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Ein Statement gab uns Therese Lundin: "Vorher wussten wir, dass wir uns auf einen harten Kampf einstellen müssten und ein gutes Stück Arbeit von uns liegen würde, um das Spiel zu gewinnen. Doch mit der Einstellung und der Art und Weise wie wir auftraten machten wir es ihnen doch ziemlich schwer selbst zu agieren, glaube ich. ![]() Bild: Urszula Striner Unsere ganze Mannschaft setzte sich ganz toll ein und jeder trug zu diesem Sieg dazu bei und gab während der gesamten Spielzeit sein bestes. Es war keine Partie mit vielen Torgelegenheiten, doch gelang es uns hinterher doch insgesamt drei schöne Treffer zu erzielen. Göteborg ist ein gutes Team und ich freut mich, dass wir drei Punkte behalten konnten." Umeå IK - Djurgården/ Älvsjö 2:1 (1:1) Rainer Fussgänger fasst für uns die Spitzenbegegnung des 20. Spieltages zusammen: "Ein kühler, aber sonniger Herbstnachmittag in Umeå, gut 800 km nördlich von Stockholm, brachte die beiden besten Teams des schwedischen Fußballs zusammen. Djurgården begann die Partie ohne größeren Respekt vor dem alten und neuen schwedischen Meister. In der sechsten Minute hatten die Stockholmerinnen auch die erste große Torchance, als nach einem Einwurf in Strafraumhöhe Laura Kalmari den Ball für Victoria Svensson auflegte und deren Schuss von Sofia Lundgren mit einer Glanzparade zur Ecke abgewehrt wurde. In der zehnten Minute die erste Chance auf der Gegenseite, als Marta mit einem Pass aus der Drehung Hanna Ljungberg auf der linken Seite frei spielte. Ljungberg marschierte Richtung Tor, entschied sich aber zu spät nach innen zu passen - Djurgårdens norwegische Nationaltorfrau Bente Nordby konnte dazwischen gehen. Umeå übernahm in dieser Phase das Spiel im Mittelfeld, während Djurgården kaum noch etwas gelang. In der 23. Minute dann jedoch die überraschende Führung für Djurgården: Sara Thunebro bediente Elin Ekblom auf der rechten Seite, Ekblom hatte viel Platz und ihre harte Flanke drückte Victoria Svensson mit dem rechten Fuß am hinteren Pfosten stehend zum 1:0 für die Gäste ein. ![]() Bild: Kalle Prorok Umeås hatte die erste große Chance zum Ausgleich in der 36. Minute als Hanna Ljungberg mit einem kräftigen Rechtsschuss nur den Pfosten trifft. Fünf Minuten später dann der Ausgleich: Marta flankte mit links in den Strafraum und Jane Törnqvist spielte den Ball bedrängt weg zu Malin Moström, die volley aus 13 Meter Entfernung ins linke Eck schoss - 1:1 in einem Spiel der Giganten, das überwiegend auf hohem Niveau verlief. ![]() Bild: Kalle Prorok
Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Djurgårdens Trainer Benny Persson Laura Kalmari aus, die über Magenschmerzen klagte und brachte Anna Hall. Nur 32 Sekunden nach Wiederanpfiff die Führung für Umeå. Das Tor erinnerte etwas an die Führung der Gäste - Flanke von der rechten Seite von Anna Sjöström und Marta setzte sich im Strafraum gegen Therese Brogårde durch und spitzelte den Ball ins rechte Eck unhaltbar für Bente Nordby.
Djurgården hatte Chancen zum Ausgleich, unter anderem in der 53. Minute als Kicki Bengtsson nach einem Alleingang Sofia Lundgren zu einer weiteren Parade zwang. Umeå wechselte in der zweiten Halbzeit dreimal aus, wohl auch um Spielerinnen in diesen hektischen Wochen zu schonen. Umeå spielt nicht nur in der Damallsvenskan, sondern das Viertelfinale im Women's Cup der UEFA und auch das schwedische Pokalfinale gegen Linköping. Djurgården/Älvsjö versuchte bis zum Schluss, den Ausgleich zu erzielen und die Gastgeberinnen blieben bei Kontern gefährlich. ![]() Bild: Kalle Prorok Fast gelang Marta ein zweiter Treffer, aber Sara Thunebro konnte auf der Linie klären. Es blieb beim 2:1-Sieg von Umeå, das in dieser Saison weiterhin unbesiegt ist und wohl auch bis zum Ende bleiben wird. Ein insgesamt hochklassiges Spiel mit einem etwas glücklichen Ausgang für den schwedischen Meister vor 1.902 Zuschauern am Gammliavallen in Umeå in einem Spiel, das auch im Fernsehen live übertragen wurde. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Die Stockholmerinnen hoffen nun auf einen Sieg Umeås im Women's Cup, denn wenn sie Zweite in der Serie werden, wären sie damit im kommenden Jahr auch im Europapokal. Am kommenden Wochenende kommt es in Stockholm zum Spiel der Tabellennachbarn Djurgården und Malmö, das drei Punkte hinter den Hauptstädterinnen in Lauerstellung liegt. Auch von Sara Thunebro bekamen wir einen Bericht: "Zwei große Mannschaften stellten sich zum Kampf und beide zeigten in der ersten Halbzeit einen großen Fußball. Es war vielleicht das beste Spiel der Damallsvenskan in diesem Jahr. Uns gelang es, das erste Tor zu schießen. Auf der rechten Seite bediente Elin Ekblom Victoria Svensson mit einem großartigen Pass und ![]() Bild: Kalle Prorok "Vickan" enttäuschte uns wieder einmal nicht. ![]() Bild: Kalle Prorok Beide Mannschaften spielten ihre Möglichkeiten heraus und auf der Seite von Umeå war es vor allem Marta, die glänzte. Sie zog den Ball in den Strafraum, wo ihn Jane Törnqvist nur kurz abwehren konnte und Malin Moström das Leder erreichte, die ihn trocken im Netz versenkte. Im zweiten Durchgang hatten wir unsere Mühe die Pässe an die Mitspielerinnen weiter zu leiten, da Umeå die Räume sehr eng machte. Doch denke ich, dass für beide Teams die erste Hälfte besser lief. Auch schienen wir in der ersten Minute nach Wiederbeginn noch nicht ganz wach zu sein, so passte Anna Sjöström von der echten Seite auf Marta und die machte das 2:1. Wir gaben niemals auf und kämpften um den Ausgleich bis zum Schluss. Auf beiden Seiten gab es noch gute Torchancen, so gute ich einen sicheren Traffer von Marta noch von der Torlinie kratzen und Sofia Lundgren parierte mit einer Glanzparade einen Schuss von Kristin Bengtsson. Es war hart das Spiel zu verlieren, aber es gehört nun schon wieder der Vergangenheit an. Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft sind und der Unterschied zu Umeå machte heute nur ein Tor aus. Meiner Meinung nach wären wir, hätte Umeå nicht Marta, die bessere Mannschaft. Das war es. Nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt und es wird sich zeigen wer dann besser ist."
Nach den Toren von "Asta" sieht dieTorschützenliste jetzt so aus: 19 Tore: Asthildur Helgadottir, Malmö 18 Tore: Victoria Svensson, Djurgården/Älvsjö 17 Tore: Marta, Umeå,Lotta Schelin, Kopparbergs/Göteborg
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