darf sich seiner Sache jedoch keinesfalls sicher sein. In einer äußerst ereignisarmen ersten Spielhälfte waren die Gastgeberinnen vor etwa 800 fröstelnden Zuschauern im Stadion „Rodina“ zwar optisch leicht überlegen, jedoch bedeutete der gegnerische Strafraum für das Team von Trainer Vladimir Gerasimov zumeist „Endstation“. So konnte die sichere FFC-Schlussfrau Rottenberg einen 15m-Linksschuss von Elena Morozova sicher entschärfen (27.) und Tina Wunderlich mittels Pressschlag im letzten Moment vor der einschussbereiten Natalia Barbashina klären (40.). ![]() Die Spielführerinnen Tatiana Skotnikova (links) und Tina Wunderlich (rechts) beim Shakehands Der FFC agierte äußerst zurückhaltend und konzentrierte sich auf gelegentliche Konter, welche jedoch durch eine konsequente Abwehrleistung der Russinnen bereits im Keim erstickt wurden. Ein direkter Freistoss von Birgit Prinz über das von Torfrau Iryna Zvarych gehütete Gehäuse (45.) bedeutete der einzige Torschuss des FFC in Halbzeit 1 – zu wenig ! ![]() Birgit Prinz musste nach einem Zusammenprall mit WFC-Torfrau Zvarych minutenlang behandelt werden, ihr Einsatz im Rückspiel ist noch nicht ganz sicher Die russische Torfrau stand darüber hinaus gleich zwei Mal im Mittelpunkt, als diese nach vorangegangenen Steilpässen aus ihrem Kasten eilte und gegen Birgit Prinz bzw. Petra Wimbersky „ohne Rücksicht auf Verluste“ auf ihre Art und Weise „klärte“. Beide Weltmeisterinnen konnten nach minutenlanger Behandlung weitermachen, die Knieverletzung von Birgit Prinz stellte sich im Nachhinein aber doch als schwerwiegender heraus. Prinz mußte im Bundesligaspiel gegen Crailsheim pausieren, die Chancen für einen Einsatz im Rückspiel gegen Rossiyanka stehen nach dem Ergebnis einer Kernspinuntersuchung des Knies aber nicht schlecht. |
Christie Tare George (links) und Kerstin Garefrekes (rechts) in Erwartung eines Kopfballs. Im Hintergrund die nigerianische Nationalspielerin Efioanwan Ekpo. Der russische Meister lief fast nur mit Nationalspielerinnen auf. | |
Die Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte gehörte dann zweifellos dem FFC, welcher nach 50 Minuten beinahe in Führung gegangen wäre, Birgit Prinz jedoch von einer von der Latte zurück ins Feld prallenden Wimbersky-Flanke zu überrascht war. ![]() Petra Wimbersky (links) und Elena Morozova (rechts) hatten bei ihren Torschüssen Pech Die beste Chance des gesamten Spiels überhaupt besaßen jedoch die robust und kompakt in der Defensive zu Werke gehenden Russinnen nach 69 Minuten, als Natalia Barbashina nach einer Rechtsflanke zur Stelle war und das Leder mit dem Kopf an den linken Innenpfosten setzte – da wäre die gute Silke Rottenberg absolut chancenlos gewesen... ![]() Endstand 0:0 - im Europapokal immer ein gefährliches Ergebnis! Im Gegenzug klärte Christie Tare George eine scharfe Garfrekes-Hereingabe von rechts gerade noch so zur Ecke – Frankfurts beste Torgelegenheit der gesamten Partie ! Die letzte Gelegenheit dieser zwar nicht hochklassigen, jedoch jederzeit spannenden Partie vergab die eingewechselte Olga Kremleva 9 Minuten vor dem Ende, doch deren Linksschuss von der linken Strafraumecke wurde eine sichere Beute der besten Frankfurterin im FFC-Gehäuse. |
Während sich FFC-Coach Dr. Hans-Jürgen Tritschoks nach dem Abpfiff „mit dem Ergebnis sehr zufrieden” zeigte und beiden Teams trotz der schwierigen Platzverhältnisse „ein gutes Spiel” attestierte, bemängelte WFC-Coach Vladimir Gerasimov vor allem die fehlende Kaltschnäuzigkeit seines Teams vor dem Tor und stellte nüchtern fest, dass „das Ergebnis das Kräfteverhältnis auf dem (beheizten) Rasen nicht widergespiegelt habe...” ![]() Während Rossiyankas Coach Vladimir Gerasimov (links) den vergebenen Torchanchen seiner Mannschaft nachtrauerte, zeigte sich FFC-Coach Dr. Hans-Jürgen Tritschoks mit dem torlosen Remis zufrieden
WFC Rossiyanka:
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