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DFB-Pokal, 2. Hauptrunde

Das Wunder ist ausgeblieben

VfL Sindelfingen - 1. FFC Frankfurt 1:9 (1:4)

Text und Bilder : Roland Baumann

24.10.2007   Mit einem sehr konzentrierten Auftritt im Sindelfinger Floschenstadion zog der 1. FFC Frankfurt verdient mit einem 9:1 Sieg in die nächste Pokalrunde ein.

Bei nasskalten Wetter wollte sich der Deutsche Meister aus Frankfurt – gespickt mit einer Reihe verdienter Nationalspielerinnen – keine Blöße geben und begann äußerst zielstrebig die Partie. Schon in der 8. Minute konnte man ahnen, was auf den VfL zukommen wird.

Selina Schindler gegen Petra Wimbersky

Nur selten konnte sich der VfL behaupten, wie hier Selina Schindler gegen Petra Wimbersky

Ein Gästeangriff konnte nur zur Ecke angewehrt werden. Die von Birgit Prinz getretene Ecke lenkte Sindelfingens Mara Schanz unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor. Angriff auf Angriff rollte auf das von Alisa Vetterlein gehütete Tor des VfL. Gegenwehr war so gut wie nicht festzustellen.

Mara Schand und Birgit Prinz

Mara Schanz (links) im Zweikampf mit Birgit Prinz

Obwohl Alisa Vetterlein gute Arbeit leistete – so konnte sie in der 13. Minute einen Schuss von der durchgebrochenen Kerstin Garefrekes parieren – war sie an den folgenden Toren machtlos.


Conny Pohlers schießt

Conny Pohlers schoss aus allen Lagen und erzielte vier der neun Treffer

Nur acht Minuten nach dem 0:1 folgte das 0:2 durch Conny Pohlers auf Zuspiel von Petra Wimbersky und in der 20. Minute gar das 0:3 wieder durch Pohlers, diesmals auf Vorlage von Kerstin Garefekes. Wie gefährlich Birgit Prinz Ecken treten kann, zeigte sie in der 40. Minute, als ihr Eckball an Freund und Feind vorbei im Sindelfinger Gehäuse landete.

Danach lies die Gästeelf etwas nach und der VfL kam ein wenig ins Spiel. Bei einem Konter setzte Kim Kulig den Ball an die Latte, Tanja Coblenzer spielte den Abpraller zurück auf Kulig, die im zweiten Ablauf mehr Glück hatte und den Anschusstreffer markierte. So ging es mit einem 1:4 in die Pause.

Kim Kulig und Meike Weber

Hier kann sich Kim Kulig von Meike Weber absetzen

Wer jetzt auf weitere Chancen des Gastgebers hoffte, sah sich getäuscht. Der FFC dominierte die zweite Halbzeit klar und erhöhte das Torverhältnis fast nach Belieben. Die schönsten Tore gelangen Kerstin Garefrekes in der 51. Minute auf Zuspiel von Petra Wimbersky und eben Wimberky selbst auf eine Pohlers-Flanke in der 89. Minute, beide mit herrlichen Volleyschüssen.

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Tritschoks war dann mit seinen Schützlingen sehr zufrieden und meinte, das Ergebnis gehe in


Ordnung. Günter Rommel, Trainer des VfL Sindelfingen, musste eingestehen, dass seine Elf hoffnungslos überfordert war und es dem Gegner leichter als gewohnt gemacht hat.

Tor zum 8:1

Pohlers 4. Tor zum 1:8, Alisa Vetterlein streckt sich vergebens

VfL Sindelfingen:

Vetterlein - Hees, Althaus, Schanz, M. Müller (77. Lingelbach), Schindler, Fauser (69. Spengler), Kulig, Chandraratne, Grab, Coblenzer (88. Meyer)

1.FFC Frankfurt

Rottenberg - Pohlers, T. Wunderlich, Prinz (64. Künzer), Kliehn, Weber, Krieger, Garefrekes (59. Morciak), Wimbersky, Thomas (73. Hansen), Bartusiak

Tore:
0:1 (8.) ET Schanz
0:2 (16.) Pohlers
0:3 (20.) Pohlers
0:4 (40.) Prinz
1:4 (42.) Kulig
1:5 (51.) Garefekes
1:6 (53.) Pohlers
1:7 (63.) Thomas
1:8 (76.) Pohlers
1:9 (89.) Wimbersky

Zuschauer: 1200


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