Einzelkritik und weitere Bilder zu Deutschland - Russland (25.09.05)

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Silke Rottenberg:
Hatte wenig zu tun, in der Strafraumbeherrschung wie immer äußerst sicher. Konnte in der 5. Minute mit ihrer Glanzparade einen frühen Rückstand der deutschen Mannschaft verhindern.

Die deutsche Mannschaft: Inka Grings, Birgit Prinz, Sandra Minnert, Sarah Günther, Kerstin Stegemann, Kerstin Garefrekes (hinten v.l.n.r.)
Silke Rottenberg, Renate Lingor, Ariane Hingst, Petra Wimbersky, Britta Carlson (vorne v.l.n.r.)

Bild: Volker Lieberum

Kerstin Stegemann:
Offensiv wie defensiv diesmal mit einem sehr fehlerbehafteten Spiel. Hatte sowohl bei der Großchance von Morozova nach fünf Minuten als auch beim Gegentor ihrer Gegenspielerin zu viel Freiraum gelassen.

Ariane Hingst:
Zeigte eine durchschnittliche Leistung mit ungewohnt vielen kleinen Fehlern. Ihr unterlief in der zweiten Halbzeit ein kapitaler Fehlpass, der allerdings ohne Folgen blieb.

Sandra Minnert:
Stabilisierte die deutsche Innenverteidigung und spielte eine solide, sichere Partie. Bei Standards immer torgefährlich, so auch beim 3:0.

Sarah Günther:
In der Abwehr äußerst sicher, zudem mit viel Mut für offensive Vorstöße. Dabei versprang ihr allerdings noch zu oft der Ball, gute Ansätze sind aber unverkennbar. Steigerte sich besonders in der zweiten Halbzeit.

Sarah Günther, hier mit Olga Sergaeva, zeigte eine starke Leistung

Bild: Nora Kruse

Kerstin Garefrekes:
War die beste Spielerin auf dem Platz. Initiierte die beiden ersten deutschen Tore, war immer anspielbereit, glänzte bei ihren vielen Angriffen mit gutem Durchsetzungsvermögen. Ließ gegen Ende der Partie etwas nach.

Britta Carlson:
Fiel wenig auf, konnte nicht die Impulse aus dem Mittelfeld geben. Ein toller Fernschuss, der beinahe zum Torerfolg geführt hätte.


Kerstin Garefrekes, hier im Duell mit der Torschützin Galina Komarova, war die beste deutsche Spielerin

Bild: Nora Kruse

Renate Lingor:
Blieb ähnlich blass wie Carlson. Brachte die deutsche Mannschaft mit ihrem Elfmetertor in Front, hatte einige gute Szenen, tauchte insgesamt aber zu häufig ab und konnte keine Ordnung in das deutsche Offensivspiel bringen.

Petra Wimbersky:
Sehr einsatzfreudig, rochierte gut mit Garefrekes und sorgte gemeinsam mit der Frankfurterin für ein gelungenes deutsches Flügelspiel. Ein überzeugender Auftritt, bei dem sie allerdings kurz vor ihrer Auswechslung ein wenig die Kräfte verließen.

Petra Wimbersky zeigte auf der Außenbahn großes Engagement

Bild: Volker Lieberum

Birgit Prinz:
Agierte in der ersten Halbzeit unglücklich, konnte sich in den Zweikämpfen nur selten durchsetzen und war vor dem Tor harmlos. Erst Mitte der zweiten Halbzeit, als Smisek eingewechselt wurde, wachte sie auf und hatte einige gute Szenen.

Inka Grings:
Begann stark, erzielte ein Tor und hatte weitere gute Torgelegenheiten. Danach baute sie stark ab, trat nur noch wenig in Erscheinung.

Celia Okoyino da Mbabi:
Anfangs mit nervösem Spiel, verlor viele Zweikämpfe und kannte bei ihren Pässen die Laufwege ihrer Mitspielerinnen noch nicht gut genug. Steigerte sich gegen Ende des Spiels und ließ mit ihren Vorlagen zu den beiden letzten Toren ihr Können aufblitzen.


Erstes Heimspiel mit der A-Nationalmannschaft für Celia Okoyino da Mbabi (hier im Zweikampf mit Natalia Barbashina)

Bild: Nora Kruse

Sandra Smisek:
Brauchte etwa zehn Minuten, bis sie Schwung ins Spiel brachte und mit Prinz ein gut harmonierendes Sturmduo bildete. Ihr Tor zum 5:1 war die verdiente Folge ihrer Angriffsbemühungen.

Pia Wunderlich:
Kam erst in der 78. Minute ins Spiel und konnte kaum Akzente setzen. Zu wenig Spielzeit, um sie beurteilen zu können.

Sandra Smisek belebte das deutsche Offensivspiel

Bild: Nora Kruse

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