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U 19 EM 2007 – 2. Spieltag (20.07.07)Ein Unglück kommt selten alleinGruppe A: Island – Dänemark 1:2 (0:2) | ||
Text und Fotos von Martin Kochem28.7.2007 Sowohl Dänemark als auch die Gastgeberinnen standen nach ihren Auftaktniederlagen vor diesem richtungsweisenden Match bereits mit dem Rücken zur Wand und so war die Ausgangslage klar vorgegeben - für beide zählte nur ein Sieg! Immerhin knapp 700 Zuschauer (und damit genau die Hälfte wie beim Auftaktmatch) glaubten in Kopavogur nach der demoralisierenden 0:5-Auftaktschlappe gegen Norwegen noch an ein „Jetzt erst recht“ ihrer Elf, wurden jedoch bereits nach 100 Sekunden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach einer scharfen Rechtsflanke von Sanne Troelsgaard Nielsen versuchten sowohl Katrine Veje als auch deren Gegenspielerin Anna Thorunn Gudmundsdottir zuerst an das Leder zu kommen und plötzlich lag der Ball im abermals von Petra Lind Sigurdardottir gehüteten isländischen Tor. Als Torschützin wurde letztendlich Veje ausgehandelt, doch deutete die niedergeschlagene Reaktion ihrer Kontrahentin doch eher auf ein unglückliches Eigentor hin. Wiederum Veje war es dann auch, die wenig später von links in den Strafraum eindrang und Schlussfrau Sigurdardóttir zu einer Glanzparade zwang. ![]() Louise Egebjerg Chrsistensen bot sich mit der quirligen Fanndis Fridriksdottir so manches umkämpftes Duell
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Katrine Veje (rechts, hier im Duell mit Agnes Thora Arnadottir) war bis zu ihrer verletzungsbedingten Auswechslung eine der auffälligsten Akteurinnen | |
Emma Madsen hingegen zeigte sich von all dem wenig beeindruckt und verwandelte entgegen aller Fußballerweisheiten den an ihr verschuldeten Strafstoß selbst – und das in eiskalter Manier. ![]() Emma Madsen verwandelt den an ihr selbst verschuldeten Strafstoß eiskalt Nachdem Island kurz zuvor bereits die unglücklich agierende Gudmundsdóttir verletzungsbedingt (?) verloren hatte, gab zu Beginn der 2. Halbzeit kaum noch einer der 700 Einheimischen einen Pfifferling auf „die Blauen“. Doch sieben Minuten nach Wiederbeginn kam noch einmal Hoffnung auf, als ein Flachschuss von Fanndis Fridriksdóttir neben dem kurzen Pfosten einschlug. ![]() Fanndis Fridriksdottir sorgte mit ihrem 1:2-Anschlusstreffer nochmals für Spannung Die bis dato nahezu beschäftigungslose Mie Juhl Koch sah bei diesem Gegentor allerdings alles andere als gut aus. In der 60. Minute wurde dann Hönnudóttir wegen eines Allerweltsfouls an Veje des Feldes verwiesen, wodurch für die Mannschaft von Ólafur Thór Gudbjörnsson kaum mehr etwas zu machen war. Die einzige und zugleich größte Chance zum Ausgleich vergab Sara Björk Gunnarsdóttir nach 71 Minuten, doch ihr Schuss wurde |
lediglich zur Ecke und nicht ins Tor abgefälscht. Die letzten Torgelegenheiten des Spiels besaßen dann aber wieder die Däninnen, als zunächst die isländische Torfrau Sigurdardottir einen direkten Freistoß von Sif Rykær aus dem Winkel fischte (79.) und anschließend ein Distanzschuss von Nanna Christensen knapp über die Latte strich (84.). ![]() Dänemarks Co-Trainer Bent Eriksen (links) und Chefcoach Henrik Lehm mußten bis zum Schluss um den ersehnten Sieg zittern
Island:
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