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U19-NationalmannschaftErfolgreicher SaisonabschlussDeutschland : Schweden 2:0 (1:0) | ||
Von Nora Kruse
03.11.2006
Jana Burmeister hielt in ihrem ersten Länderspiel den Sieg fest.
Wer seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft: Nach einem Gemenge vor dem schwedischen Tor kam Susanne Hartel in der 24. Minute zum Schuss und verwandelte ins lange Eck. „Die Führung war glücklich, aber nach 25 Minuten haben wir uns zusammengerissen“, kommentierte Maren Meinert, die vor allem betonte, dass ihre Mannschaft zum ersten Mal in dieser Formation |
Rebecca Jonsson (r.) spielte die deutsche Abwehr in der ersten Hälfte in Grund und Boden - in der zweiten saß sie auf der Bank.
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auf dem Feld stand und zehn Spielerinnen ersetzen musste. Und tatsächlich kam Deutschland besser ins
Spiel.
Susanne Hartel (Mitte) wies mit ihrem Treffer den Weg: danach ging es für Deutschland aufwärts.
Maren Meinert musste in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden haben, denn ihre Mannschaft kam spritziger und flotter aus der Kabine. Schon in der
46. Minute machte sie mit einem Pfostenschuss klar, dass sie nun das Kommando auf dem Platz hatte. Nur etwa sechs Minuten später spielte Goddard
Petronella Ekroth aus und stand alleine vor Anna Wahlström, die für Fellbrandt eingewechselt worden war. Goddard versuchte, Wahlström mit einem Heber zu
überlisten, der jedoch das Tor um wenige Zentimeter
verfehlte. Zwei Torchancen nach sieben Minuten machten auch schon das Problem deutlich, welches die deutsche Mannschaft in der zweiten Hälfte begleitete:
die schlechte Chancenauswertung. „Inkonsequent im Strafraum“ sei die Mannschaft laut Meinert gewesen, denn bis zur Strafraumgrenze habe sie sich immer
wieder toll durchspielen können. Das zeigte auch Susanne Hartel, die immer wieder über die rechte Seite kam, aber auch immer wieder scheiterte. |
Deutschen dennoch nicht mehr bringen, wie auch Gäste-Trainer Calle Barrling eingestand. „Deutschland war gut organisiert und die Abwehr stand“, so
Barrling über die deutsche Mannschaft, die sich als der erwartet harte Gegner gezeigt habe. Auch wegen mangelnder Fitness habe sein Team zum Ende nicht
mehr richtig mithalten können. „Für uns ist es im November immer schwer. Die Saison in Schweden ist zu Ende und die Spielerinnen sind müde.“ In der 58.
Minute hätte es dennoch fast den Ausgleich gegeben, da Louisa Fors aus halblinker Position an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam. Zwischen ihr und dem
Ausgleich stand jedoch erneut Burmeister, die die Führung festhielt. | |