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DFB Pokal, Achtelfinale16-jährige wird zur Matchwinnerin1. FFC Frankfurt - Tennis Borussia Berlin 1:0 (1:0) | ||
Text von Tina Bech25.11.2007 Wer hätte vor dem Spiel gedacht, dass die erst 16-jährige Svenja Huth, die ihr erstes Spiel in der ersten Mannschaft des 1. FFC Frankfurt von Beginn an bestritt, am Ende das einzige Tor im DFB-Pokal Achtelfinale gegen TeBe Berlin erzielt ? Vor nur 610 Zuschauern im Stadion am Brentanobad fing der FFC Frankfurt, der ohne Kerstin Garefrekes und Birgit Prinz auflief, ganz gut an und kam bereits in der 2. Minute zur ersten Ecke. In der 4. Minute kam Svenja Huth, die eine sehr gute Leistung brachte, zu ihrem ersten Torschuss. Aus ca. 17 m zog sie ab. Der Schuss bereitete der Berliner Torfrau Kerstin Prusas aber keine großen Schwierigkeiten. Die Berliner Defensive war von Trainer Sven Thoss gut eingestellt und stand sehr kompakt. Ein ums andere mal vereitelten sie Frankfurter Vorstöße und klärten zur Ecke. ![]() Frankfurt Neuzugang Alexandra „Ali” Krieger (links) erweist sich als echtes Universaltalent. Anfangs in der Innenverteidigung eingesetzt, brachte FFC-Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks sie in den lezten Spielen mal im offensiven, dann im defensiven Mittelfeld und heute erst hinten, dann vorne auf dem rechten Flügel In der 9. Minute brachte Ali Krieger eine von Renate Lingor von links getretene Ecke fast freistehend nicht unter Kontrolle. Die Berlinerinnen versuchten unterdessen, immer wieder selbst zum Zuge zu kommen. Die Versuche wurden aber stets von der souverän aufspielenden FFC-Verteidigung unterbunden. Nach einem langen Pass von Tina Wunderlich startete Renate Lingor in der Mitte durch, alleine Richtung TeBe Tor, wurde aber am Strafraum von zwei heraneilenden Abwehrspielerinnen gestoppt (13. Minute). Kurz darauf ein Pass von Petra Wimbersky auf Renate Lingor, die direkt in die Mitte zur wartenden Conny Pohlers, aber der Schuss aus der Drehung wurde wiederum zur Ecke geklärt. In der 22. Minute startete TeBe einen schnellen Konter, Madleen Wilder passte von links auf die rechte Seite zu Michaela Schulz, der Schuss ging aber von der Strafraumgrenze ins Aus. Von nun an zog es die Berlinerinnen immer öfter Richtung gegnerisches Tor. Bereits zwei Minuten später, nach einer weiteren FFC Chance (Bartusiak auf Lingor, weiter in die Mitte, Wimbersky verpasste und Pohlers kam einen Schritt zu spät), ein erneuter Tempogegenstoß, Madleen Wilder versuchte sich mit einem Weitschuss, dieser ging aber ins rechte Toraus. Dann war es Nadine Sandmann, die alleine auf das Frankfurter Tor zulief, aber schwach abschloss (rechts ins Aus). Über rechts kam bis dahin nicht sehr viel beim FFC. Katrin Kliehm gelang auf der rechten Außenseite, der Position von Kerstin Garefrekes, nicht allzu viel, während das meiste über links lief, wo Saskia Bartusiak wieder sehr präsent war. Ali Krieger, zuletzt im Mittelfeld eingesetzt, war heute zunächst in der rechten Defensive zu finden. Nach einer von |
Der 1. FFC Frankfurt hatte wie Saskia Bartusiak in diesem Zweikampf gegen Josefine Krengel am Ende die Nase vorn, doch viele Tore wollten dem Pokalverteidiger gegen den Zweitligisten nicht gelingen | |
Wimbersky getretenen Ecke kam Pohlers in der 34. Minute freistehend zum Kopfball, köpfte aber etwa einen Meter übers Tor.
Nachdem Kliehm und Krieger die Positionen getauscht hatten, kam der FFC besser über die rechte Seite ins Spiel. Nach einer Balleroberung durch Lingor, passte diese rechts raus auf Krieger. Sie zog gefährlich in die Mitte, aber Kerstin Prusas konnte gerade noch zur Ecke klären. Drei Minuten später (40. Min.) leistete sich die Berliner Abwehr einen verunglückten Rückpass, welchen Wimbersky gerne annahm, aber links neben das Tor verzog.
![]() Svenja Huth machte in ihrem ersten Spiel für die erste Mannschaft des 1. FFC Frankfurt von Beginn an gleich ihr erstes Tor In der 63.Minte kam der erste Wechsel, Anne Engel kam für Saskia Bartusiak. Zwei Minuten später kam Huth zu einer weiteren Chance, nach Zuspiel von Karo Thomas. Der Schuss wurde wieder mal zur Ecke geklärt. Bei der anschließenden Ecke hätte Ali Krieger fast per Kopf erhöhen können, doch der Ball „zischte“ ihr über den Scheitel… 69. Minute, ein weiterer Wechsel. Meike Weber kam für Renate Lingor und brachte gleich etwas frischen Wind in die Partie. Bereits eine Minute später hätte sie fast, nach einer Kombination Kliehm – Wimbersky, die den Ball rechts rein gab, das beruhigende 2:0 gemacht. In den folgenden Minuten passierte, bis auf ein paar Ecken, nicht mehr viel. Hin und wieder ein paar Angriffsbemühungen seitens |
der Berlinerinnen, die aber immer sicher von der FFC Verteidigung vereitelt wurden.
Dann eine gute Flanke von Wimbersky in den Strafraum zu Pohlers, ihr rutschte der Ball aber über den Fuß (81. Min.). Das war eine der wenigen richtig guten Möglichkeiten von Conny Pohlers, die ansonsten das ganze Spiel über gut durch Franziska Liepack bewacht wurde.
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