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2. Qualifikatiosnrunde zur U 19-Europameisterschaft
Nur der Erste kommt weiter
Hohe Bedeutung der 2. Quali-Runde durch neuen Qualifikationsmodus | ||
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Von Katja Öhlschläger
25.04.2005 Erstmalig wurde der Wettbewerb als U 18-Europameisterschaft in der Saison 1997/98 ausgetragen. Der erste Sieger hieß Dänemark. Ab der Saison 2001/02 wurde die EM in einen U 19-Wettbewerb umgewandelt. In der siebenjährigen Geschichte stand das deutsche Team dreimal ganz oben, und das gleich drei Jahre hintereinander: 2000, 2001 und 2002. Im vergangenen Jahr wurde Deutschland Vizeeuropameister (Finalniederlage mit 1:2 gegen Spanien), qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaft in Thailand, bei der die U 19 mit dem Gewinn des Weltmeistertitels ihren größten Triumph feiern konnte. Bei der 2. Qualifikationsrunde geht es nun um die Qualifikation für die Endrunde, die vom 20. – 31. Juli in Ungarn stattfinden wird. Der TV-Sender Eurosport wird von diesem Turnier ausführlich berichten.
Katharina Grießemer vom FC Bayern München steht im deutschen Aufgebot. Bild: Volker Lieberum
Deutschland ist zwar amtierender Weltmeister, doch die Qualifikation wird alles andere als ein Selbstläufer werden. Dafür garantiert allein schon der veränderte Qualifikationsmodus. 26 von 43 gemeldeten Teams haben es in die zweite Qualifikationsrunde geschafft, für die neben Norwegen auch Deutschland gesetzt war. Bis auf die beiden gesetzten Teams, die der Qualifikationsgruppe 1 bzw. 2 zugeordnet wurden, wurden alle weiteren 26 Nationen den sieben Qualifikationsgruppen zugelost.
Durch diese unzureichende Gewichtung anhand der Leistungsstärke ergaben sich sehr ungleich besetzte Gruppen (siehe Übersicht rechts), So treffen in Gruppe 1 mit Deutschland, Schweden und Dänemark allein drei Teams aufeinander, die zusammen schon fünf der bisher sieben vergebenen EM-Titel gewonnen haben. In Gruppe 7 finden sich mit Spanien (Vorjahressieger) und Frankreich (Sieger aus 2003) ebenso zwei hochkarätige Teams wieder.
Doch damit nicht genug: Konnten mit dem Qualifikationsmodus der letzten Jahre solche Ungleichheiten noch einigermaßen ausgeglichen werden, kommt in diesem Jahr nur der Tabellenerste durch.
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Simone Laudehr in Aktion für ihren Verein, den FCR 2001 Duisburg. Bild: Volker Lieberum
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Bisher bestand die zweite Qualifikationsrunde aus fünf Gruppen, aus denen sich die fünf Gruppenersten sowie die beiden besten Gruppenzweiten qualifizierten. Der Gastgeber ist ohnehin qualifiziert.
Folglich ist schon jetzt klar, dass von den fünf genannten Spitzenteams – Deutschland, Frankreich, Spanien, Dänemark und Schweden – nur zwei die Endrunde erreichen werden. Ziel dieser Modusänderung war, auch schwächeren Teams die Teilnahme am Endturnier zu ermöglichen. So löblich dieses Anliegen ist, steht zu befürchten, dass das Endturnier in Ungarn das bisher am ungleichsten besetzte Turnier werden wird. Die stärkeren Teams werden jedoch gleich doppelt benachteiligt. Einmal dadurch, dass nur zwei Teams gesetzt werden und sich dann solch ungleiche Gruppen ergeben und zweitens durch die harte Auslese, die nur dem Tabellenersten die Teilnahme am Endturnier ermöglicht.
Eine der deutschen Führungsspielerinnen: Patricia Hanebeck (FCR 2001 Duisburg) Bild: Volker Lieberum
Verliert das Endturnier durch das zu erwartende Leistungsgefälle an Attraktivität und Qualität, hat sich die UEFA mit dieser Modusänderung vermutlich einen Bärendienst erwiesen. |
der Qualifikation gegenseitig rauswerfen müssen.
Ausgehend davon ist eines klar: Die deutsche Mannschaft, der amtierende Weltmeister, braucht eure Unterstützung mehr denn je. Die Begegnungen der in Deutschland ausgetragenen Qualifikationsgruppe 1:
26.4. 15.45 Uhr in Goch:
28.4. 15.30 Uhr in Kevelaer:
30.4. 14.00 Uhr in Goch:
Die Stadien:
Hülsparkstadion Kevelaer: Die weiteren Gruppen:
2: Norwegen, England, Italien, Moldawien
Nähere Informationen (genaue Spieltermine) bei der UEFA unter: | |