Text: Volker Lieberum und Team
21.10.2007
Zwei Spieltage vor Ende der schwedischen Saison kann man eigentlich Umeå schon zur Meisterschaft gratulieren. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die sich noch den Titel nehmen ließen. Dazu müssten die Nordschwedinnen die letzten beiden Spiele, zu Hause gegen den Drittletzten AIK und im Spitzenspiel gegen Djurgården verlieren. Da man zudem noch einen 23 Tore Vorsprung zu den Stockholmerinnen hat, müssen diese noch mächtig Bälle ins gegnerische Netz legen. Ich denke, diese Messe ist gelesen.
Beim Tabellenletzten QBIK sieht es dagegen rabenschwarz aus. Die vergangenen Jahre konnten sie ja immer noch den Kopf aus der Schlinge ziehen, doch dieses Jahr müsste ein Wunder geschehen.
Zur Ausgangslage, die Karlstäderinnen haben drei Punkte weniger zum Tabellenvorletzten Falköping, damit wären sie aber noch nicht gerettet. Zum Drittletzten AIK beträgt der Abstand fünf Zähler, somit dürften die kein Spiel mehr gewinnen. AIK spielt zu erst auswärts gegen Umeå und am Ende zu Hause gegen Örebro; zwei Niederlagen wären denkbar.
Falköping spielt zuerst zu Hause gegen Djurgården und am letzten Spieltag muss die Mannschaft, zum Spiel um die Wurst, nach Karlstad; denke hier muss man nicht so groß ein Wunder beschwören.
QBIK braucht es aber am nächsten Spieltag, wenn die Mannschaft nach Göteborg fährt. Ob die Truppe hier Lotta Schelins Team besiegen kann, mag ich zu bezweifeln. Wenn ja, ist am letzten Spieltag, wenn Örebro mitspielt und dem Nachbarn Schützenhilfe gewährt, alles drin.
QBIK - LdB FC Malmö 2:2 (0:1)
Rebecca Johnson (QBIK): Es war am Sonntag nass und mortz kalt in Karlstad, trotzdem kamen 721 Zuschauer ins Tingvalla IP, um ihre Mannschaft QBIK anzufeuern, die an diesem Tag ein wichtigen Punkte zu Hause behalten sollten.
Doch zunächst war es der Ldb FC Malmö, der den besseren Start erwischte und nach drei Minuten die erste gute Chance hatte, aber wie so oft in dieser Saison konnte unsere Torfrau die Möglichkeit vereiteln und ihr Tor sauber halten.
Man merkte während des ganzen Spieles über, dass beide Teams die Punkte dringend benötigten; wir, um gegen den Abstieg anzukämpfen und Malmö, möchte am liebsten den zweiten Tabellenplatz belegen und brauchte deshalb auch die drei Punkte. So wurde die Partie von beiden Seiten sehr aggressiv geführt und man suchte mit weiten Bällen nach vorne den Gegner zu überwinden.
In der 21. min war Manon Melis für den Gast erfolgreich. Die Niederländerin rannte und umspielte die gesamte Karlstäder Abwehr und Maria Yatrakis hatte keine Chance als Manon das 1:0 erzielte.