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Nordic Cup 2008, 2. Spieltag, Gruppe A:Klare VerhältnisseSchottland - Deutschland 0:5 (0:3) | ||
Text und Fotos von Martin Kochem18.07.2008 Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Erfolg über einen allerdings höchstens zweitklassigen Gegner rehabiltierte sich die deutsche U 23-Auswahl für die eher mässige Leistung im ersten Gruppenspiel und besitzt vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen die Gastgeberinnen des diesjährigen Nordic Cups nunmehr gute Chancen, zumindest die Endspielteilnahme aus dem Vorjahr zu wiederholen. Bundestrainerin Bettina Wiegmann hatte ihre erste Elf gegenüber dem Auftaktmatch erwartungs- und absprachegemäss auf zwei Positionen verändert. . So ersetzte das Turbinen-Duo Pia Marxkord und Josephine Schlanke die Wolfsburgerin Juliane Höfler sowie die Wattenscheiderin Daniela Löwenberg in der Viererabwehrkette. Beide meisterten ihre Aufgabe bravorös, wurden allerdings von den über die gesamte Spielzeit harmlos wirkenden „Brave Hearts” auch kaum gefordert. ![]() Bianca Schmidt war nicht nur wegen ihrer zwei Treffer eine der auffälligsten Akteurinnen auf dem Platz Im Gegensatz zum Finnland-Spiel begann schwarz-rot-gold diesmal mit druckvollem Angriffspiel und Forechecking an der Mittelinie. So hatte „Zugoldie” Karolin Thomas bereits nach acht Minuten die Führung auf dem Schlappen, jedoch konnte ihr Knaller aus 17 Metern von der vielbeinigen schottischen Abwehr gerade noch so zur Ecke abgefälscht werden. ![]() Isabel Kerschowski schiebt hier die Kugel locker zum 2:0 ins Netz Gerade mal fünf Minuten später war es dann aber soweit: eine genau getimte Ecke von Katharina Baunach köpfte die grossgewachsene Bianca Schmidt aus fünf Metern völlig unbedrängt wuchtig zur deutschen Führung in die Maschen. Nur eine Minute später hätte die diesmal offensiver auf der rechten Aussenbahn aufgestellte Potsdamerin beinahe ihren zweiten Treffer markiert, doch ihr Versuch aus acht Metern strich nur knapp über die Querlatte des schottischen Gehäuses. In der 24. Minute folgte sodann der schönste Angriff des Tages, |
Das 1:0 für Deutschland: Bianca Schmidt (rechts) köpft die Ecke von Katharina Baunsch unbedrängt ins Netz - Gegenspielerin Hollie Thomson (Nr. 7) unterläuft den Ball | |
welchen Isabel Kerschowski nach einem über Sturmkollegin
Stephanie Goddard herrlich eingeleiteten Konter lässig zur 2:0-Fuehrung abschliessen konnte. Die Schottinnen tauchten vor der Pause lediglich einmal gefährlich vor dem deutschen Gehäuse auf, doch konnte die ansonsten beschäftigungslose Lisa Weiß den Kopfballaufsetzer von Toni Mason (28.) im letzten Moment entschärfen.
![]() Rassiges Kopfballduell der aufgerückten Carolin Schiewe (Nr. 5) sowie Suzanne Lappin (Nr. 6) Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie immer mehr, nicht zuletzt bedingt durch eine bei diesem Turnier schon zum Standard gehörende wahre Ein- und Auswechselorgie beider Teams. Die deutsche Elf tat nachvollziehbarerweise nicht mehr als nötig und bei den Spielerinnen von Headcoach Ann-Helen Grahm schwanden von Minute zu Minute die Kräfte. Dennoch kamen die das Spiel jederzeit im Griff habenden deutschen Mädels noch zu zwei weiteren ansehnlichen Treffern. Zunächst schloss Kerschowski einen herrlichen „Potsdamer” Angriff über Carolin Schiewe und nach Schmidt-Flanke mit ihrem dritten Turniertreffer ab (76.) und der zur Halbzeit eingewechselten Susi Hartel blieb es vorbehalten, mit einem wuchtigen Kopfball aus 13 Metern für den Schlusspunkt zu sorgen (83.). Torfrau Weiß war es nach einem mit den Fingerspitzen über die Latte gelenkten Distanzschuss von Kirsty McBride (80.) zu verdanken, dass auch nach dem zweiten Gruppenspiel hinten „die Null stand” und dementsprechend zeigte sich auch die Bundestrainerin mit der „eindeutigen Leistungssteigerung” entsprechend einverstanden: |
„Mit der Abwehrleistung kann ich über beide Spiele hinweg wirklich sehr zufrieden sein. Wir haben – egal wer von Beginn in der Viererkette gespielt hat - kaum etwas zugelassen. Unser Spiel nach vorne war heute insbesondere in Halbzeit eins eine Klasse besser. So haben wir heute weniger Fehlpässe gespielt und uns viel mehr bewegt. Nach dem 3:0 hat es die Mannschaft dann ein bisschen schleifen lassen, dann aber doch noch zwei schöne Treffer nachgelegt. Die Schwedinnen sind natürlich ein anderes Kaliber, aber auch in diesem Spiel wollen wir mit einer guten Grundordnung heraus nach vorne spielen und mit Sicherheit nicht auf Remis spielen!” ![]() Susi Hartel setzte mit diesem wuchtigen Kopfball den Schlusspunkt zum 5:0
Schottland:
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