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Damallsvenskan 2009

Meisterschaft in Schweden ist immer noch offen

20. Spieltag

Volker Lieberum und Team

26.10.2009   Es ist schon der Wahnsinn, in den vergangen Jahren war um diese Zeit längst schon die Meisterschaft in Schweden entschieden, Umeå lag unaufholbar in Front, doch in diesem Jahr ist alles noch dach dem drittletzten Spieltag offen und damit viel spannender für die Zuschauer.

Linköping liegt trotz dem Unentschieden in Malmö, dass das Gold in diesem Jahr begraben kann, weiter an der Spitze. Nur einen Punkt dahinter, nur durch das Torverhältnis getrennt, lauern Umeå IK und Kopparbergs/ Göteborg. Am nächsten und vorletzten Spieltag kommt es zum direkten Duell zwischen Linköping und UIK. Ich tippe einmal, wer diese Partie gewinnt, holt auch die Meisterschaft. Sollte es Unentschieden ausgehen, dan wird Göteborg Meister. Doch warten wir ab, denn im Moment erscheint alles möglich.

Kopparbergs/ Göteborg - Kristianstads DFF 2:1 (1:1)
Stig Strandberg:
Die beiden Teams, die am Samstag, den 17. Oktober in der Göteborger Valhalla weilen, waren über beide Ohren motiviert. Die Gäste aus Kristianstad, weil sie auch im nächsten Jahr in der höchsten schwedischen Liga Damallsvenskan spielen wollen und die Heimmannschaft kann sich immer noch Hoffnung auf die Meisterschaft machen.

Göteborg konnte die Partie gerade mal mit 2:1 über die Runden bringen.

 Anna Ahlstrand

Anna Ahlstrand schoss das 1:0 für die Gastgeberinnen

Archivbild: Volker Lieberum

In der 34. min. gingen die Gastgeberinnen durch das Tor ihrer Mittelfeldspielerin Anna Ahlstrand in Führung. Vierzehn Minuten später konterte Kristianstad und nach der Vorlage von Antonia Göransson schaffte Susanne Moberg den Ausgleich.

Nachdem man mit dem 1:1 ins die Pause gegangen war, schien es lange Zeit so, dass das Spiel unentschieden enden sollte. Doch konnte fünf Minuten vor Schluss Göteborgs Topscorerin Linnéa Liljegärd, nach Zuspiel von Caroline Näfver, mit ihrem Tor zum 2:1 das Spiel am Ende mit drei Punkten in trocknen Tüchern nach Hause bringen.

Die Partie zeigte wahrlich kein schöner Fußball, es war ein großes Stück harter Arbeit für Göteborgs Spielerinnen, da sie mit dem vermeintlich schwächeren Gegner vom Tabellenende eine gehörige Portion Arbeit hatten, da diese einen sehr offensiven Fußball aufzogen.

Stattena IF - Umeå IK 1:3 (0:2)
0:1 Madelaine Edlund (18.)
0:2 Sofia Jacobsson (34.)
0:3 Lisa Dahlkvist (60.)
1:3 Hanna Pettersson (64.)
Zuschauer: 313

Sunnanå SK - Djurgården 0:5 (0:2)
Marijke Callebaut (Djurgården):
Wir erwischten einen sehr guten Spielstart und machten gleich in der 9. min. den ersten Treffer. Sunnanå leistete sich hinten einen Abwehrfehler, den unserer zwei Stürmerinnen Victoria Svensson und Linda Sällström sofort ausnutzten. Vickan schickte das Leder durch die gegnerische Abwehr und Linda nutzte ihre Schnelligkeit und schoss es vor der herauseilenden Keeperin Åsa Berglund ins Netz.
Da wir sehr gut organisiert waren, war es schwer für die Heimmannschaft ihr Spiel aufzubauen, zudem gewannen wir die Zweikämpfe, sodass Sunnanå die Möglichkeit im Angriff genommen wurde.
Das 2:0 wurde von Linda Sällström eingeleitet. Sie gewann einen


 Faith Ikidi, Manon Melis

Linköings Abwehrspielerin Faith Ikidi hatte Manon Melis gut unter Kontrolle

Foto: Urszula Striner

Luftkampf und nickte den Ball über die Abwehr nach vorne, ich kam über die rechte Seite angesprintet, bekam den Ball und trippelte mit ihm durch den Strafraum und schob ihn endlich an der Torhüterin vorbei ins Netz.

