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UEFA-Cup 2007/2008 2. RundeGroße UnterschiedeArsenal LFC - SV Neulengbach 7:0 (5:0) | ||
Von Antje Schröder
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Wenigstens ein paar Fotografen wollten den Auftritt des Titelverteidigers vor die Linse nehmen. | |
Ballbehandlung ist einfach herausragend und damit ist sie ein zentraler Bestandteil des Arsenal-Spiels. Für mein Empfinden grenzt ihr Auftreten auf dem Platz jedoch manchmal an Arroganz, wenn sie noch einen weiteren Haken um eine Mitspielerin schlagen muss, bevor der Ball weitergespielt wird. Die Angriffswellen rollten nun auf das Neulengbacher Tor zu und es war nur eine Frage der Zeit, wann das nächste Tor fallen würde. Julie Fleeting konnte eine Flanke von Karen Carney nur über das Tor köpfen und verpasste eine weitere Chance nach guter Vorarbeit von Kelly Smith. Kurze Zeit später verpassten Fleeting und Carney eine Hereingabe von Yankey nur knapp. In der 28. Minute dann kam Yankey erneut frei zum Flanken von links und diesmal ließ Julie Fleeting nichts anbrennen und erzielte mit einem schönen Kopfball das 2:0. Nur drei Minuten später war es Fleeting, die den Ball in den Strafraum flankte. Jayne Ludlow verlor das Gleichgewicht, konnte den Ball jedoch trotzdem im Sitzen aus kurzer Distanz ins Tor befördern. Weitere zwei Minuten später schlug Alex Scott von rechts einen langen Ball in den Strafraum den Karen Carney direkt mit dem Außenrist über die Torhüterin hinweg ins Tor bugsierte. Carney, die nach einem ruhigen Start sehr auffällig spielte und viel unterwegs war, hatte sich dieses ansehnliche Tor verdient. In der 36. Minute, nur acht Minuten nach dem zweiten Tor, war es Julie Fleeting, die mit einem schönen Volley nach einer weiteren Hereingabe von Alex Scott den 5:0-Pausenstand herstellte. Von Neulengbach war zu diesem Zeitpunkt nichts mehr zu sehen. Rosana war in der Spitze isoliert und wenn sie mal an den Ball kam, dann dribbelte sie sich in der fast beschäftigungslosen Abwehr der Arsenal Ladies fest.
Jayne Ludlow eröffnete den Torreigen.
Julie Fleeting blieb zur Pause in der Kabine. Für sie kam die 19-jährige Lianne Sanderson ins Spiel, die in der vergangenen Saison 40 Tore erzielt hatte. Das Spiel setzte sich fort, wie es vor der Pause aufgehört hatte. Angriff um Angriff rollte auf das Neulengbacher Tor und der österreichische Meister |
hatte nichts dagegen zu setzen. Kelly Smith wollte nach 60 Minuten ausgewechselt werden. Sie hatte im ersten Gruppenspiel noch verletzt gefehlt und so wollte Trainer Vic Akers seinen Talisman nicht unnötig riskieren. Für sie kam Gemma Davison ins Spiel, eine weitere junge, quirlige Angriffsspielerin. Zwei weitere Tore durften die Zuschauer noch sehen. Zunächst krönte Katie Chapman ihre sehr gute Leistung mit einem Tor. Rachel Yankey hatte sich mal wieder links durchgesetzt, ihr Schuss wurde noch abgefälscht, bevor Chapman den Ball aus dem Fünfmeterraum ins Tor schob. Abwehrspielerin Ciara Grant setzte den Schlussstrich mit einem kraftvollen Kopfball nach Ecke von Sanderson. In den letzten zehn Minuten durfte dann auch Gilly Flaherty noch ran, mit 16 Jahren eine der zahlreichen talentierten Nachwuchsspielerinnen aus der Arsenal-Akademie. Den Gästen konnte der Schlusspfiff nicht schnell genug kommen. Das Spiel zeigte einmal mehr, wie groß die Unterschiede im europäischen Frauenfussball doch noch sind. In dieser Form braucht es einen starken Gegner, um Arsenal den Titel streitig zu machen.
Rachel Yankey (r.) beim Freistoß.
Aufstellungen
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