Algarve Cup 2010, 3. Gruppenspiel der Gruppe AEinbahnstraßenfußball im Estadio AlgarveDeutschland - China 5:0 (3:0) | ||
Text und Bilder von Roland Baumann 05.03.2010 Mit einem souveränen 5:0 Sieg über die Volksrepublik China sicherte sich das deutsche Team den Gruppensieg und damit den Einzug ins Finale, wo die deutsche Elf auf die USA treffen, die ihrerseits mit einem 2:0 Sieg über Schweden Platz 1 in der Gruppe B belegten. Schon vor dem Spiel gab es eine aufregende Szene. Birgit Prinz hatte beim Warmspielen ihrer Teamkollegin Saskia Bartusiak versehentlich einen Schlag ins Gesicht verpasst. Bartusiak erlitt einen Nasenbeinbruch und musste kurzfristig durch Sonja Fuss für die Startformation ersetzt werden. ![]() Sonja Fuss, hier gegen Xu Yuan, hatte keine Probleme in der Abwehr der chinesischen Angriffe - es gab allerdings auch wenig zu tun! Das Spiel war kaum angepfiffen, als Kerstin Garefrekes schon die chinesische Torhüterin Weng Xiaojie überwinden konnte. Das deutsche Team übernahm sofort das Kommando und erarbeitete sich weitere Torchancen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte Anja Mittag in der 15. Minute mit einem schönen 25 Meter Schuss aus spitzem Winkel. Damit beendete die Potsdamerin ihre lange Durststrecke im Trikot der Nationalelf. ![]() Melanie Behringer im Zweikampf mit Wang Lingling Unterstützt von einem sehr agilen Mittelfeld hatte die deutsche Abwehr um Annike Krahn und Sonja Fuss keine Probleme, die wenigen Vorstöße der chinesischen Elf abzufangen und sich selbst am Spielaufbau zu beteiligen. Kurz vor der Pause gelang Mittag, die zuvor eine Reihe guter Möglichkeiten ausgelassen hatte, der durchaus verdiente zweite Treffer zum 3:0. ![]() Hier führt Bianca Schmidt den Ball gegen Wang Lingling |
Mit diesem schönen Kopfballtor zum 4:0 trug sich Babett Peter (Nr. 4) in die Torschützenliste ein | |
Auch in der zweiten Hälfte gelang den Asiatinnen kein Aufbäumen mehr. Uschi Holl im deutschen Tor blieb, bis auf wenige Rückgaben aus dem Mittelfeld, arbeitslos. ![]() Als Inka Grings, die mit bis dahin fünf Toren die meisten Tore im deutschen Team erzielt hatte, in der zweiten Halbzeit auf den Platz kam, stand es schon 3:0 - der Drops war gelutscht. You Jia kann hier nur zuschauen, wie die Chinesinnen überhaupt in diesem Spiel Auch die Auswechslungen im deutschen Team verursachten kaum Stagnation im Spielaufbau. Im Gegenteil, die eingewechselten Inka Grings und Melanie Behringer fügten sich hervorragend ins Team ein und erarbeiteten sich weitere Torchancen. So war es auch Behringer, die mit ihrem Eckball in der 75. Minute den Treffer zum 4:0 durch Babett Peter vorbereitete. ![]() Celia Okoyino da Mbabi gegen Li Danyang, die später mit gelbrot vom Platz musste Die chinesische Elf fand über die gesamte Spielzeit nie ins Spiel und musste sich bei ihrer zur zweiten Spielhälfte eingewechselten Keeperin Zhang Yanru bedanken, die mit einigen sehr guten Paraden einen noch höheren Rückstand zu verhindern wusste. Aber in der Schlussminute war auch sie erneut geschlagen, als Jennifer Zietz aus dem Getümmel heraus mit ihrem Treffer zum 5:0 den Schlusspunkt setzen konnte. |
Wie schon in den vorherigen Spielen gegen Dänemark und beim 7:0 gegen Finnland kam die deutsche Elf mit den Ausfall von Linda Bresonik und Simone Laudehr ohne Probleme zurecht, was auf eine enorme Leistungsdichte im Team hindeutet. Dabei zählt China zu den Gegnern, gegen die sich das deutsche Team in der Vergangenheit oft schwer getan hat! ![]() Typische Szene: Getümmel im chinesischen Strafraum
Deutschland:
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