Die ersten zehn Spiele und natürlich alle Turbine-Auftritte habe ich
vollständig gesehen. Dabei konnte ich mit erleben, dass ein Schuss von Ari fast an
der Decke landete und damit der höchste war.
Das Niveau war nach meinem Eindruck sehr hoch. Es waren abwechslungsreiche
und kaum einseitige Partien , bis auf Nr. 21: Crailsheim – FFC Frankfurt 0:8.
Turbine sollte die Titelverteidigung erschwert werden, indem sich in ihrer Gruppe
mit den sich früher als Hallen-Spezialisten erwiesenen Rheine und Neuenahr sowie
Dauerrivale FFC Frankfurt befanden.
Das konnte Potsdam aber nicht erschrecken. Souverän marschierten unsere
Mädels auf das „Endspiel“ um den Gruppensieg gegen Frankfurt zu, was beide mit
angezogener Handbremse bestritten (0:0), so dass es zu folgenden
Halbfinalspielen kam:
Frankfurt-Bayern und Duisburg-Turbine
Bei den Paarungen ohne Turbine waren wir dann für den Außenseiter bzw. für
den, der Potsdam nützlich sein konnte.
Wie bereits oben erwähnt, habe ich nicht alles, was auf sich auf dem
Kunstrasen zutrug, auch verfolgt, denn im „Zweitberuf“ bin ich Autogrammsammler.
Dafür war der ODDSETCUP eine Goldgrube. Ich wusste zwar von meinen
Erfahrungen aus Potsdam, dass es fast keine unfreundliche Bundesligaspielerin gibt,
aber was ich dann erleben durfte, war sensationell.
Überall , wo man eine Spielerin getroffen hatte, konnte man diese
ansprechen. Neben dem „einfachen“ Sammeln war es auch möglich, noch ein paar Worte zu
wechseln, auch wenn dies meist auch nicht mehr als „Smalltalk“ war. Ich
hatte extra den DFB-Kalender 2005 mitgenommen. Da sich auch im Foyer noch
Spielerinnen separat für Autogramme zur Verfügung stellten, betrug meine Ausbeute
fast 100%. Am Ende fehlte mir auf dem DFB-Kalender nur Martina Müller und bei
meinen Einzelfotos TTM..