DFB-Pokal, 2. HauptrundeSindelfingen im AchtelfinaleVfL Sindelfingen - FSV Jägersburg 3:0 (0:0) | ||
Text und Bilder von Roland Baumann 20.10.2008 Der Tabellenführer der zweiten Liga Süd, der VfL Sindelfingen, setzte sich gegen den Ligakonkurenten FSV Jägersburg klar mit 3:0 durch und steht damit in der dritten Runde des DFB-Pokals. In einer sehr mäßigen Party, die von einer Vielzahl an Fehlpässen gezeichnet wurde, genügten der Heimelf wenige lichte Momente, um die Party sicher nach hause zu schaukeln. Bereits in der 14. Minute zappelte der Ball im Gästetor. Einen scharfen Schuss aus gut 20 Metern konnte Jägersburgs Torhüterin Anja Owens nur abklatschen lassen. Tanja Coblenzer war zur Stelle und staubte ab. Allerdings wollte Schiedrichterin Beatrix Nieder eine Regelwidrigkeit gesehen habe und anullierte den Treffer. In der 23. Minute hatte der VfL mehr Glück. Coblenzer schickte Theresa Betz über die rechte Seite, die mit einem satten Schuss Owens diesmal regelkonform überwinden konnte. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte der VfL nach. Nach einen Freistoss von Betz aus 25 Meter faustete Owens den Ball direkt Karin Burger vor die Füsse, die ihn mit einem Volleyschuss im Gästetor versenkte. ![]() Die Abwehrreihen des VfL - hier mit Lara Grab (vorne) und Karin Burger - kontrollierten klar das Spiel Auch am dritten Treffer war Theresa Betz entscheident beteiligt. Nach schönem Zuspiel tankte sie sich durch die FSV-Abwehr. Doch statt selbst zu schießen, passte sie auf die mitgelaufene Nadine Rolser, die der Gästetorhüterin erneut das Nachsehen gab. |
Den von Theresa Betz (20) getretene Freistoß konnte Anja Owens im FSV-Tor aus dem Getümmel nur rausfausten. Karin Burger (nicht auf dem Bild) nahm den Ball volley und traf zum 2:0 | |
FSV-Trainerin Patrizia Brocker sah die Niederlage gelassen. Angesichts der Tatsache, dass es schon nächstes Wochenende die gleiche Paarung im Ligabetrieb gibt, dann aber vor heimischen Pulikum, wollte man den Gegner abtasten, um zu sehen, was ihre Elf dort erwartet. Der Gegner hat auf Fehler gewartet und diese konsequent genutzt. Nico Koutroubis von VfL war wohl nicht so ganz mit seinem Team zufrieden. Er kommentierte das Spiel mit den Worten 'ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss'. Gerade in der ersten Halbzeit war das Spiel sehr lahm. Dafür kam der zweite Treffer zum goldrichtigen Zeitpunkt. Als Wunschgegner für das kommende Achtelfinale wurde der FC Bayern München oder der SC Freiburg genannt.
![]() Auch Mara Schanz aus der VfL-Defensive - hier links gegen Michelle Jost - war maßgeblich am 'zu Null' beteiligt |
VfL Sindelfingen:
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