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U19 EM QualifikationGalaauftritt gegen UngarnDeutschland - Ungarn 6:0 (4:0) | ||
Text und Bilder von Volker Lieberum16.4.2007 Bei herrlichem Frühlingswetter vor über 3000 Zuschauern in Büdelsdorf gelang der deutschen U19 Auswahl die vorzeitige Qualifikation zur Endrunde der U19-Europameisterschaft. Mit einem 6:0 über Ungarn wurde der dazu benötigte Gruppensieg perfekt gemacht. DFB-Trainerin Maren Meinert hatte gegenüber dem Schweden-Spiel auf einigen Positionen gewechselt, sicher nicht, weil Spielerinnen schlecht gespielt hätten, sondern einfach, um möglichst viele Spielerinnen zum Zuge kommen zu lassen und sicherlich auch, um bei diesem Turnier, in dem drei Spiele in fünf Tagen ausgetragen werden, Kräfte zu schonen. ![]() Isabel Kerschowski auf dem Weg zum 1:0 So bekam diesmal Jana Burmeister die Chance im Tor statt Romina Holz, außerdem wurde diesmal Daniela Löwenberg rechts in der Viererkette aufgeboten statt Bianca Schmidt, innen verteidigte Pia Marxkord neben der schon gegen die Schwedinnen aufgebotenen Carolin Schiewe, links hinten agierte wieder Katharina Baunach, die wieder, wie schon gegen die Schwedinnen, ein starkes Spiel ablieferte und sich unheimlich perfekt mit Nicole Banecki verstand. ![]() Jana Burmeister pariert den Strafstoß von Zsanett Jakabfi Auch im Mittelfeld und Sturm gab es Veränderungen: Imke Wübbenhorst und Steffi Goddard wurden diesmal gleich zu Beginn eingesetzt, dazu stand neben Kapitänin Nadine Keßler Monique Kerschowski in der Startelf, im Sturm wie gegen Schweden Isabel Kerschowski und Nicole Banecki. Das Team von Maren Meinert machte gleich da weiter, wo es gegen Schweden aufgehört hatte, es spielte von Anfang an druckvollen Fußball mit schönen Kombinationen. Die Ungarinnen mühten sich redlich, waren aber hauptsächlich mit dem Verteidigen ihres Tores beschäftigt. Schon nach sechs Spielminuten erzielte Isabel Kerschowski den Führungstreffer für das deutsche Team. Nach wunderbarer Vorarbeit der Wattenscheiderin Daniela Löwenberg sprintete Isabel in den Strafraum, zog ab und der Ball zappelte im Netz. Das 2:0 nur drei Minuten später erzielte Nadine Keßler, die sich bei diesem Teffer leider, wie später |
Die Startformation der deutschen U19 gegen Ungarn: hinten l-r: Goddard, Wübbenhorst, Banecki, Schiewe, I. Kerschowski, Keßler | |
bekannt wurde, eine Ober- schenkelverletzung zuzog. Keßler hatte im Training bereits den Anflug einer Zerrung bemerkt, überdehnte dann beim Tor das Bein und musste schließlich in der 27. Minute ausgewechselt werden. Doch zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 4:0 für Deutschland, denn Katharina Baunach ließ ihrem Treffer gegen Schweden bereits in der 14. Minute ein Tor gegen Ungarn folgen. Katharina setze sich an der linken Seitenauslinie gegen etliche Ungarinnen durch, trippelte an der Torauslinie in den Strafraum und war selbst ganz überrascht, wen sie da alles überlaufen hatte. Dann dachte sie sich, ich schieße einfach mal auf das Tor und der Ball war drin. ![]() Katharina Baunach umrundete etliche ungarische Spielerinnen, hier Annamaria Felbert, bevor sie das 3:0 markierte Monique Kerschowski zauberte in der 20. Minute einen Eckball direkt in das ungarische Tor. Als dann auch noch Jana Burmeister einen Foulelfmeter in der 25. Minute entschärfte, konnte Kapitänin Keßler guten Gewissens und unter großem Beifall den Platz verlassen, auch wenn sie sich selber über ihre Verletzung und dass sie nicht weiterspielen konnte, sehr ärgerte. ![]() Monique Kerschowskis direkt verwandelter Eckstoß zum 4:0. Ihre Zwillingsschwester Isabel war nicht mehr mit dem Kopf am Ball Auch nach dem Seitenwechsel blieb das deutsche Team drückend überlegen und erspielte sich zwei weitere schöne Treffer durch Carolin Schiewe (59.) und Julia Simic (80.). Die Ungarinnen agierten einfach zu planlos, waren technisch, taktisch und oft auch läuferisch den deutschen Spielerinnen einfach nicht gewachsen. |
Reka Szöcs, die ungarische Keeperin, war machtlos beim 5:0 durch Carolin Schiewe Die bisherigen Spiele bei dieser EM-Qualifikationsrunde haben gezeigt, dass Maren Meinert aus einem guten Spielerpotential schöpfen kann. Es war klar, dass Deutschland als Titelverteidiger als Favorit zur EM-Endrunde gezählt werden würde, diese Favoritenrolle wurde nun eindrucksvoll bestätigt. ![]() Szabina Talosi springt hier gerade noch in die Flanke von Imke Wübbenhorst
Deutschland:
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