Mädchenfußball„Fit am Ball Der Schul-Cup von funny-frisch“Deutschlands größte Schulsport-Förderung | ||
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Bericht und Interview von Sandra Kunschke 29. Januar 2011 In den letzten Jahren wurde das Thema Übergewicht und Fettsucht immer bedeutender, besonders Kinder und Jugendliche sind stark betroffen. Um der Adipositas aktiv den Kampf anzusagen, initiierte funny-frisch das Konzept „Fit am Ball“, das sich mittlerweile zu Deutschlands größtem, privat gefördertem Projekt entwickelt hat. Erklärtes Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung des Sportunterrichtes an Deutschlands Schulen. Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln, mehr als 1500 Schulen und vielen Sportlern läuft „Fit am Ball“ jetzt schon im neunten Jahr. Übergewicht erhöht das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Diabetes enorm. Deshalb entschloss sich Deutschlands größter Hersteller von Kartoffelchips und salzigen Knabberartikeln, Intersnack (u.a. auch funny-frisch), 2003 ein Präventionsprojekt ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit der Deutschen Sporthochschule Köln wurde die Idee weiter vorangetrieben und so entstand, gestützt auf wissenschaftliche Grundlagen, das gemeinsame Projekt „Fit am Ball“.
Das offizielle Logo der Kampagne! Gestartet und getestet wurde das Projekt 2003 in 24 Schulen in Köln. Ziel war und ist es den Kindern und Jugendlichen die Freude am Sport und an regelmäßiger Bewegung näher zu bringen und gleichzeitig die Grundlagen einer ausgewogenen und gesunden Ernährung zu vermitteln. Mit Hilfe freiwilliger Arbeitsgemeinschaften in den Schulen, kostenlosen Fortbildungsveranstaltungen und Unterrichtsmaterialien trieben die Projektverantwortlichen das Konzept voran.
Mit viel Bewegung und einer guten Ernährung bleiben die Kids fit und haben sichtlich viel Spaß bei diesem Schulprojekt. Wieso setzt sich ausgerechnet ein Snackhersteller für gesunde Ernährung ein? - Prof. Dr. Jürgen Buschmann (Projektleiter) und alle anderen am Projekt beteiligten begründen diesen scheinbaren Widerspruch damit, dass durch gezielte Aufklärung und das Konsumieren von Genussmitteln in Maßen keinerlei ungesunde Nebeneffekte auftreten würden.
Nationalspielerin Sonja Fuss ist eine von vielen Sportlern, die dieses Projekt tatkräftig mit unterstützen. |
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In Sachen Ernährungsaufklärung wird „Fit am Ball“ von der CMA - Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft unterstützt. Nachdem die erste Projektphase sehr erfolgreich beendet wurde, weitete man „Fit am Ball“ auf ganz NRW aus und seit 2005 ist man deutschlandweit tätig. Auch im nahen Ausland findet das Projekt Zuspruch. So startete im September 2007 in Österreich ein weiteres Pilotprojekt: "Fit am Ball - Mehr Bewegung in der Schule mit funny-frisch". In Kooperation mit der Universität Wien beteiligten sich gleich 23 Wiener Schulen an dieser Maßnahme. Die offizielle Urkunde über den Dribbel-Weltrekord! Im Jahre 2008 initiierte man parallel zu diesem Projekt den Dribbel-Weltrekord "Fit am Ball 3000" und schaffte damit sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde. Über 4000 Schüler und Schülerinnen dribbelten einen einzigen Ball über 100 Tage und eine Strecke von 3000 km von Leipzig über Berlin. So wurden nicht nur alle Austragungsorten der FIFA WM 2006 in Deutschland erreicht, sondern die Kids dribbelten bis zur Fanmeile in Basel - zum Tag des Eröffnungsspiels der Herren-Fußball-EM 2008. Beim Dribbel-Weltrekord "Fit am Ball 3000" ging es für die Kids quer durch die Republik über Stock und Stein. Besonderes Bonbon: Der Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde!!! Nach diesem Erfolg überlegten sich die Organisatoren bereits den nächsten Clou und wollte, im Vorfeld der FIFA-Fußball-WM 2010 in Südafrika, einen „Dribbel-Spendenrekord“ aufstellen. Bis zum Eröffnungsspiel in Johannesburg sollten mindestens eine Million Euro Spenden für Schulen und Bildungseinrichtungen in Afrika gesammelt werden - So war „Fit am Ball Africa“ geboren. Die Schüler und Schülerinnen nahmen an Dribbel-Läufen teil, die von der Schule organisiert wurden und ließen sich ihre Leistung durch Spenden von Verwandten, Freunden und Bekannten pro gedribbelten Kilometer honorieren. Die Spenden kamen Schul- und Bildungsprojekten von MISEREOR und UNICEF in elf verschiedenen afrikanischen Ländern zugute. |
Eine Haltestelle bei "Fit am Ball Africa" war in Magstadt. Auch hier freuten sich die Schüler und Schülerinnen ein Teil dieses Projektes zu sein und helfen zu können. Sowohl „Fit am Ball 3000“ als auch „Fit am Ball Africa“ sind vor allem Gemeinschaftsaktionen, in denen Freude und Spaß an Bewegung in Freundschaftsgruppen initiiert werden soll. Unterstützt werden diese von vielen Bundesligavereinen, Spielern und prominenten Sportlern. So findet man auf der langen Liste der Unterstützer nicht nur den 1.FC Köln, Borussia Dortmund, Lukas Podolski und Bernd Schneider sondern auch den 1.FFC Frankfurt, FCR 2001 Duisburg, Silke Rottenberg, Martina Müller, Sonja Fuss oder auch Marion Rodewald (Hockey-Olympiasiegerin). Freude pur ... der Pokal ist schon ganz schön groß ;-D 2011 geht das Projekt in die nächste Runde. Kinder in ganz Deutschland dribbeln wieder für Kinder in Afrika. In verschiedenen Schul-Arbeitsgemeinschaften steht in diesem Jahr eine neue und gesonderte Spielmethodik und Sportspiel-Didaktik im Mittelpunkt, mit der besonders Mädchen gefördert werden sollen. Gegen Ende der Projektphase soll ausgewertet werden, welchen Nutzen Mädchen und Jungen vom Fußballspielen haben können. Highlights werden sogenannte „Satellite-Tuniere“ an den Standorten der Frauen-WM und in Köln als Austragungsort des DFB-Pokalfinales der Frauen sein. Die Siegermannschaften spielen bei einer zentralen Abschlussveranstaltung das bundesweite Finale aus. Zudem werden die Teilnehmer am Finalturnier mit WM-Tickets belohnt. So eine fette Party wie im letzten Jahr, könnte es auch in diesem Jahr auch wieder geben; denn geplant ist eine zentrale Abschlußveranstaltung mit tollen Preisen für die Gewinnermannschaft. Ausführlichere Informationen „Fit am Ball“ und den verschiedenen Projekten findet ihr unter: http://www.fitamball.de | |