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Krönender Abschluss des Sportjahres 2010 für Popp und Meinert

Verleihung des „FELIX-Award 2010“ bei der Sportgala NRW

Reportage und Interviews von Marion Kehren

11.12.2010 Alle Jahre wieder werden Sportler und Sportlerinnen geehrt, die über das Jahr hinweg überaus gute Leistungen gebracht haben. In NRW ist es der „FELIX“, der vom Landessportbund und dem Innenministerium Nordrhein-Westfalen verliehen wird.

Am gestrigen Abend war es nun endlich soweit und der „FELIX“ sollte neue Besitzer finden. Knapp 95.000 Sportfans hatten die Möglichkeit in den letzten Wochen genutzt und, im Internet oder über das WestLotto-Magazin „Glück“, für ihre „Lieblinge“ (in sechs Kategorien) abgestimmt. Nun sollten sie während der Sportgala NRW, in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord, geehrt werden.

Viele Gäste tummelten sich auf und neben dem roten Teppich, doch war es teilweise nicht so einfach die Sportler ohne ihre Trikots zu erkennen. Mehr als 1.000 Gäste fanden den Weg in die schön geschmückte Halle und ließen es sich so richtig gut gehen.



Eine kleine Delegation des FCR 2001 Duisburg befand sich ebenfalls unter den Gästen. So wurde die Nominierte Allexandra Popp von den Teamkolleginnen Anne von Bonn und Hasret Kayikci sowie vom Vorstandsvorsitzenden Dieter Oster begleitet.

Bild: Katrin Müller

Unter den Gästen befand sich natürlich auch eine kleine Delegation des FCR 2001 Duisburg. Denn der FCR trat gleich in drei Kategorien an und durfte sich berechtigte Hoffnungen machen. Neben Alexandra Popp (Newcomer/ -in des Jahres) waren  auch die Mannschaft und Inka Grings nominiert. Vorstandsvorsitzender Dieter Oster zeigte sich dementsprechend auch besonders stolz und würdigte nochmals die Leistungen des gesamten Teams.



Alexandra Popp, hier im Gespräch mit WDR-Moderator Claus Lufen, war von ihrem Sieg völlig überrascht und gab dies auch gerne zu.

Bild: Katrin Müller

Als das Licht ausging und der erste Gang serviert war, wurde es Ernst für die Nominierten und als der Name Alexandra Popp fiel, schaute eine ziemlich überraschte junge Weltmeisterin in die Runde: Sie hatte es geschafft! Mit 41,4% erhielt die U20 Weltmeisterin 15% mehr Stimmen als der Zweitplazierte Formel 1-Pilot Nico Hülkenberg.


Der Landessportbund und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen hatten gerufen und mehr als 1.000 Gäste waren gekommen um die aussergewöhnlichen Leistungen der Sportler und Sportlerinnen zu ehren.

Bild: Marion Kehren

„Ich wusste zwar, dass ich unter den ersten Drei war, aber damit hab ich jetzt nicht gerechnet. In den letzten Monaten ist viel passiert und jetzt sehen mich schon junge Spielerinnen als ihr Vorbild an. Angst macht mir das keine, im Gegenteil, es spornt mich eigentlich noch mehr an um noch besser zu werden, “ so „Poppi“ in einem ersten Statement.

Stolz präsentierte die Nationalspielerin ihren Preis und freute sich riesig ... ein Küsschen in Ehren :-)

Bild: Katrin Müller

In der Kategorie „Trainer/ -in des Jahres“ räumte U20 Nationaltrainerin Maren Meinert so richtig ab. Mit einer noch nie dagewesenen Quote von über 50% Stimmanteilen entschied die gebürtige Duisburgerin diese Wahl im Alleingang. „Es ist schon toll als Duisburgerin in Duisburg geehrte zu werden, zumal ich auch lange beim FCR gespielt habe„, so Meinert.

Im Gespräch mit Ines Riedel erzählte die DFB-Trainerin von ihren Eindrücken der U20-Weltmeisterschaft und ist sich sicher, dass die ein oder andere Spielerin den Sprung in den A-Kader schaffen wird.

Bild: Katrin Müller

Und noch eines verriet die Weltmeisterin von 2003. Im Februar nächsten Jahres wird sie eine neue Nachwuchs-Nationalspielerin der Fußballwelt präsentieren, denn dann kommt das Töchterchen zu Welt.


„In der Zwischenzeit wird Bettina Wiegmann mich vertreten, aber ich plane schon zur U19 EM in Italien mit an Bord zu sein, „ so die glückliche Trainerin weiter.



Die DFB-Trainerin Maren Meinert zeigt ebenfalls stolz ihren " FELIX. Nach einer kurzen Babypause, will sie aber bereits bei der U19 EM in Italien wieder dabei sein.

Bild: Marion Kehren

Bei der Wahl zur „Mannschaft des Jahres“ musste sich der FCR dem Deutschland-Achter geschlagen geben. Ebenso belegte Inka Grings, wenn auch nur knapp, Platz zwei hinter der Speerwerferin Linda Stahl. „Ich freue mich für Poppi, sie hat es wirklich verdient. Ich hoffe, dass diese drei Platzierungen dem gesamten Team einen Motivationsschub verpassen. Ein erster und zwei zweite Plätze ist doch schon ein klasse Resultat und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, „ so Oster.

Eines der musikalischen Highlights war der Jazzmusiker Roger Cicero der sowohl solo als auch mit seiner Band die Gäste zum Swingen brachte.

Bild: Katrin Müller

Übrigens! Der Begriff Felix kommt aus dem Lateinischen (felix, felicis) und bedeutet soviel wie „vom Glück begünstigt, erfolgreich“ oder „der Glückliche“ und glücklich waren an diesem Abend einige Sportler, besonders die aus dem Bereich Frauenfußball.

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