 Marijke Callebaut

Marijke Callebaut, die zwei Tore erzielte, gab uns die Spielinformationen

Archivbild: Volker Lieberum

Nach der Pause zeigten wir einige traumhafte Kombinationen, die auch zu weiteren Treffern führten.
„Akos“ ( Anna-Kaisa Rantanen ) Freistoß in der 56. min.wurde von Therese Brogården in den Strafraum zu „Vickan“ weitergeleitet und die passte zu Anne Marie Norlin, die das 3:0 machte.

 Anne Marie Norlin

Anne Marie Norlin Schützin des 3. Treffers

Archivbild: Volker Lieberum

Sunnanå hatte zwar auch die ein oder andere Möglichkeit, doch alles im allen kontrollierten wir die Partie. Eine wunderschöne Kombination zwischen Victoria Svensson und Linda Fagerström führte zum 4:0. Linda spürte meinen Laufweg perfekt, denn ohne sich umzuschauen, kickte sie den Ball mit dem Absatz zu mir und ich drosch ihn ins gegnerische Netz.

Ein perfektes Passspiel zwischen Jennifre Meier und Alexandra Höglund leitete das letzte Tor des Tages ein. Der Ball kam in den Strafraum und „Vickan“ brachte das Leder nur ins Tor zum 5:0 einzunicken.
Die Begegnung hat unheimlichen Spaß gemacht, in der wir sehr clever und effektiv agiert hatte.

LdB FC Malmö - Linköpings FC 0:0
Ola Tuvesson:
An diesem Sonntagnachmittag standen sich zwei der besten schwedischen Teams in Malmö gegenüber, LdB FC Malmö und Linköpings FC. Die Gastgeberinnen mussten gewinnen, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben. Doch leider endete die Partie, vor einer tollen Kulisse von 1.555 Zuschauern, torlos 0:0, ein gutes Resultat für Linköping,


da sie weiter auf Siegerkurs bleiben, doch Malmö kann sich in diesem Jahr den Titel abschreiben.

 Renata da Costa, Maria Karlsson

Renata da Costa springt höher als Maria Karlsson #6

Foto: Urszula Striner

Es war ein ausgeglichenes Spiel und beide Teams hätten die Möglichkeit zum Torerfolg gehabt. Die Gastgeberinnen, die auf die verletzten Pavlina Scasna und Nera Smajic verzichten mussten, waren die besseren in der ersten Hälfte, Linköping hatte in der zweiten die Vorteile auf seiner Seite.

Hammarby IF DFF - Piteå IF 2:2 (2:1)
0:1 Sarah Michael (24.)
1:1 Elin Sölveskog (33.)

 Elin Sölveskog

Elin Sölveskog glich zum 1:1 aus

Foto: Kjell Franzén

2:1 Nazanin Vaseghpanah (44.)
2:2 Jennifer Nobis (84.)
Zuschauer: 254

KIF Örebro DFF – AIK 1:0 (0:0)
Edda Garðarsdóttir (KIF Örebro DFF):
Das Spiel war gleichwärtig, mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Ich glaube, die AIK Spielerin Louise Fors hat unser Goalie Kristin Hammarström an diesem Tag am meisten mit Fernschüssen beschäftigt. Doch Kristin ist schon eine gute Torhüterin, die ihren Kasten an diesem Tag sauber hielt und uns einen guten Rückhalt gab.

Als alle schon dachten es würde in diesem Spiel kein Tor mehr fallen, gab Marie Hammarström.von hinten einen tödlichen Pass auf Maria Nordbrandt, die zwischen dem weit auseinandergezogenem AIK Mittelfeld postiert war, und die schoss in der 90. min das 1:0, den Siegtreffer für uns.



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