Kurztext und Fotos von Martin Kochem 1.9.2006
U 20 Weltmeisterschaft Russland 2006, Gruppe A, 3. Spieltag am
Mi, 23.08.06 / 16:00 Uhr (OZ) in Moskau:
„Aus 3 mach 2“ hieß die Devise in der durchaus spannenden Gruppe A vor dem letzten Vorrundenspieltag, zumal bis auf die punktlosen Neuseeländerinnen noch alle Mannschaften Chancen auf’s Viertelfinale besaßen. Im direkten Duell um das begehrte Viertelfinal-Ticket trafen dabei die WM-Gastgeberinnen bei regnerischem Schmuddelwetter auf die Girls von „Down Under“, welche allerdings schon einen Sieg benötigten, um noch an den Russinnen vorbeizuziehen.
 Maria Filisova (Nr. 2) bleibt hier Siegerin gegen Kylie Ledbrook
Es entwickelte sich ein insgesamt ausgeglichenes Spiel, in welchem die kampfstarken „Aussies“ sich keineswegs versteckten und mutig den Weg nach vorne suchten.
 Keine Seltenheit: rassige Strafraumszenen auf beiden Seiten
Während sich die glasklaren Torgelegenheiten auf russischer Seite doch sehr in Grenzen hielten, musste Torfrau Elena Todua auf der Gegenseite doch einige Male Kopf und Kragen riskieren, um den durchaus im Bereich des Möglichen liegenden Rückstand zu verhindern.
Eher überraschend fiel da der vielumjubelte russische Führungstreffer eine Viertelstunde vor Schluss, als die aufgerückte Abwehrspielerin Anna Kozhnikova das Leder nach einem Eckball über die Linie drücken konnte.
Nun schien der Kuchen eigentlich gegessen und die meisten der 1000 Zuschauer im Torpedo-Stadion wähnten sich schon im Viertelfinale, ehe die Frauen von Coach Alistair Edwards noch einmal ins Spiel zurückfanden
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Riskierte ohne Rücksicht auf Verluste oft Kopf und Kragen: Russlands Nummer 1 Elena Todua
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und ebenfalls durch Abwehrspielerin Danielle Brogan aus dem Gewühl heraus zum hochverdienten Ausgleich kamen (85.).
 Markierte den wichtigen Führungstreffer für Russland: Anna Kozhnikova
Angst und Bange wurde es den russischen Fans nicht nur ob der fünfminütigen Nachspielzeit, sondern auch aufgrund des heillosen Durcheinanders in der Abwehrformation ihres Teams, welche doch eher einem Hühnerhaufen glich.
 Licht und Schatten wechselten bei Elena Todua oft ab - am Ende hielt sie jedoch den Punktgewinn fest
So konnten sich die U 19-Europameisterinnen aus dem vergangenen Jahr am Ende einzig
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und allein bei ihrer damaligen Finalheldin Elena Todua bedanken, die neben einigen Unsicherheiten mit großartigen Reflexen aufwartete und somit maßgeblichen Anteil am sicherlich zum Schluss schmeichelhaften Remis besaß.
 Anna Kozhnikova (Nr. 3) und Anna Gromolyuk (Nr. 4) verlassen sich in dieser Szene auf die Strafraumbeherrschung ihrer Schlussfrau
Australien:
Williams – Polkinghorne, Brogan, Carroll, Kennedy – Shipard, Uzunlar (77. Tristram), Chapman (62. Ledbrook), Jackson (68. Cooper) – Mc Donnell, Mc Callum
Trainer: Alistair Edwards
Russland:
Todua – Filisova, Kozhnikova, Gromolyuk (70. Gomozova) – Tsybutovich, Starovoytova, Shchegaleva, Terekhova, Titova – Danilova (93. Anokhina), Morozova
Trainer: Valentin Grishin
Tore:
0:1 Kozhnikova (75.)
1:1 Brogan (85.)
Gelbe Karten: Mc Donnell – Shchegaleva, Titova
SRin: Christine Beck (Deutschland)
Assistentinnen: Inka Müller (Deutschland), Romina Santuari (Italien)
Zuschauer: 1000
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