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DFB-Pokal Halbfinale
Knapper Favoritensieg
SC Freiburg - 1. FFC Frankfurt 0:1 (0:0) | ||
| Von Johannes Huber www.dorfgeschwaetz.de 28.3.2005
Der stellvertretende Vorsitzende des SC Freiburg formulierte es in der Stadionzeitung so: Wir "werden sportlich natürlich keine Chancen haben - weswegen ich [...] hoffe, dass unsere Mädels sie nutzen." Auch die Teammanagerin Birgit Bauer machte auf Understatement und empfände es als "Überraschung" wenn der SC als Siegerin vom Platz ginge.
Schoss heute das entscheidende Tor: Kerstin Garefrekes Bild: Volker Lieberum
Zu Chancen kam der FFC zunächst einmal gar nicht. Erst nach einer Viertelstunde sollte den 1200 ZuschauerInnen eine Torchance geboten werden, und zwar eine Freiburger: Die U-19-Weltmeisterin Melanie Behringer kam frei zum Schuss, verzog den Ball aber über das Tor der Frankfurterinnen.
Erst in der 26. Spielminute kam der 1. FFC zu seiner ersten echten Torchance: Nach einem Foul an Birgit Prinz, hob Renate Lingor den
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fälligen Freistoß aus halbrechter Position und 20 m Torentfernung wunderbar in den Strafraum, von wo aus er von einer Frankfurterin über das Tor geköpft wurde.
Ähnliches spielte sich zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff ab, wo Künzer den Ball von rechts in den Strafraum flankte, aber Kerstin Garefrekes nur am leeren Tor vorbei köpfen konnte. Zwischenzeitlich versuchte sich Prinz in der 35. Spielminute mit einem wuchtigen Weitschuss, der den Kasten von Alexandra Schwald nur knapp verfehlte. So ging es mit einem insgesamt verdienten 0:0 in die Halbzeitpause. In die zweite Hälfte startete der SC Freiburg etwas offensiver und kam auch prompt zu guten Chancen, so gleich in der 47. Spielminute als Alena Thom alleine auf das Tor zuging, jedoch zu langsam war und von einer Frankfurter Abwehrspielerin eingeholt wurde und beim Abschluss entscheidend gestört werden konnte. Nach 54 Minuten bekam ebenfalls Thom den Ball im Mittelfeld, leitete diesen mit Übersicht auf die freistehende Behringer weiter, die den Ball dann aber nur über das Tor schießen konnte. Die offensive Phase des SC war allerdings nach einer Viertelstunde schon wieder vorbei und einmal mehr prüfte Prinz mit einem Gewaltschuss aus 20 m die Freiburger Torhüterin, die den Ball aber noch am Tor vorbeilenken konnte (57.). In der 74. Minute versuchte sich Kerstin Garefrekes mit einem Torschuß aus der Distanz ins linke untere Eck, alles andere als eine zwingende Torchance, doch das Netz zappelte: 0:1 für Frankfurt. texttexttexttexttext |
Fünf Minuten später setzte Lingor den Ball an die Latte, das Spiel wurde offener, nicht zuletzt weil der SC Freiburg jetzt nicht mehr nur auf Defensive setzen konnte. Und so war auch zu beobachten, dass die Libera Kerstin Boschert zum ersten mal über die Mittelinie hinaus kam und sogleich einen gefährlichen Angriff einleitete, den aber Behringer wiederum nicht erfolgreich abschließen konnte.
Zu weiteren echten Torchancen kamen beide Teams nicht mehr und so blieb es beim für den Favoriten etwas schmeichelhaften aber nicht unverdienten 0:1.
Statistik:
SC Freiburg: | |