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Nordic Cup 2008 – Spiel um Platz 3:Tre Kronor im Endspurt siegreichSchweden – Norwegen 2:0 (0:0) | ||
Text und Fotos von Martin Kochem22.07.2008 Im Spiel um Platz 3 besiegten die Gastgeberinnen im skandinavischen Prestigeduell die Nachbarn aus Norwegen dank zweier später Tore verdientermaßen mit 2:0. Die Schwedinnen zeigten sich von Beginn an bemüht und besaßen stets ein optisches Übergewicht, während sich die Norwegerinnen auf gelegentliche Konter konzentrierten. Auffälligste Akteurin bei den Gastgeberinnen war erneut Madelaine Edlund, welche Dreh- und Angelpunkt im schwedischen Sturm war und Pech hatte, dass einmal die vielbeinige norwegische Abwehr (12.) und ein anderes Mal Torfrau Karlsrud (15.) dem Torerfolg im Weg stand. ![]() Madelaine Edlund (links) lieferte sich mit Nora Holstad packende Zweikämpfe Während Marie Karlsson (23.) sowie Linnea Liljegärd (28.) mit Distanzschüssen scheiterten, kamen die Norwegerinnen erst gegen Ende der ersten Halbzeit aus ihrem Schneckenhaus heraus und durch Nasra Abdullah (35.) sowie einem Kopfball von Ingrid Schjelderup (41.) zu ersten Torgelegenheiten. ![]() Kapitänin Emma Wilhelmsson hielt ihre Viererabwehrkette sicher zusammen Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Tre kroners gegen die kompakt stehende norwegische Hintermannschaft zunächst kein |
Emma Staålhammer (rechts) im Laufduell mit Line Smörsgård | |
Mittel, während sich die Norwegerinnen auf lange, einfallslose Bälle in die Spitze beschränkten. So entstand ein ziemlicher Langweiler mit vielen Fehlpässen und Missverständnissen auf beiden Seiten und kaum einer der 281 Zuschauer in Falun rechnete noch mit einer Entscheidung in der regulären Spielzeit. ![]() Nazanin Vaseghphanah machte auf der rechten Aussenbahn eine starke Partie Doch nachdem zunächst Nazanin Vaseghphanah sowie anschliessend Susanne Moberg in einer Doppelaktion nur jeweils die Latte des norwegischen Tores getroffen hatten (70.) und Norwegens Aimee Edris nach Alleingang an Stephanie Öhrnström gescheitert war (73.), klingelte es neun Minuten vor dem Ende dann doch noch: nach einer kurz ausgeführten Ecke nahm sich Lina Nilsson aus halblinker Position ein Herz und zog einfach mal ab. Und siehe da - der noch leicht abgefälschte Ball fand durch Freund und Feind hinweg seinen Weg zur vielumjubelten schwedischen Führung ins Netz. Nach einem weiteren Lattentreffer von Susanne Moberg (85.) flankte selbige zwei Minuten vor dem Ende vor das norwegische Tor und die |
am zweiten Pfosten lauernde Alexandra Nilsson drückte die Kugel sodann zur endgültigen Entscheidung über die Linie. ![]() Maria Karlsson zieht hier einfach mal ab - am Ende mussten die Schwedinnen lange um den Sieg zittern
Schweden:
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